Spica

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Monday, March 7th 2005, 1:57pm

USA-Krieg-Inflation und 29,4 Jahre Zyklus

Der 30 Jahre Zyklus der USA
Wenden wir uns sinnvollerem zu. Wie man dem nachfolgendem Artikel entnehmen kann, kommt man auch ganz ohne Astrologie allein durch wirtschaftliche Daten und Fakten auf gewisse Intervalle und Zyklen. Zunächst der Artikel von R.Rethfeld von Wellenreiterinvest der auf J.A.Saiger´s 2003 erschiene Analyse Bezug nimmt.

Inflation statt Krieg

Es gibt Analysen, die sind beinahe zeitlos. Eine solche ist "Krieg und Frieden im Wirtschaftszyklus", die von Johann A. Saiger im Oktober 2003 bei Goldseiten.de veröffentlicht wurde. Saiger beschreibt dort den Zusammenhang zwischen Kriegen, Wirtschaftszyklen und Inflation in eindrucksvoller Weise.

Seine Kernthese lautet: Kriege und Inflation sind eng miteinander verknüpft. Durch "Reflation" wird die drückende Verschuldung erheblich entschärft. Die von Saiger postulierte, zyklische Wiederkehr der Inflation - und damit auch der Kriege - im 30-Jahres-Rhythmus hatte ich in meinem Bericht "Die These Hyperinflation" aufgegriffen. Nachfolgende ist der 30-Jahres-Zyklus dargestellt

Auf dem Chart lassen sich die 30-Jahres-Inflations-Abstände zwischen dem Ende der 10er, Ende der 40er sowie dem Ende der 70er Jahre gut erkennen. Weitere 30 Jahre später gelangt man zum Ende dieses Jahrzehnts.

In den Schlussworten seines Artikels mahnt Saiger zur Vorsicht. Offensichtlich rechnete er zum Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner Analyse im Herbst 2003 mit einer Ausweitung der kriegerischen Aktivitäten insbesondere der USA.

Wir befinden uns im Jahr 2005, und rückblickend lässt sich die Frage nach einem weiteren großen Krieg einfach beantworten: Es gab bisher keinen; im Gegenteil. Man hätte im Jahr 2003 diejenigen für völlig verrückt erklärt, die vorausgesehen hätten, dass im Jahr 2005

# demokratische Wahlen im Irak erfolgreich durchgeführt würden
# der Tod Arafats zu einer offensichtlichen Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern führen würde
# das libanesische Volk aufsteht und sich von seinen syrischen Besatzern zu befreien versucht
# im Sudan ein 21jähriger Krieg zu Ende gegangen ist
# US-Präsident Bush gegenüber Europa neue, versöhnliche Töne anschlägt, die von den europäischen Politikern erwidert werden.


Kriege gehen dem Höhepunkt einer Inflation zeitlich voraus. Im vergangenen Jahrhundert fanden drei bedeutende Kriege mit nachfolgend drei bedeutenden Inflationen statt. Man beachte, dass die Differenz zwischen dem Kriegsende und dem Höhepunkt der Inflation jeweils 1¾ bis 2 Jahre betrug.
Im Jahre 1973 endete übrigens auch der Yom-Kippur-Krieg im Nahen Osten.

Die Inflationsspitzen im Juni 1920 und im April 1947 bedeuteten gleichzeitig den Höhepunkt der Inflation für Jahrzehnte; der Spitze vom Januar 1975 folgte eine weitere, höhere Spitze im Juni 1980.

In allen Fällen war die Inflation im ersten Jahr des nachfolgenden Jahrzehnts vorüber: Die Jahreszahlen sind 1920, 1951, 1980. Setzt man diese Reihe fort, so lässt sich das Ende (nicht unbedingt der Höhepunkt, der bereits vorher stattfinden kann) der kommenden Inflationswelle für das Jahr 2010 oder 2011 vermuten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein Krieg oder eine kriegerische Handlung aus zyklischer Sicht spätestens im Jahr 2008 beendet sein sollte. Eine mögliche Option wäre der vollständige Abzug der US-Truppen aus dem Irak in jenem Jahr. Eine Rückkehr von mehr als 120.000 Soldaten - so viele sind im Irak stationiert - würde die Inflation zusätzlich anheizen, da in den USA weitere Kaufkraft entstehen würde.

Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, dass es sich hier um die Beschreibung eines zyklischen Prozesses handelt. Mir ist auch klar, dass Bush oder der chinesische Präsident nicht nach der Pfeife der Zyklik tanzen, jedenfalls nicht bewusst. Die USA könnten ihre Truppen im Irak belassen und das Land faktisch annektieren, um sich Ölvorräte zu sichern; der Krieg könnte sich auf den Iran ausweiten; China könnte auf Taiwan einschlagen; das sind alles reale Möglichkeiten. Dennoch empfehle ich, die genannte Zyklik im Auge zu behalten:
Zieht Bush seine Truppen innerhalb der kommenden drei Jahre tatsächlich aus dem Irak ab, so wäre spätestens zwei Jahre danach ein wichtiger Inflationshöhepunkt zu erwarten. Ob es der Mega-Inflationshöhepunkt ist, lässt sich aus der Zyklik nicht herauslesen.


© Robert Rethfeld
www.wellenreiter-invest.de

Spica dazu:
Es ist bekannt, das Saturn in rund 30 Jahren, genauer gesagt in 29,4 Jahren den Tierkreis einmal durchwandert. Meiner Studie über die USA zufolge fällt deren AC/DC Achse auf 15° in die Zwilling/Schütze Achse. Wie folgt belegt Saturn diesen 15° Zwillingspunkt zu folgenden Zeiten.
1.April 1914 - Weltkrieg 1
2.Okt. 1942 - Weltkrieg 2
3.July 1972 - Vietnam
4.Sept.2001 - WTC
5.Juni 2031 - ????
Es waren also immer instabile Zeiten für die USA in denen dieses Land mit kriegerischen Aktionen konfrontiert war - und sein wird. Natürlich laufen auch andere Planeten über diesen heiklen, heißen oder kritischen Punkt. Im August 1945 war dies etwa Uranus.
Bekanntlich kosten Kriege Geld. Und die tatsächlichen Kosten für solch ein Unternehmen liegen erst Jahre nach dem Abschluß endgültig vor. Wie man am Inflationschart erkennt stiegen dann in den USA die Inflationsraten sprunghaft an. Zumeist dann, wenn Saturn für 2,5 Jahre durch den Abschnitt Jungfrau wanderte. Hier wird sozusagen die Rechnung für das Vorangegangene präsentiert. Saturn stand zu folgenden Zeiten in der Jungfrau.

Eintritt 00° Jungfrau - Austritt 00° Waage:
1. August 1919 - Oktober 1921
2. September 1948 - November 1950
3.Dezember 1977 - September 1980
4. September 2007 - November 2009
5. Oktober 2036 - September 2039

Es ist also auch im kommenden Fall zwischen 2007´9 - 2009´11mit einer wesentlichen Erhöhung der Infaltionsrate in den USA zu rechnen. Mit einer erheblichen Steigerung des Gold- und Silberpreises also allein aus dieser Sicht. Nicht zuletzt auch deshalb weil man der Jungfrau Sparsamkeit nachsagt oder das sie pingelig sei, gerne überprüfe, kritisch und genau rechne und damit die Dinge auf ihren realen Wert zurückführe. Siehe Warren Buffet als mögliches Beispiel.
Saturn in der Jungfrau: Berechne die Kosten in Form einer Bilanz und ermittelt den wahren Wert. Es kehrt also nach all der Propaganda und Polemik die sachliche Nüchternheit als Abrechnung zurück und die Fundamentaldaten - die man jetzt erst mutmaßt -schlagen dann durch. Es kommt zur Bodenbildung.
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Tschonko

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Tuesday, March 8th 2005, 12:36pm

Hallo Spica,
du bist ja produktiv wie ein Eichhörnchen im Herbst.
Interessant und gut zu lesen.

Es kommen schon sehr viele Daten zusammen, hat man dann Schwierigkeit, sie zu finden. (wie das Eichhörnchen)

Zu Busch - Putin: Putin hat B. auch bezüglich iran eine grenze gesetzt.
Finger weg! Das Combine wird dann wieder 2007 aktiv.
Die waage hast ja außerordentlich gut erklärt. Selber eine?

In dem Zusammenhang noch: Im Dollarhoroskop kommt der NE auf den Radix PL (Haus 2) Mitte März 2008.
Der Dollar bekommt Halsprobleme, ihm verschlägt es die Sprache.
Das, was falsch ist am Dollar, wird vom prinzip her sichtbar gemacht.
Nicht so schön für den dollar.

Zu Mars Saturn noch:
1. Wenn sie aufeinander zulaufen, so 3° vorher, haben im November und
letzte Woche die Solaraktien stark nachgegeben (nur einen Tag).
So ein Transit hat ja auch seine Phasen.
Wollt ich nur anmerken.

2. Bei MA-SA denkt man gesundheitlich immer an zuerst an Knieprobleme, Zerrung, Bruch etc.
Es kommt aber zu Leber - Galleproblemen (MA-SA ergibt auch NE-SA)

und auch Bluthochdruck u. Kreislaufproblemen (bei MA-SA fehlen UR und NE),
und wieder nur bei denen, die auch etwas im Hor haben, das es anspricht.
Das ist Rhythmenlehre pur, soll aber zeigen das es wichtig ist, wo man hinschaut, es gibt ja so viel, wo man hinschauen kann.

Börse Voraussage:
15.8.05: markanter Goldpreisanstieg für diesen Tag.
Das hat nichts mit dem wieder drehenden merkur und dem letzten Jupiter-Neptun Trigon am 17.8. zu tun.
Vermutung dazu: Ab da geht es dann dem Dollar wieder schlechter und Gold und Silber dürften gemächlich zum Steigen anfangen.
Vermute, dass dann der Goldpreis bis jahresende das Level vom 14.8. nicht mehr signifikant unterschreiten dürfte.

28.3.05: Pluto wird rückläufig.
Ölaktien und Solaraktien werden stark aber nicht lang korrigieren.
Ist eh schon Zeit.

Frage: Wie schätzt du den anstehenden Merkurrücklauf ein am 22.3.?
Eher mild od. drastisch.
Ich hab da keine Ahnung, weil es noch verschiedene einflüsse gibt.
Ju-NE Trigon am 14.3.
SA dreht um am, also D, am 23.3.
MA kommt in den Wassermann am 21.3.

Also wo hinschauen? (Siehe Beispiel: "Gesundheit")

Urinmäßig würde ich sagen, da auch einiges für einen stärker werdenden dollar spricht in den nächsten Monaten, dass Gold und Silber nicht so gut ausschauen wie jetzt.

Grüße
Tschonko
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Spica

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Tuesday, March 8th 2005, 1:43pm

Merkur R 2005

@Tschonko
Gute Frage - da muß ich erstmal drüber nachdenken.
Wie schon gesagt: Die deutschsprachige Astrologie stagniert und das schon geraume Zeit, mit Ausnahme MR, aber die mögen sie ja nicht. Beim Chironverlag fand ich für 2005 folgenden Kalender in dem Merkurs rückläufige Phasen markiert sind. Ist vielleicht für jene interessant die kein eigenes Astroprogramm besitzen. Lustig finde ich die "aussagekräftigen" Inhalte, also das, was Merkurs Rückläufigkeit deren Meinung nach bedeuten soll. Ist ja auch gleichzeitig ne Aussage über das derzeitige AstroKnowhow seit Ptolemaeus Bibel, von der sie alle das Gleiche abschreiben.

http://www.chironverlag.com/shop/uploads/news_pdf_25.pdf

Wenn die weissen Lehrer bei "Chiron" schon wüßten was die Goldseitenleser schon seit geraumer Zeit kennen. - die würden aber jubeln. Der Text ist zum Haareraufen. In Bayern würde man sagen: Das es einem die Zehnägeln aufbiegt. Aber mit soetwas werden die Newcomer in der Astroszene zugeschüttet und Engramme gesetzt. Der Text verweist natürlich auf den derzeitigen Stand der Astrologie keine Frage. Die haben sich in dem Glauben, das der Merkur das Denken sei so festgebissen, das es weh tut.. - aber was heißt Denken? fragte schon Heidegger.
Zumindest bedeutet Merkurs R nicht, das er den Goldpreis kausal beeinflußt.. Das läuft nur derzeit wie alphötta richtigerweise recherchierte. Was morgen ist - das steht in den Sternen, wie man so schön sagt.

Und das hier sind Merkurs Rückläufige Phasen zwischen 2001 und 2010 in denen das Denken laut Chiron schwer fallen soll. Also Vorsicht!
Don´t think. ...ha,ha,ha,!!!!
| FEB 04, 2001 | 01:41 AM | 00PI42 | ME SR |
| FEB 25, 2001 | 03:40 PM | 15AQ25 | ME SD |
| JUN 04, 2001 | 05:23 AM | 29GE58 | ME SR |
| JUN 28, 2001 | 05:44 AM | 21GE16 | ME SD |
| OCT 01, 2001 | 07:22 PM | 29LI41 | ME SR |
| OCT 23, 2001 | 00:27 AM | 14LI12 | ME SD |
| JAN 18, 2002 | 08:29 PM | 14AQ29 | ME SR |
| FEB 08, 2002 | 05:28 PM | 28CP38 | ME SD |
| MAY 15, 2002 | 06:33 PM | 09GE59 | ME SR |
| JUN 08, 2002 | 03:22 PM | 01GE21 | ME SD |
| SEP 14, 2002 | 07:30 PM | 13LI15 | ME SR |
| OCT 06, 2002 | 07:25 PM | 28VI19 | ME SD |
| JAN 02, 2003 | 06:06 PM | 28CP28 | ME SR |
| JAN 23, 2003 | 01:01 AM | 12CP18 | ME SD |
| APR 26, 2003 | 11:49 AM | 20TA33 | ME SR |
| MAY 20, 2003 | 07:26 AM | 11TA07 | ME SD |
| AUG 28, 2003 | 01:27 PM | 26VI19 | ME SR |
| SEP 20, 2003 | 08:52 AM | 12VI12 | ME SD |
| DEC 17, 2003 | 03:43 PM | 12CP34 | ME SR |
| JAN 06, 2004 | 01:33 PM | 26SA16 | ME SD |
| APR 06, 2004 | 08:29 PM | 01TA56 | ME SR |
| APR 30, 2004 | 12:52 PM | 21AR07 | ME SD |
| AUG 10, 2004 | 00:26 AM | 08VI46 | ME SR |
| SEP 02, 2004 | 01:03 PM | 25LE44 | ME SD |
| NOV 30, 2004 | 12:02 PM | 26SA45 | ME SR |
| DEC 20, 2004 | 06:26 AM | 10SA27 | ME SD |
| MAR 20, 2005 | 00:08 AM | 14AR06 | ME SR |
| APR 12, 2005 | 07:47 AM | 01AR45 | ME SD |
| JUL 23, 2005 | 03:06 AM | 20LE28 | ME SR |
| AUG 16, 2005 | 03:41 AM | 08LE45 | ME SD |
| NOV 14, 2005 | 05:36 AM | 10SA56 | ME SR |
| DEC 04, 2005 | 02:37 AM | 24SC44 | ME SD |
| MAR 02, 2006 | 08:15 PM | 26PI55 | ME SR |
| MAR 25, 2006 | 01:46 PM | 13PI11 | ME SD |
| JUL 04, 2006 | 07:25 PM | 01LE22 | ME SR |
| JUL 29, 2006 | 00:40 AM | 21CA04 | ME SD |
| OCT 28, 2006 | 07:07 PM | 25SC05 | ME SR |
| NOV 18, 2006 | 00:39 AM | 09SC04 | ME SD |
| FEB 14, 2007 | 04:24 AM | 10PI14 | ME SR |
| MAR 08, 2007 | 04:36 AM | 25AQ25 | ME SD |
| JUN 15, 2007 | 11:18 PM | 11CA36 | ME SR |
| JUL 10, 2007 | 02:20 AM | 02CA28 | ME SD |
| OCT 12, 2007 | 03:48 AM | 09SC05 | ME SR |
| NOV 01, 2007 | 10:54 PM | 23LI22 | ME SD |
| JAN 28, 2008 | 08:25 PM | 23AQ53 | ME SR |
| FEB 19, 2008 | 02:44 AM | 08AQ19 | ME SD |
| MAY 26, 2008 | 03:48 PM | 21GE32 | ME SR |
| JUN 19, 2008 | 02:18 PM | 12GE59 | ME SD |
| SEP 24, 2008 | 07:11 AM | 22LI50 | ME SR |
| OCT 15, 2008 | 08:03 PM | 07LI34 | ME SD |
| JAN 11, 2009 | 04:30 PM | 07AQ45 | ME SR |
| FEB 01, 2009 | 07:04 AM | 21CP45 | ME SD |
| MAY 07, 2009 | 05:05 AM | 01GE45 | ME SR |

Grüße
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Thursday, March 10th 2005, 12:03pm

Taiwan - der Gallenstein Chinas?

@Tschonko
Ja, ja. wohin blicken, das ist ja immer das ZeipProblem. Zuerst tappt man meistens im Dunkeln, bis einer kommt und den Blick verstellt. Es werde Licht und es ward Licht - oder so ähnlich. Aber am Anfand steht immer das Wort. Das aber Wortschöpfung, Wortbildung, Definition und Zuordnung mitbeinhaltet. Vieles ist ja meistens nur eine Frage des Blickwinkels und der Betrachtungsweise. Viel einschneidender als das Sehen ist aber das Sagen, denn das erfordert Mut wenn ein gleichgeschaltetes Umfeld Anderes denkt, weil es sogenannte offizielle Denkberechtigungsscheine gibt.

Quoted

2. Bei MA-SA denkt man gesundheitlich immer zuerst an Knieprobleme, Zerrung, Bruch etc.Es kommt aber zu Leber - Galleproblemen (MA-SA ergibt auch NE-SA)

Vielleicht sollten wir das mal am derzeitigen und provokanten Thema Mars/Saturn den Gallenproblemen wie du schreibst näher umreissen. Könnte es sein, das Taiwan der Gallenstein Chinas ist? Die Insel im Süden der roten Volksrepublik mit ihrer runden Form und Gründungsdatum - 01.10.1949 - das Gleichzeitig das Ende des Bürgerkriegs auf dem Festland war ist anscheinend der hemmende, zwickende Gallenstein des wortverbietenden Arbeiterstaates. Also Maos ungelöstes in die Zeit verschobenes Problem.
Das chinesische Parlament hat also unter dem ungünstigen Vor-zeichen Mars-180-Saturn per Gesetz bestimmt, das es Krieg gibt, falls Taiwan in die Unabhängigkeit drängt. Krieg, ist laut Klausewitz die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln - oder so ähnlich. Mao, der große Arbeiter, manischer Oberlehrer und chinesischer Pestalozzi hat ja bekanntlich folgende Daten: 26.12.1893 07:30 LMT Hsiangtar/TJ Damit Sonne Steinbock und AC Steinbock in H.12 und Saturn in 24° Waage in H.9: Was finden wir da vor? Scheuklappe, Denkverbote, Hinrichtungen auf dem Platz des himmlischen Friedens. Lauter viele, viele kleine Hitlers.und Parteibonzen als Erben
Seine Nachfolger erlassen also unter Mars/Saturn Opposition in Nähe seiner AC/DC Achse ein Gesetz das festlegt, das Taiwan mit Krieg droht, obwohl diese Insel seit 1949 faktisch unabhängig ist. Gehen wir zum nächsten Punkt über. Zur sondierung der Daten.
Gemeinhin lernen Astrologieneulinge von ihren Meistern das Mars/Saturn Knieprobleme bedeute. Dies aber auch nur, wenn.... Früher galt diese Konstellation als die Todesachse, wie es Alfred Witte formulierte und Ebertin, als sein Schüler der die Bezeichnung für die Konstellation nicht ertragen konnte oder wollte sie deshalb zeitgemäß, kosmobiologisch umformulierte in: Vernichtende Energie. Kampf und Widerstand.Und man findet dann unter den soziologischen Entsprechungen auch den Bergarbeiter. Über Börse und Wirtschaftsgeschehen hat er nichts geschrieben. Das muß man selbst erfinden. Wetterverhältnisse und seine möglichen Auswirkungen auf die Ernteerträge habe ich bereits erwähnt.
Also wohin blicken?
Natürlich in die Vergangenheit. Aber da findet man alle 2,5 Jahre etwa eine Mars/Saturn Opposition vor. Das macht von 1900-2000 ca.40 dieser Dinger aus. Aber nur ein paar, die auf der Ebene zwischen Krebs und Steinbock lagerten.
23.08.1902
07.01.1917
05.10.1930!
13.01.1945
22.04.1959
08.02.1975
20.05.1989 also sieben Stück in hundert Jahren, die uns weitern Aufschluß geben sollten über deren Inhalt. Dem folgen weitere:
07.03.2005
14.06.2019
usw - usf.

Da gerade Mars/Saturn gegeben ist, ein Aspekt also, der sich in der Halbsumme von Jupiter befindet, könnte man also auch schreiben oder sagen: Verständnis für mars/Saturn. Also ich habe kein Verständnis für die kommunistischen Chinesen, aber Verständnis für deren Absichten schon. Bleiben wir beim Verständnis von diesem Thema, so führt es uns von den Bergarbeitern des Herrn Ebertin und Grubenunglücken zum Arbeiter des Ernst jünger. Dessen Schrift über den Arbeiter um 1930 erschien. Darin heißt es: Die Technik ist die Sprache des Arbeiters. Er sieht darin das Heraufkommen einer neuen, feuerfesten Gestalt die nach absoluter Herrschaft strebt. Zitiert neben den vergangenen `Bauernkriegen´ heraufziehende Arbeiterkriege. Und viele Politiker sehen sich als die ersten Arbeiter ihres Arbeiterstaates. Mars/Saturn ist neben dem schwer schuftenden Volk der Arbeiter auch das Arbeiterheer und der Arbeiterstaat. Und dessen Problem: die Arbeitslosigkeit. Seine Angst - die Massenarbeitslosigkeit.So kann man Mutmasungen darüber anstellen was negative Schlagzeilen in Bezug auf die Arbeitslosenstatistik für die Wirtschaft und die Börse bedeuten. Gestern schrieb einer: Die Wirtschaft befinde sich im Zustand der ´Slow motion´ also - gebremste Aktivität.
Ich weiss, es gehört nicht unbedingt hierher, aber ich will es dennoch formulieren. vielleicht auch deshalb um die gängige Arbeitertheorie zu provozieren.

Den Begriff Arbeit mochte ich schon als Kind nicht. Es verband sich damit ein Geruch nach kaltem Schweiss und Metall, den ich später hinterfragte. Noch in der Bibel beschrieben die Autoren die Arbeit als Strafe Gottes, die folgte, weil bestimmte Regeln und Gesetze übertreten wurden. Luther war dann jener Thesenmann, der den Begriff Arbeit in die deutsche Sprache eingeführt haben soll. Er machte ja auch sonst Nägel mit Köpfen. Das für mich Abscheulichste aber ist, das heute im Zeitalter des Arbeiters alles, aber wirklich auch alles als Arbeit definiert wird. Lehrer lehren nicht mehr - sie arbeiten. Schriftsteller schreiben nicht mehr - sie arbeiten. Maler und Musiker malen oder musizieren nicht mehr - denn auch sie verstehen ihr Tun als Arbeit. Demgemäß hat sich die Sprache verflacht und auf ein paar wenige Verben nihilistisch reduziert. Man singt allerorten, landauf landab das hohe Lied des Arbeiters. So wurde aus dem einstigen Verb ein Substantiv um das sich nun scheinbar alles dreht, alles andere dabei in den Hintergrund geraten läßt. Ein fataler Fehler. Es fehlt etwas.

Boshafte Zungen aber definieren Arbeit und sein Gegenstück die Arbeitslosigkeit - das derzeitige Thema auch anders. Etwa so, das, wenn immer weniger Leute in Deutschland Arbeit haben ( derzeit 5,2 Mio ) sie vom Joch der biblischen Strafe erlöst wurden. Jerome K. Jerome meinte, "das Arbeit eine faszinierende Sache sei, bei der er Anderen stundenlang zuschauen könnte" Vic Bartlett sagte darüber: " das Arbeit das am weitesten verbreitete Rauschgift sei" Sehen wir das positiv so ist die Arbeitslosigkeit eine Art Entziehungskur von Arbeitssüchtigen. Anatole France betrachtete die Arbeit als " etwas Unnatürliches" und auch Peter Altenberg sprach von einer Sucht, die wie eine Notwendigkeit aussieht. Anonym hingegen bleibt wer folgendes dachte: Laut Statistik ist Arbeit die Hauptursache aller Betriebsunfälle, demgemäß sinken bei so einer hohen Anzahl Arbeitsloser die Betreibsunfälle drastisch.
Wie auch immer man es sehen will, es sehen kann, es gibt immer mehrere Betrachtungsweisen und Zuordnungen. Mars/Saturn könnte man lediglich als eine Art Grundidee im goethischen Sinne auffassen. Einer anderen Form der alten platonischen Ideenlehre. Seltsam dabei ist, das es in fast allen diktatorischen Systemen fast keine Arbeitslosen gab. Denn ihre Führer stellten das Nichtstun - etwa das Denken oder gar den Besitz als Strafe und Laster hin, dem sie durch Arbeitslager Abhilfe schufen. Höhnisch klingen da die Worte: Arbeit macht frei. Unerwähnt bleiben soll nicht, das auch F. Nitzsche die Arbeit als Schmach bezeichnete.
Der Mars/Saturnier ist als Arbeiter ein Gefangener der es nocht nicht zum Denken geschafft hat. Denkt man weiter darüber nach, so ergeben sich die Drohungen, das Waffengeklirr die Kriegsformulierungen aus dem beschriebenen Inhalt. Denn schließlich ist der Soldat im Krieg ein kostenloser Arbeiter mit gleitender Arbeits. Der billigste Alternative.

Solche Feststellungen werfen natürlich auch ein anderes Licht auf rechte Umtriebe, die immer Zulauf erhielten wenn dieser Zeitgeschmack gegeben war. Nicht umsonst hatte Hitler Mars-90-Saturn in seinem Horoskop aufzuweisen. War also ein faules Schwein, was ihn aber nicht davon abhielt andere für ihn zu "arbeiten". Mars/Saturn ist meiner Meinung nach die Sissiophos Konstellation. auch eine Strafe laut griechischen Mythen für ein begangenes Vergehen. Mars/Saturn ist ja wirklich gefährlich. Marie Antoinette verlor dabei ihren Kopf, manche ihr Leben und manche ihr Geld. die Konstellation hat aber auch ihr gutes. So gewinnt kein Land einen Krieg der unter dieser Vorgabe angezettlet wurde. Am Ende ist es sogar kleiner als am Beginn.
Schau mal nach, was im Oktober 1930 aktuell war!
Rechtsrutsch - Grubenunglück - Metallarbeiterstreik - China droht Gefahr der spaltung - Lohne werden gesenkt - Stalins Säuberungen....

Soviel zum Eichhörnchen, das ja immer an der Weltesche Yggdrasil auf und ablief um zwischen Schlange und Adler zu vermitteln. Für Rohstoffe indes sind solche Zeiten hervoragende Spekulationsobjekte wie man sieht.
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Friday, March 11th 2005, 10:14am

Astrologisches Timing

Mußt du machen lucki- lucki die Zweite.
Wo hinschauen, das ist bei den Astrologieinteressierten mit Grundkenntnissen oft immer die Frage und heißbegertes Wissen. Schließlich ist Zeit gleich Geld und das Wissen um die Einschätzung richtiger Zeitinhalte kann bare Münze bedeuten. Natürlich hoffe ich, das die Astrologie in Etablierten Kreisen noch recht lange die Mißachtung widerfährt, die sie auch verdient.
Betrachten wir uns heute mal aus aktuellen Anlass die Deutsche Bank, die am 15.12.1953 um 11:30 Frankfurt a.M. in Erscheinung trat und börslich notiert wurde.
Was können oder wollen uns Astrologen über den Stolz des deutschen Bankengewerbes berichten? Die nächste Frage: Hat so ein Gründungs, oder wie hier, so ein First Trade Horoskop aus dem Jahre 1953 überhaupt Gültigkeit? Eine These die ja von der Astrologie vertreten aber von wissenschaftlicher Seite aufs Schärfste abgestritten wird. Wenn ja, so müßte man logischerweise negative Konstellationen oder Transite an deren Chart erkennen und die These bestätigt finden oder widerlegen können. Des weiteren müßte man wissen und definieren was schlecht - oder respektive als ungünstig gilt. Zunächst einmal das Aktuelle.

Deutsche Bank legt Worldcom-Streit bei

Die Deutsche Bank und die WestLB zahlen zusammen 400 Mill. Dollar an Investoren des 2002 zusammengebrochenen US-Telekomkonzerns. Den Löwenanteil davon muss das Frankfurter Institut berappen.
tmo/HB NEW YORK. Beide Institute einigten sich außergerichtlich mit den Klägern, die vor einem New Yorker Bundesgericht Schadensersatz von allen Banken Worldcoms gefordert hatten, teilten die Anwälte der geschädigten Investoren mit. Auch die Tochter der italienischen Banca Intesa, Caboto Holding, erzielte eine Einigung, teilte der staatliche Kontrolleur New Yorks am Donnerstagabend in Washington mit.
Danach zahlt die Deutsche Bank 325 Mill. Dollar, die WestLB 75 Mill. Dollar und die Caboto Holding 37,5 Millionen Dollar. Das Frankfurter Institut zählte zu den führenden Mitgliedern eines Bankenkonsortiums, das ein Jahr vor der Pleite Worldcom-Anleihen im Wert von zwölf Mrd. Dollar verkaufte. Die WestLB war ebenfalls an der Emission beteiligt. Mehrere Institute, darunter Citigroup und Bank of America, hatten den Streit bereits mit Millionenzahlungen geregelt.

Die Deutsche Bank bestätigte den Vergleich und erklärte, dass sie auf Grund der Zahlung ihren Jahresgewinn für 2004 um 74 Mill. Dollar nach unten korrigieren werde.

Dies der aktuelle Bericht.
Was war geschehen? Mitte 2002 hatte Worldcom Pleite gemacht und irgendwie war die DB in diese Geschäfte verwickelt. Ehrlich gesagt, genauer interessiert mich das nicht. Verwickelt genügt.

Nun die Frage an den Astrologen: Hätte man als Anleger allein und aufgrund des Gründungshoroskops der Deutschen Bank mit einer schlechten oder gewinneinschränkenden Zeitsituation rechnen müssen oder können? Als Anleger Gegebenenfalls rechtzeitig verkaufen oder als spekulant auf Put spekulieren können?

Dazu folgende Gründungsdaten:- 15.12.1953 bei Sonne = MC
Sonne DB in: 23°12´Schütze
Jupiter DB in: 21°09´Zwillinge
Man findet also im Radix der DB eine schöne, wachstumsorientierte Sonne/Jupiter Verbindung als Opposition vor, über die im Jahre 2002 genauer gesagt, vom 30.06.2002 bis Ende July 2002, der von mir so geliebte Saturntransit läuft. Ein Transit auf den Verlass ist wie ich meine und wie man auch am Chart der DB unschwer erkennen kann.
Ist so eine Konstellation Saturn über Sonne/Jupiter nun an den Haaren herbeigezogen oder von vorneherein in der astrologischen Literatur als negative, verlustbringende Zeitmarke definiert?
Man wird folgendes finden:
Sonne/Saturn:
Ebertin: Entwicklungshemmung, erbliche Belastung. - interressiert nicht wenn es um eine Firma geht.
Witte: Persönliche Hemmungen und Schwierigkeiten.- die DB ist keine Person sondern ein Unternehmen., deshalb; unternehmerische Schwierigkeiten.
MR: Kreislaufprobleme - unpassend für einem Betrieb der nichts produziert aber etwas begiebt.
O.Rumbug: - aus Horoskope und Politik 1973: Wirtschaftliche Stagnation, Verfall der Wirtschaft., Ungünstige Entwicklung auf dem Kapitalmarkt
Spica: Wirtschaftliche Einbußen, Gefahr von Verlusten, geeignet für Putspekulationen.

Das sonderbare an all den Vorgängen ist, doch, warum man sich am Finanzmarkt so schwer tut die astrologischen Faktoren zu berücksichtigen. ehrlich gesagt. Ich verstehs nicht und das Schöne ist. Ich brauche es auch gar nicht verstehen. Es ist ein jutes Jefühl zu wissen das man auf einer Goldader sitzt die einem gehört während die Claims abgesteckt sind, während der Grosteil der Mitkonkurrenten sich mit den nichtssagenden KarmaProblemen festgefahren haben. Auch so kann Karma aussehen. Lösungsversuche des Unlösbaren..
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Tschonko

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Saturday, March 12th 2005, 9:21pm

Hallo Spica,
ein schönes Beispiel, die deutsche Bank.
Nur, was war im Feb. 03, als sie wieder zu steigen begann?
Oder im Juli 04?
Wäre ja auch interessant.

China: ein schönes Bild mit dem Gallenstein, hat mir sofort gefallen, aber noch vor dem Nachdenken.

Er schmerzt zwar, hat aber schon immer dazugehört und soll vor allem nicht abgehen, so sagt man doch bei Gallensteinen?

Für Taiwan hab ich ein anderes Horoskop:
24.12.47: 16:00 GMT Taipeh

Volksrepublik China:
1.10.49: 7:11 GMT, Peking.

Die haben einen wunderschönen Mars- Pluto in H 7 im Löwen, wo dein geliebter saturn in nicht allzulanger zeit hinkommt.

Was macht so ein Ma-PL in 7?
Ma kommt von 2, dieser Staat geht besonders rigoros gegen das eigene Volk vor.
PL ist Herrscher von 10, sag mal lapidar, die Verneinung der Bestimmung führt dazu, dass dieser Staat keine Gestalt hat.
Was den Ma-Pl eigentlich gefährlicher macht?

Auslösungsmäßig (7er RY) war die Zerschlagung der Unruhen (wie hat man die geheißen??) auch dieser Mars Pluto.

Außerdem Sonne, Neptun und Merkur in 8 in der Waage.
Ein zerschlagenes Reich ohne König, das diesen mit falschen mitteln wieder sucht. Ma-PL ist ja vordem ein SO-NE gewesen.

Im 49er RHY kommen sie demnächst auf 0° Widder, ein Neubeginn.
Neubeginn in H2, eine Gemeinschaftsform.

Weiters:
Im 7er RHY wird MA-PL über den Skorpion entweder ab 2005 od. 2112 nach ca. 2 Jahren ausgelöst. Kann man nicht so genau sagen, weil H 9 ca 29° Waage hat.

In dem Zusammenhang wäre interessant, ob bei der Widder Auslösung von 1956 bzw. 1963 China in kriegerische handlungen einbezogen war bzw. in seinem Revieranspruch (Einflussbereich) bedroht war.

Da Sonne Waage besteht, nehmen sie gerne eine Drohhaltung ein, die aber dann nicht unbedingt durch Taten unterstützt wird.
A Widder schlogt glei zua.
Sie sehen natürlich Taiwan als zugehörig.
Da wird es schon einen Deal geben mit den USA über das taiwanesische Volk hinweg. (Ähnlich wie in Hongkong)


Spica, um den 21.3. hast du dich bisher erfolgreich mit einer Chinareise und einer Einlage bei der Deutschen Bank gedrückt.

Freundliche Grüße
Tschonko
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Sunday, March 13th 2005, 11:53am

Königskonkurrenz

"Der König ist tot - es lebe der neue König"

Zu Beginn dieses Jahres setzte ich am 02.01.2005 folgende Zeilen ins Forum.

Quoted

2005 ist also ein Jahr am Rande dieses Ereignisses, eines Strudels. Sozusagen der Vorabend einer explodierenden Zeitbombe, bestehend aus faulen Krediten und Verschuldung


Nun folgte am 11.03.2005 dazu folgender Artikel:

Die Dollar-Bombe tickt
Asiatische Notenbanken wollen Teil ihrer Reserven umschichten - Euro auf Zweimonatshoch

von Anja Struve und Holger Zschäpitz

Berlin - Am globalen Devisenmarkt findet derzeit eine gewagte Operation statt. Es geht um die Entschärfung einer tickenden Bombe - genauer gesagt: der Dollar-Bombe. Denn das milliardenhohe und stetig noch weiter steigende Leistungsbilanzdefizit der USA hat dazu geführt, daß die Welt in den vergangenen Jahren mit Dollar regelrecht überschwemmt wurde. Vor allem die asiatischen Notenbanken haben die Tresore voller Greenback und müssen mit dem Feingefühl eines Sprengstoffspezialisten vorgehen, wollen sie einen Teil ihrer Devisenreserven aus Vorsichtsgründen in Euro umschichten.

"So wie jeder Kleinanleger weiß, daß er nicht all sein Geld auf eine Karte setzt, ist es auch für die asiatischen Notenbanken höchste Zeit, das Währungsrisiko zu diversifizieren", sagt Steve Barrow, Chefdevisenstratege bei Bear Stearns in London. "Problematisch ist nur, daß der Zeitpunkt für diese Maßnahme derzeit denkbar ungünstig ist."

Wie explosiv die Lage inzwischen ist, zeigte allein die Reaktion der Devisenmärkte auf Äußerungen des japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi vor dem Parlament, die Währungsreserven des Landes bedürften mehr Vielfalt. Auch wenn das Finanzministerium in Tokio umgehend dementierte, rutschte der Dollar gegenüber sämtlichen Währungen kräftig ab. Der Euro etwa stieg mit 1,3466 Dollar auf den höchsten Stand seit zwei Monaten und ist nur noch wenig vom Rekordhoch bei 1,36 Dollar entfernt. Hintergrund ist die Sorge vieler Marktteilnehmer, daß Japan das Startsignal für die Portfolioumschichtung in Fernost geben könnte.

Zum Umschichten gibt es jede Menge Spielraum. Nach Berechnungen von Währungsprofis sind rund 60 Prozent der umgerechnet 3,7 Billionen Dollar hohen Währungsreserven in Dollar denominiert, lediglich 20 Prozent in Euro. Zwar hat der Euro in den sechs Jahren seit seiner Einführung kontinuierlich an Bedeutung gewonnen, seit 1999 kletterte der Anteil an den globalen Devisenreserven von zwölf auf etwas über 20 Prozent und parallel dazu gewann auch der Euro an Wert. Doch damit wird die europäische Gemeinschaftswährung ihrer ökonomischen Bedeutung noch längst nicht gerecht.

Aus welcher Richtung Ungemach droht, macht eine Studie von Morgan Stanley deutlich. Der US-Investmentbank zufolge lagern 60 Prozent sämtlicher Währungsreserven und damit die meisten Dollar bei den sieben größten asiatischen Zentralbanken - allein 40 Prozent werden von den Geldhütern in China und Japan verwaltet.

"Die asiatischen Notenbanken können damit einen Dollar-Crash auslösen", sagt Stephen Jen, Währungsstratege bei Morgan Stanley in London. Er hat ein Szenario entwickelt, wie sich mögliche Umschichtungen auf den Dollar-Kurs auswirken könnten. Am günstigsten für die US-Valuta wäre der Status Quo, sprich, wenn die Asiaten weiterhin dem Dollar die Treue hielten. Problematisch könnte es bereits werden, wenn einige kleinere asiatische Notenbanken die Reißleine ziehen und der Worst Case wäre eine konzertierte Umtauschaktion sämtlicher fernöstlicher Währungshüter, also auch der Japaner und Chinesen.

Jen kann dabei schon auf die Historie verweisen. Schließlich versetzten die südkoreanischen Notenbanker bereits Ende Februar die Devisenhändler in Entsetzen, als sie laut darüber nachdachten, sich von Teilen des Dollarbestandes zu trennen. Der koreanische Won schoß postwendend um zwei Prozent in die Höhe.

Nun sandte mir ein aufmerksamer Beobachter der Szene vor ein paar Tagen folgende Privatnachricht:
04.02.2005
13 amerikanische Senatoren wollen ein Gesetz vom Kongreß verabschieden lassen , das China auffordert, den Yuan innerhalb von 180 Tagen aufzuwerten. Sollte dies nicht geschehen, müßten auf alle chinesischen Importgüter 27,5 % Dumpinggebühren aufgeschlagen werden.
Chinas Außenamtsprecher Kong Quan sagte, dies sei kein Weg, Differenzen zu lösen. Das Gesetzesvorhaben wurde bereits in den Senat zur Vorlage eingebracht. Das Handelsbilanzdefizit der USA mit China betrug letztes Jahr 150 Mrd.USD. China wehrt sich bislang mit aller Macht gegen eine Aufwertung des Yuan. Man fürchtet unkontrollierte Auswirkungen auf die fragile Finanzwirtschaft.

Spica dazu:
Die tickende Zeitbombe steht unter dem Signum Saturn/Uranus als "das Zerbersten der alten Form". Ein Signum, das im Juni 2005 wieder gegeben ist und die Themen der letzten Wochen von Neuem auf den Tisch bringen wird.
Atomstreit Iran - Gallenstein Taiwan - Warnung vor Instabilität durch Greenspan.....
Ein Blick in die Ephermeride ( Gestirnsstandstabellen ) zeigt, das am 04.02. 2005, dem Tag also an dem diese 13 Senatoren einen Gesetztesentwurf forderten, eine exakte Sonne/Neptun Konjunktion gegeben war, die uns auf eine tödliche Königskonkurrenz hinweist, wie sie offenbar zwischen dem chinesischen Yuan und dem amerikanischen US-Dollar gegeben ist. Gemäß dem Spruch: "Der (alte) König ist tot - es lebe der ( neue) König."

Diese Konkurrenz spitzt sich also bereits im Juni 2005 zu und läßt einen Handelskrieg zwischen den beiden Mächten befürchten. Wer aus dieser Auseinandersetzung als Schwächerer hervorgeht ist für Devisenkenner und Wirtschaftsfachleute keine Frage. Und auch nicht, welche Währung davon profitiert: Der Euro, der erneute Höchsstände erreichen wird.
Zunächst jedoch werden die Nachrichten bis hin zum 20.03.2005 wieder etwas positivistischer, hellen sich also auf. Tauwetter setzt ein und damit kurzfristige Entspannung. Sollte man nicht denken das aufgrund dieser kommenden Hebung der Allgemeinstimmung in der die Nachrichten erfolgen werden, einige Spekulanten denken, noch dazu so kurz vor den Osterfeiertagen, ihre Positionen zu schließen und ersteinmal ihre Gewinne sichern? Ich denke schon. Zumal zum Frühlingsanfang am 20.03.2005 eine Neuorientierung gegeben ist. Merkurs Rückläufige Phase einsetzt, Mars das Revier wechselt und Saturn stationär ist. Also gleichzeitg Vieles auf einmal geschieht. Was Aussagen über diesen Zeitpunkt zumindest nicht erleichetert. So würde ich es machen.
Den Gewinn der letzten vier Wochen, den prognostizierten und eingetretenen Anstieg - von 420.- bis immerhin 445.- bei Gold erst einmal mitnehmen und die kosmischen Turbulenzen bis hin zum 13.04.2005 mit Ruhe und Gesassenheit aussitzen. Denn schließlich ist Gewinn Gewinn ganz unabhängig davon wie weit oder fiktiv der Goldpreis noch steigen sollte. Bekanntlich ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Näheres siehe im artikulierten Vorfeld über 2005. Am Rande des Chaos.
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218

Friday, March 18th 2005, 12:22pm

Dem RICI auf der Spur.

Rohstoffe
„Kupfer weiß nicht, wer Alan Greenspan ist”
Von Folker Dries

11. März 2005 Hilton Augusta ist ganze 21 Monate alt. Doch ihre bilinguale Erziehung trägt schon erste Früchte, weiß „ Daddy” zu erzählen. Wann immer der 63 Jahre alte Jim Rogers mit seiner jungen Familie in ein China-Restaurant geht, gewinne er den Eindruck, daß sein „Baby Girl” erste Wortfetzen aufschnappe.

Hilton Augusta hat nämlich ein chinesisches Kindermädchen, die mit ihr nur Mandarin spricht. Rogers baut damit weit vor: „Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert Chinas sein. Mein Töchterchen soll dafür gerüstet sein.”

„Rohstoffhausse hat noch ganz lange Beine”

Überhaupt China. Das Land, das der Globetrotter schon oft bereist hat, spielt in seinen Überlegungen eine ganz wichtige Rolle. Der Rohstoffhunger der aufstrebenden Wirtschaftsmacht sei ein wesentlicher Grund dafür, daß die Rohstoffhausse noch ganz lange Beine habe. Keine Frage, im Rohstoffmarkt sei eine Korrektur überfällig, vor allem bei den Metallen, räumt Rogers ein. Und Auslöser dieser Korrektur werde wohl ein Wachstumseinbruch in China sein. Schließlich sei es noch nie einer Regierung gelungen, nach einem so extrem hohen Wachstum eine weiche Landung hinzubekommen.

Doch wenn die Korrektur komme, sei das eine Kaufgelegenheit. Ein „Bullenmarkt” für Rohstoffe dauere nach den Erfahrungen der Vergangenheit 15 bis 23 Jahre, sagt Rogers. Gemessen daran werde diese Hausse frühestens im Jahr 2014 enden. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sei bei vielen Rohstoffen einfach aus dem Gleichgewicht geraten. Für die Produzenten von Öl, Gas, Zucker oder Kaffee habe es zu lange Zeit keine finanziellen Anreize gegeben, neue Vorkommen zu erschließen beziehungsweise neue Plantagen aufzubauen, sagt Rogers. Die Krisen in Asien und Rußland führten 1997 und 1998 zum Ausverkauf der Rohstoffvorräte dieser Länder, was gewissermaßen der Schlußstrich unter eine zwei Jahrzehnte lange Baisse gewesen sei. 1998 gründete Rogers schließlich seinen eigenen Rohstoff-Index und einen entsprechenden Fonds. Dieser ist seit Ende 1998 um mehr als 200 Prozent gestiegen und hat damit alle anderen Anlageklassen weit in den Schatten gestellt.

Aktien und Anleihen sind tabu

Aktien und Anleihen rührt der Rohstoff-Guru, der in den siebziger Jahren gemeinsam mit George Soros den legendären Hedge Fonds Quantum Fund gegründet hatte, nicht mehr an. Wann immer ich alte Aktien- oder Anleihenbestände verkaufe, schichte ich in Rohstoffe um.” Nicht in Rohstoffaktien, sondern in Rohstoffe. Rogers erinnert in diesem Zusammenhang gerne an eine Studie der Yale-Universität, nach der Terminkontrakte auf Rohstoffe in der Vergangenheit rund dreimal höhere Renditen abwarfen als Rohstoffaktien. Man könne auch mit Aktien einen sehr guten Schnitt machen, wenn man denn die richtigen finde, sagt Rogers. Das Risiko von Rohstoffen sei aber weit geringer als das von Rohstoffaktien. Wer Rohstoffe besitze, müsse sich nicht um Management, Bilanzen, Gewerkschaften, Umweltschützer und Regierungen sorgen. „Wir alle haben von Enron gelernt. Es ist nicht so einfach, wie es aussieht.” Mit Rohstoffen sei das anders. Wenn es zuviel Kupfer gebe, sinke der Preis. Und wenn es zuwenig Kupfer gebe, gehe der Preis hoch. „Kupfer weiß nicht, wer Alan Greenspan ist.”

Allerdings räumt Rogers ein, daß er noch die Aktien einer Reihe ausländischer Ölkonzerne im Portfolio hat, darunter Eni, Total oder Shell. Hier setzt er auf das sinkende Ölangebot. Die Produktion in Alaska und der Nordsee sei rückläufig. Selbst in Großbritannien sei es absehbar, daß das Land vom Ölexporteur zum Ölimporteur werde. Preisprognosen sind nicht sein Geschäft. Es ist für Rogers aber keine Frage, daß der Ölpreis noch in diesem Jahrzehnt die Marke von 100 Dollar je Barrel nehmen wird.

Sollte ihr Vater recht behalten, wird Hilton Augusta einmal eine reiche Dame werden. Ihr Vermögen spart „Daddy” nach eigenem Bekunden auf einem Schweizer Konto an. Rohstoffe werden zwar fast ausschließlich auf Dollar-Basis gehandelt. Rogers selbst ist aber sehr darauf bedacht, sein Dollar-Risiko zu verringern. „Hilton Augusta weiß, daß der Dollar auf Talfahrt ist”, unkt der gut 1,60 Meter große Fliegenträger. Leerverkäufe des Dollar sind ihm im Moment aber zu gefährlich. Seine bevorzugte Wette ist Zucker. „Zucker notiert zur Zeit um 85 Prozent unter dem Rekordhoch”, sagt er und steckt seinem Gesprächspartner ein Zuckertütchen aus der Frühstückslounge des Hotels zu. Und dann signiert er ungefragt seinen jetzt auch in Deutschland verlegten Bestseller „Hot Commodities” (”Rohstoffe - Der attraktivste Markt der Welt”).

Spica dazu:
Jim Rogers wurde am 19.Oktober 1942 in Demopolis/USA/Alabama geboren, erhielt ein Stipendium und studierte in Yale. Später besuchte er das Balliol College in Oxford und erhielt als Steuermann des Ruderachters seinen ersten Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde. Er war Mitbegründer des QuantumFund und erzielte damit in den 70er Jahren einen Gewinn von mehr als 4000 Prozent. Mit 37 Jahren setzte er sich zur Ruhe und verwirklichte einen Lebenstraum . Eine Reise rund um die Welt auf dem Motorrad. Nun hat er, wie man seinem Buch "Rohstoffe" entnehmen kann - am 01.08.1998 unter Sonne Opposition Uranus einen eigenen Rohstoff Index ( RICI) mit Fond gegründet und rechnet, wie man den Konstellationen entnehmen kann mit "mageren Zeiten". Sein Inhalt bilden 35 Rohstoffkomponenten, die gemäß ihrer Bedeutung für den internationalen Handel und ihrer Börsenumsätze gewichtet sind.
Rogers ist, astrologisch gesprochen ein Waage ( 25°41´), der man strategisches Geschick nachsagt und deren Stärke im Gegensatz zum Widder nicht im Handeln sondern im Planen und Denken liegt. Das G des Kostolani für Gedanken ist ihm schon mal sicher. Es sind die Strategen des Tierkreises und Ideengründer. Seiner Schrift ist zu entnehmen, das er seiner Strategie ein ~ 18 jähriges Zeitfenster zugrunde legt in der sich entweder eine Hausse bei Aktien oder bei Rohstoffen entfaltet. Arbeiten bestimmter amerikanischer Astrologen verweisen dahingehend auf den Zusammenhang zwischen den Langsamläufern Saturn mit Pluto deren Zusammentreffen alle 36 Jahre erfolgt und demgemäß die größte Auffächerung als Opposition nach 18 Jahren wiederfährt und einen Umschwung wie auch ein Umdenken einleiten. So war der August 2001 mit so einer exakten Saturn/Pluto Opposition belegt, ein Zeitfenster also, das man durchaus für dieses Muster ähnlich wie 1966 als Wendepunkt für bestimmte Betrachtungen heranziehen kann. Ist diese Annahme richtig, so entfaltet sich die Hausse am Rohstoffmarkt bis ins Jahr 2019 hinein.
Mit der Veröffentlichung seiner Schrift unter Jupiter/Venus hat er offensichtlich eine für ihn sehr günstige, erfolgversprechende Zeitqualität gewählt um damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Die Daten des Index sowie des Fonds zeigen einen Jupiter in 27° Fische den diese woche die laufende Sonne passiert. Die Frage also wann dieser Fond in eine extreme Haussephase kommt, ergibt sich beim Blick in die Ephemeride. Man kann ihr entnehmen: Urnaus über Jupiter im April 2010, gleichzeitig die Zeit in der erneut das mundane Zeichen Saturn-90-Pluto gegeben ist. Doppeltgenäht hält besser.
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Eldorado

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219

Tuesday, March 22nd 2005, 10:25am

Hi spica ;)

Ich hatte noch nicht die zeit mich hier reinzulesen um rauszufinden wie ernst ihr astrologie und boerse nimmt. Ich habe einiges abgesetzt in meinen thread juniors in canada was eigentlich hier reingehoert.
Tschonko hat mich heute darauf aufmerksam gemacht das du hier schreibst, viel schreibst ! ;)
Ob Mahendra oder anderer Guru alles was ich weiss ist dort drin.
Ich wische Astrologie nicht von der hand denn es war fuer mich ein guter guideline wenn ich ratlos war und vieles ist auch eingetroffen.
Ich habe mich mit mahendra ein wenig angefreundet und wir unterhalten uns hin und wieder privat. Nobody is perfect, auch er nicht !
Bei meinen reisen um die welt habe ich viele Handleser oder Tarotleser getroffen und einige sind profis. Aber auch viele sind scharlatane, wie ueberall !

Ciao

mfg

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Spica

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220

Tuesday, March 22nd 2005, 11:05am

"Viel Lärm um Nichts"

Zur aktuellen Prognose der passende Text.
Gold und Silber sehr schwach

Abgegebene Prognose aufgrund der Gestirnstände am 13.03.2005:
Zunächst jedoch werden die Nachrichten bis hin zum 20.03.2005 wieder etwas positivistischer, hellen sich also auf. Tauwetter setzt ein und damit kurzfristige Entspannung. Sollte man nicht denken, das aufgrund dieser kommenden Hebung der Allgemeinstimmung in der die Nachrichten erfolgen werden, einige Spekulanten denken, noch dazu, so kurz vor den Osterfeiertagen, ihre Positionen zu schließen und ersteinmal ihre Gewinne sichern? Ich denke schon.

Frühlingsanfang am 20.03.2005 eine Neuorientierung gegeben ist.
Merkurs Rückläufige Phase einsetzt ( für Leser bekannt )
Mars das Revier wechselt und
Saturn stationär ist.

Also gleichzeitg Vieles auf einmal geschieht. Was Aussagen über diesen Zeitpunkt zumindest nicht erleichtert. So würde ich es machen.
Den Gewinn der letzten vier Wochen, den prognostizierten und eingetretenen Anstieg - von 420.- bis immerhin 445.- bei Gold erst einmal mitnehmen und die kosmischen Turbulenzen bis hin zum 13.04.2005 mit Ruhe und Gesassenheit aussitzen.

Nun der passende Text mit all seinen "logischen" Begründungen
Verfasst von Sebastian Hell am 22.03.2005 um 6:18 Uhr Rohstoff Express:
Gold
Gold und Silber sehr schwach
Gold notiert gerade bei 430,30 $, Minus 8,60 $ gegenüber dem Handel vom Freitag. Intraday eröffnete die Feinunze zunächst bei 436,50 $ und markierte gegen Ende der Handelssitzung in Hongkong ein Tageshoch bei 438 $. Im weiteren Verlauf fiel das Edelmetall dann zeitweise bis auf 428,40 $ zurück. Im Moment kann sich Gold seit seinem Tiefstkurs wieder leicht erholen. Ausschlaggebend für diesen enormen Kursverlust dürften zwei Gründe gewesen sein. Zum einen die für morgen anstehende Sitzung der amerikanischen Notenbank. Es wird eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte erwartet, jedoch könnte aufgrund der starken Inflationsgefahren, verursacht durch die hohen Rohstoffpreise, sogar eine Erhöhung um 50 Basispunkte vollzogen werden. Der andere Grund für die Schwäche des Euros ist die Aufweichung des Stabilitätspaktes. Die Mitgliedsstaaten dürfen sich nun um mehr als 3% des Bruttoinlandsproduktes neu verschulden. Diese Reformierung des Stabilitätspaktes dürfte durchaus Auswirkungen auf die Inflation haben, da die Staaten nun mehr Kredite aufnehmen können. Durch mehr Kredite erhöht sich die Geldmenge, die Preise für Konsumgüter steigen und die Inflation wächst ebenfalls. Die letzten CoT-Daten zeigen, dass die Non-Commercials ihre Netto Short Positionen um 38.417 auf 147.491 erhöht haben. Die Large und Small Speculators sind nach wie vor Netto Long mit 111.112 und 36.369 Kontrakten.
Charttechnisch hat Gold seine Unterstützung bei 438 $ nach unten durchbrochen. Im Bereich bei 428 $ bis 430 $ liegt eine wichtige Unterstützungszone, die auch den heutigen Fall stoppen konnte. Vorerst liegt das nächste Kursziel nun bei dem früheren Widerstand bei 438 $. Der langfristige Aufwärtstrend seit Mai 2001 ist immer noch intakt.

Spica dazu
Was soll man dazu noch sagen? Pünktlich wie ein Stück mit übergeordnetes Regieanweisung - bei dem ein unbekannter Regie führt - setzen die Aktivitäten der Schauspieler in diesem Theaterstück ein. Nun wartet alles gespannt auf Fidelio Grünspans Libretto. Wie heißt das Stück? Bestimmt nicht: "Viel Lärm um Nichts" sondern eher "Viel Lärm um Zins"

@Eldorado
Hallo Unbekannter. Grüße auch von hier. Leider sind die Texte schon ziemlich umfangreich, allein auf dieser Seite. Was ich denke findest du darin enthalten. Tendenzen, Prognosen, Aussagen, etcpp. Zu welcher der beiden Kategorien du mich dann ein- oder zuordnen willst überlasse ich getrost deinem Urteil. Man tut was man kann - mehr geht nicht. Wäre ich ein Hellseher täte ich mich auch leichter, vielleicht.
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Tschonko

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221

Tuesday, March 22nd 2005, 12:42pm

2046

2046 wird der Übergangsstatus von Hongkong beendet sein.

2046 heißt der neue Film von Wong Kar Wai.
Den ich im übrigen nur empfehlen kann. Hochgenuss für Aug und Ohr.

http://www.2046-der-film.de/index_inhalt.html

In dem Film war auch von den Aufständen 1966 in Hongkong die Rede.
Wie sich manches fügt. Ich war ja zu faul zum Nachschauen, weil es für mich auch schon so gestimmt hat. Ein paar Tage später kam es dann von selber daher. So mag ich es, weil es auch schon außersubjektiv regelt, was für mein Subjektives wirkend wird.

In dem Beitrag über China schrieb ich u.a.:
"In dem Zusammenhang wäre interessant, ob bei der Widder Auslösung von 1956 bzw. 1963 China in kriegerische handlungen einbezogen war bzw. in seinem Revieranspruch (Einflussbereich) bedroht war."

Also fand das statt unter der 2. Widder Auslösung von 1963 bis 70 genau wieder der Ma-Pl in 7.

Also noch einmal die Bestätigung:
Bei dem, was man später " Massaker am Tian`anmen-Platz " nannte (SIEHE ANHANG) wurde ja auch dieser Mars- Pluto direkt ausgelöst und zwar nach dem angegebenen Horoskop am 8.4.1989 der Mars und Anfang Oktober der Pluto.
DIe Ereignisse fanden genau während dieser Zeitspanne statt.
Anzufügen wäre, dass bei diesen Auslösungen die Verschiebung des Asz um 1° schon einige Wochen Unterschied in der Auslösung herauskommen können.

Zitat:
"Im 7er RHY wird MA-PL über den Skorpion entweder ab 2005 od. 2112 nach ca. 2 Jahren ausgelöst. Kann man nicht so genau sagen, weil H 9 ca 29° Waage hat."
Also können wir von 2007 und 2014 ausgehen, wo das selbe Thema noch mal gespielt wird. Jeweils im herbst. könnte man genau ausrechnen, freut mich aber nicht.

Weiters komme ich immer mehr zur Ansicht, dass die Übergabe Hongkongs an China dafür verantwortlich ist, dass sich China durch die Einnahme "dir Arznei hongkong" grundlegend verändert von innen her.

Spica, eine Frage: ich habe ein Horospopdaten von Taiwan angegeben.
Kannst du mir die bestätigen bzw. sagen, welche du nimmst.

Daten Übergabe Hongkong: 20.6.87, 16:00 GMT.
2° Widder mit Mars in 7. Steinbock MC mit Saturn in 1.
Von Hongkong kommt die weitere Bestimmung bzw. der neue König wurde der Volksrepublik hier kuckucksmäßig ins nestlein geschummelt.

Der Merkur hat wieder gewirkt, schweizer präzision.
Auf den saturn bin ich auch noch gespannt, das wird eher ein prozess, man dürfte aber am beginn aschon ablesen können, wie er verläuft
...der Prozess....
und dann wird noch Pluto rückläufig am 27.3., da hab ich mich ja rausgelehnt wegen Öl und Solar.

Grüße
Tschonko

Anhang:
Ereignisse
4. Mai 1919: Bewegung des 4. Mai. China erhielt im Versailler Vertrag die Hoheit über die ehemaligen deutschen Pachtgebiete in der Provinz Shandong nicht zurück, sondern die Region wurde einem japanischen Protektorat unterstellt. Dagegen demonstrieren auf dem Platz des Himmlischen Friedens über 3000 Studenten.

4. April 1976: Der Tian'men-Zwischenfall. Am chinesischen Totengedenktag hatte die Bevölkerung zu Ehren des beliebten, kurz zuvor verstorbenen Ministerpräsidenten Zhou Enlai Kränze und Blumen auf dem Tian`anmen-Platz gebracht. Wegen innerparteilicher Auseinandersetzungen wurden die abgelegten Kränze und Blumen in der Nacht von Sicherheitskräften entfernt, wogegen am folgenden Tag Tausende protestierten. Diese friedliche Demonstration wurde von Polizei und Militär gewaltsam aufgelöst.

4. Juni 1989: Auf dem Tian`anmen-Platz fand unmittelbar nach dem Tod des Reformpolitikers Hu Yaobang am 15. April 1989 eine große Massendemonstration für mehr Menschenrechte und Demokratie in der Volksrepublik China statt. Studenten richteten 12 Forderungen an die chinesische Regierung, welche diese jedoch rundheraus ablehnte. Die Demonstrationen zogen sich über Wochen hin und nahmen bald den Charakter eines Volksfestes an. Mehrere Studenten auf dem Platz verfielen in einen Hungerstreik, was die Regierung allerdings nicht im mindesten beeindruckte. Am 20. Mai verhängte die chinesische Führung unter Ministerpräsident Li Peng das Kriegsrecht über die Stadt Peking, und das Militär wurde in der Nähe der Hauptstadt zusammengezogen. In der Nacht zum 4. Juni 1989 schließlich wurden die Demonstrationen gewaltsam beendet, indem die Volksbefreiungsarmee mit Panzern anrückte und ein Blutbad auf dem großen Platz anrichtete. Die exakte Zahl der Todesopfer und Verletzten auf dem Tian`anmen-Platz in jener Nacht ist unbekannt, westliche Schätzungen gehen von circa 3000 Toten und zwischen 7000 und 10000 Verletzten aus.
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Tuesday, March 22nd 2005, 1:25pm

Mondphasen

Ich bin nicht so ein crack aber ich bemerkte das bei oder nahe dem Vollmond gold und silber meistens aktiv werden,leider meistens nach unten. Kann dieses hier mal von den experten erklaert werden ob mondphasen ebenfalls auswirkungen auf die boerse,bzw.gold/silber haben. Soll man bei gewissen mondphasen nun ebenso handeln ?
Wenn man die goldchart anschaut und mit den mondphasen der monate vergleicht seht ihr was ich meine.

I see a bad moon rising, CCR ;)

mfg

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Wednesday, March 23rd 2005, 11:18am

RE: Mondphasen

Sonne/Mond und seine Wechselwirkungen.

Unter den SonneMond Verbindungen sind die Voll- und Neumonde am Hervorstechensten. Ihr polares Weiten und erneutes Zusammenziehen bewirkt nicht nur die Tierkreisabschnitte von je 30° Grad, so das man meinen könnte, das die Sonne als Vater und der Mond als die Mutter – den Tierkreisabschnitt zeugen. Daran gebunden sind auch die rhythmischen Erscheinungen von Ebbe und Flut, von Nipp und Springflut. Darüber gibt es für jeden Hafen dieser Welt zeitgenaue Tabellen, die vor allem für Segler von hohem Interesse sind.

Da SonneMondverbindungen alle 30 Tage einmal vorkommen, sind sie also nichts Seltenes. Anders ist dies, wenn die SonneMond Konjunktion auf -oder in der Nähe der Mondknotenbahn stattfindet. Aus dieser Konfiguration erhalten wir die Erscheinung einer Sonnen- oder Mondfinsternis, Eklipse genannt. Diese Eklipsen treten in einem Jahr zumeist Paarweise auf, je nach dem ob sie auf dem auf- oder absteigenden Mondknoten treffen. Also:
· Widder: Waage
· Stier: Skorpion
· Zwillinge : Schütze
· Krebs : Steinbock
· Löwe : Wassermann
· Jungfrau : Fische

Verfolgt man nun ihren Lauf durch den Tierkreis, ergeben sich interessante Perioden.
Als Beispiel ziehen wir die Achse Stier : Skorpion aus dem Programm.

1. 28.05.1900 STI – 22.11.1901 SKO
2. 18.05.1901 STI – 11.11.1901 SKO
3. 07.05.1902 STI – 31.10.1902 SKO
4. 09.05.1910 STI – 02.11.1910 SKO
5. 28.04.1911 STI
6. 22.11.1919 SKO – 18.05.1920 STI
7. 10.11.1920 SKO
8. 19.05.1928 STI – 12.11.1928 SKO
9. 09.05.1929 STI – 01.11.1929 SKO
10. 28.04.1930 STI
11. 22.11.1938 SKO
12. 20.05.1947 STI - 12.11.1947 SKO
13. 01.11.1948 STI – 01.11.1848 SKO
14. 28.04.1949 STI
15. 29.04.1957 STI
16. 20.05.1966 STI – 20.11.1966 SKO
17. 09.05.1967 STI – 02.11.1967 SKO
18. 11.05.1975 STI – 03.11.1975 SKO
19. 29.04.1976 STI
20. 19.05.1985 STI – 12.11.1985 SKO
21. 13.11.1993 SKO – 10.05.1994 STI
22. 03.11.1994 SKO – 29.04.1995 STI
23. 24.10.1995 SKO
24. 13.11.2012 SKO
25. 10.05.2013 STI – 03.11.2013 SKO
26. 29.04.2014 STI – 23.10.2014 SKO
27. usw. usf ->>>>>>>>

Also in einem Jahrhundert nur 23 Ähnliche.

Es konnte beobachtet werden, das an der Börse allein mit dem 14.tägigen Wechsel des Zu – und abnehmenden Mondes, also des Neu- und des Vollmondes mit Erfolg gehandelt werden kann, nach der Devise:
Kaufe bei Vollmond – verkaufe bei Neumond.

Besonders hervorgehoben sind diese Korrelationen jedoch nicht am Aktienmarkt ( New York Stock Exchange ) sondern auf anderen Gebieten.
Spica dazu:
Für den Silber und/oder Goldmarkt kann man diese Erscheinungen voll vergessen, wie mir meine Aufzeichnungen berichten. Aber sicher wird es demnächst neue Bücher geben, wenn Verlage wie Hugendubel das Bedürfnis nach Informationen auf diesen Gebiet verspüren, etwa nach dem Motto von "Vom richtigen Zeitpunkt" von der Tirolerin Johanna Paungger, die in ihrem Buch die Anwendung des Mondkalenders im täglichen Leben anrät. Ein Wissen, das in ihrer Familie von Generation zu Generation über Jahrhunderte weitergereicht wurde. Was darunter falsch weitergereicht wurde schreibt der Verlag nicht. Wichtig allein scheint der Verweis auf Jahrhunderttradition zu sein, allein diese weckt Vertrauen.
Ein guter Titel wäre dann "Traden nach dem Mondstand" Die Rechnung nach Verlusten zahlt aber kein Verlag.
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Astrologische Zeitanalysen und Terminplanung
Landschaften der Zeit: spica
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Eldorado

12000g Mitglied

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224

Wednesday, March 23rd 2005, 11:45am

@spica

Danke, fuer den umfassenden bericht. ;)

Also, kann ich die mondphasen beim handeln von gold und silber somit vergessen. Back to my guts feeling ! :D
One Life *** Live it !

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Tschonko

1000g Mitglied

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225

Wednesday, March 23rd 2005, 8:50pm

Börse:
1. minen. bei 40 st. kann ich nicht mit dem merkur spielen.
Da würde sich nur ein zertifikat zur Absicherung angeboten haben.
hab ich aber noch nie gemacht.
Ich hab 2 verkauft.

2. Dafür hab ich 3 von 4 Solartiteln heute verkauft (gute Gewinne)
Wenn ich schon ankündige, dann auch mit handeln.
bin selbst gespannt. wenn es nicht eintritt, auch egal.
einstieg wieder vorgesehen.

Tschonko

PS.: Y.T. wong arbeitet mit Mondzyklen.
Wen es interessiert, der macht klick.
http://www.321gold.com/editorials/wong/wong030504.html
"Confusion is a word we have invented for an order which is not understood." Henry Miller

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