unzenhund

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31

Monday, April 7th 2008, 4:29pm

UPDATE: Modellberechnung Fiat-Kollaps

Danke für die bisherigen Einsendungen, vorerst benötige ich keine zusätzlichen Rohdaten.

Was mir bisher aufgefallen ist:
Die Aktionsgeschwindigkeit nimmt exponentiell zu. -> Diejenigen, die erst vor kurzem begonnen haben, sich mit dem Thema Geldcrash zu befassen, haben nach wesentlich kürzerer Zeit (als die Einsteiger 2003/2004) Lebensmittel, Waffen usw gekauft.

Mehr dazu demnächst.
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Tengu1

500g Mitglied

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32

Monday, April 7th 2008, 9:32pm

Was mir bisher aufgefallen ist:
Die Aktionsgeschwindigkeit nimmt exponentiell zu. -> Diejenigen, die erst vor kurzem begonnen haben, sich mit dem Thema Geldcrash zu befassen, haben nach wesentlich kürzerer Zeit (als die Einsteiger 2003/2004) Lebensmittel, Waffen usw gekauft.
Das scheint mir ziemlich logisch und hätte ich auch ohne Umfrage so getippt. Ich denke, dass jede Mund-zu-Mund Propaganda etc. grundsätzlich so funktioniert - solange sie nicht durch Massenmedien "gestört" bzw. gebremst/beschleunigt wird.

Im Wikipedia-Artikel zur Fishers-Gleichung steht ja auch

Quoted

Daran kann man erkennen, dass mit dem Modell ein exponentielles Wachstum [...] modelliert wird, das jedoch einen Sättigungsterm [...] enthält, der z.B. bei chemischen Reaktionen die Sättigung der Konzentration oder bei der Populationsdynamik für die begrenzte Nahrungsversorgung steht.
Der Sättigungsterm ist nach meiner Interpretation in diesem Fall der Ereignishorizont. Sobald die Krise sich verschärft, wird die Vorsorge schwerer bzw. nicht mehr möglich und die entsprechenden Prozesse verlangsamen sich auf natürliche Weise (Geld- und Lebensmittelknappheit etc.).

Jedoch: jede Theorie ist zunächst erst einmal eine Vereinfachung der Wirklichkeit. Oft eine nützliche und notwendige. Aber sie kann oft auch in die Irre führen. ?)

So wäre es z.B. auch denkbar, dass ein Irrtum sich exponentiell verbreitet - und der Sättigungsterm ist die Erkenntnis der Wahrheit bzw. des Irrtums. :hae:

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mike_2210

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33

Monday, April 7th 2008, 9:41pm

bei mir gibts nichts zu holen :P
aufmerksam auf diese thema wurde ich 2007 - eingelesen und zeitnah gehandelt
beeinflussen? intensiv bestimmt nicht, mal erwähnt aber wenn kein feedback kommt lass ichs auch bleiben.

PS: ich würde ja nicht so groß rumposaunen 1000,- zu hause x kg silber y unzen gold etc blabla... manches ist zwar interessant zu wissen, aber einige sache find ich gehen andere überhaupt nichts an

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walpel

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34

Wednesday, April 16th 2008, 11:41am

Ich hoffe du kommst noch vor dem Crash zu einem Ergebnis deiner Berechnungen
In God and Gold we trust.
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Zweifler0815

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35

Wednesday, April 16th 2008, 11:56am

Ich hoffe du kommst noch vor dem Crash zu einem Ergebnis deiner Berechnungen
Herzhaftes Lachen hörbar...
Weiterhin Mitglied im Forum der Goldseiten. MbG Z0815
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la_almendra

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36

Wednesday, April 16th 2008, 1:36pm

Leider wurde ich erst heute auf diesen Thread aufmerksam und habe auch noch angefangen zu schreiben, ohne ihn zuendezulesen. Daher jetzt ein möglicherweise nicht mehr benötigtes Posting:

vor 2001: Allgemeines Misstrauen gegen Banken, Bankberater und Analysten und all die Schafe und Lemminge im Finanzsektor habe ich schon lange, und dies bewahrte mich davor, auf die New-Economy-Blase hereinzufallen, ca. 2000 habe ich fast alle meine Aktien (AMD, Apple, Intel, Microsoft, und Nokia) verkauft, nur ein paar von der Holsten-AG behalten (zum Weitersaufen auf den Aktionärsversammlungen) und auf den Crash gewartet. Das ganze Geld habe ich im Anschluss aber zum größten Teil verjubelt und mir von dem Rest ein Appartment in Spanien gekauft.

2003/2004: Durch eine Telepolis-Rezension (http://www.heise.de/tp/) des Buches "Après l'empire. Essai sur la décomposition du système américaine" von Emmanuel Todd, das ich dann auch las, und die Beiträge einiger Besucher des Telepolis-Forums wurde ich auf die Dollarblasen-Problematik aufmerksam und fing an, mir Gedanken zu machen und mich weiter zu informieren.

2004/2005: Die Katastrophe zeichnete sich vor meinem Auge ab und ich musste mich vorbereiten. Der Weg führte mich zuerst in die Survival-Ecke. Haltbare Lebensmittel wurden gekauft und gebunkert, um die Crash-Zeit zu überstehen.

2005: Durch Beiträge in Survival-Foren und dem Telepolis-Forum kam ich zu goldseiten.de las und zunächst viel mit.
November 2005: Erste Goldmünze erworben. Ich begann, im Freundes- und Familienkreis Andeutungen fallen zu lassen.

2005/2006: Bei einem Freund stieß ich auf Gehör, der fing an, sich selbst zu informieren und müsste sich im Juni 2006 das erste Gold besorgt haben. Mit seiner ersten Münze startete der Versuch, einen weiteren, gemeinsamen Freund von uns beiden zu überzeugen.

Ende 2006: Eltern blieben bei Zweifel am Goldinvestment, ließen sich aber von der Hintergrundproblematik überzeugen und legen seitdem alle Kraft darin, eigene Kredite zu tilgen. Gemeinsamer weiterer Freund erwarb Ende 2006 sein erstes Gold.

Résumé: Ende 2003 Erstkontakt. Ende 2004 Beginn der Lebensmittelhortung, Ende 2005 Beginn Goldkauf, Mai 2006 einen Goldbug gewonnen, Ende 2006 weiteren Goldbug gewonnen und Eltern von Crashgefahr überzeugt.

Seitdem keine weitere Missionierung erreicht, mich damit aber seit einem Jahr ziemlich zurückgehalten, und ich schließe mich voll den Vorpostern an - es ist fast unmöglich, die Leute dazu zu bewegen, sich von den Lügen aus dem Mainstream zu emanzipieren, wenn sie nicht selbst schon irgendeinen (wie auch immer gearteten) Zweifel am System haben, an dem man anknüpfen kann. Mit den meisten Leuten habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, besonders bei Akademikern führte deren Arroganz der Verbildung in Kombination mit naiver Systemgläubigkeit dazu, dass sie mich schon bei kleinen Andeutungen als Verschwörungstheoretiker geißelten.
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