blackpearl

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91

Saturday, July 31st 2010, 8:19pm

Leipzig hat schöne Ecken und ich bin immer wieder gerne dort, aber die Straßen sind großteils eine Katastrophe, die Auto- und Fahrradfahrer sind rücksichtslos und spätestens beim Einkaufen fällt auf wie lahmarschig die Leipziger sind (im krassen Gegensatz zu ihrem Fahrstil). Da sind sie noch schlimmer als Osnabrücker und Münsteraner.

Allerdings ist Leipzig an manchen stellen schon sehr westlich, besonders wenn man durch die Eisenbahnstraße fährt, dürften sich viele Westdeutsche wieder wie zu Hause fühlen :D

Die guten Eisbecher im Schlosspark Güldengossa habe ich anderswo schon erwähnt, und wenn man vom Süden her die A 9 rauf kommt, gibt es einige km vor Leipzig bei der Ausfahrt Günthersdorf das Nova Eventis, was auch ab und zu einen Besuch wert ist.
Vor allem das vietnamesische ( ? ) Restaurant im Außenbereich ist genial.
"Ein Psychopath ist jemand, der gerade mitbekommen hat was wirklich los ist."

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alibaba

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92

Saturday, July 31st 2010, 9:27pm

Lääääpsch

:D http://www.youtube.com/watch?v=4ymhq6afE4M 8o :D

nur andere Sprache haaapatsch :D DaDiDaDa :D

Gruss

alibaba :D

:D "Die Farbe ist egal, solange es schwarz ist" H. Ford :D


:D ,,meine Hosenträger haben mehr halt , als jedes Wahlversprechen ,,:D


:D Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst ! :D
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Dr_Meyer

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Saturday, July 31st 2010, 11:26pm

Die große Frage, die niemand beantworten kann, ist die, ob es nochmal eine so starke Deflation geben wird, dass gold nochmal richtig unter die räder kommt.
auch wenn der euro steigen wird: er wird nie wieder absurde überbewertungen im bereich von 1,50-1,60 dollar bekommen - ohne dass gold von der dollarschwäche profitiert.
Wie immer gut geschrieben, aber wenn ich die Wörter "nie wieder" im Zusammenhang mit Börse lese, dann muss ich immer schmunzeln. Wer kennt schon die Zukunft, du sicher auch nicht, auch wenn du sehr gut argumentierst ;)

Warum soll sich 2008 bis 2010 nicht wiederholen ?


ist ein richtiger einwand: es gibt immer die imponderablien, die dinge mit denen einfach nicht zu rechnen ist,
z,B. kann es sein, dass der euro auf 1,90 steigt und Gold einfach nicht vom schwachen Dollar profitieren kann,
weil der Goldhandel an den wichtigsten Börsenplaetzen der Welt ausgesetzt wurde.

von daher muss es heißen: in dem Börsenkosmos, in dem wir uns gerade bewegen, ist es kaum vorstellbar,
dass der euro eine überbewertung zum dollar nochmal aufbaut, ohne dass Gold, Öl und andere übliche weak dollar hedges gleichzeitig steigen.
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Dr_Meyer

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Saturday, July 31st 2010, 11:47pm

In den letzten Wochen war das gleiche mit Gold los, wie schon 2004, 2005, 2006, 2007, 2009 und 2009: der Preis ist recht ordentlich gefallen.


Umso komischer scheint es mir daß du bereits weit vorm Sommerloch von Nachkaufpreisen sprachest. Oder irre ich mich?


habe mal nachgeschaut: nach dem Kurscrash vom 1. Juli hatte ich im Goldseitenforum gemeint, dass der Rutsch zu stark war und ich mit weiter sinkenden Kursen rechne, so dass die 1200 nicht gehalten werden. bin jetzt nicht sicher, ab welchem kurs ich n genau von kaufkursen gesprochen habe.
bei börse-go kann man bei den indikatoren einstellen "overbought / oversold".
wenn man langfristig was haben will, kann man kaufen solbald man im oversold bereich ist.

eine eherne regel, die ich an jeder ecke predige, ist das kaufen in Positionen.

normalerweise würde ich sagen: never jump on a running train.
d.h. man müsste sagen: der goldzug ist abgefahren, gold ist nicht mehr billig, normalos sollten die Finger davon lassen,

leider ist Gold keine High tech aktie, die gerade in den dax aufgenommen wurd und der euro ist keine stabile Währung.

man muss den Spieß umdrehen: der euro ist 10 jahre gut gelaufen, Zinsen gab es zwischenzeitlich auch,
aber nun ist erkennbar, dass der CEO ein Idiot ist und Insider wissen, dass das Papier bald den Dax verlassen wird:
d.h. es ist fahrlässig IM Euro zu bleiben,
man muss also vom fahrenden euro zug runterspringen,

alle anderen papiergeldalternativen haben auch ihre probleme: norwegische krone: hoch bewertet und inlandsinflation, austral dollar: immobilienblase, kanadischer dollar, hohe abhängigkeit der wirrtschaft vom us-markt, schweize franke; land zu klein,
zu nah an EU, zu viele neu gedruckte franken....

von daher muss man mit einer strategisch genau definierten Position aus dem Papiergeld raus ins Gold.
wer seine Position noch nicht aufgebaut hat, für den ist jeder Kurs im überverkauften Bereich ein Kaufkurs.

Besonders interessant ist derzeit, dass es wieder sonderangebote bei physischem gibt, z.B. 100 Kronen stücke fpr 918 euro.

während der hauss im mai gab es auch mal eine 2 tägige Korrektur mit einem Spotpreis von 930 euro, wo ich schrieb,
dass seinen Nachkaufkurse: da gab es aber nichts physisches.
nach den 930 euro stieg gold auf 1050 euro.
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Dr_Meyer

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Sunday, August 1st 2010, 12:08am

Viele hier sind mit Gold fett im Plus, würdet ihr auch so reden wenn ihr dick im Minus währt? Oder währt ihr dann gar nicht hier? Komische Frage. Und wie schreibt man überhaupt währt?
Ich war, ich wäre (Konjunktiv)... aber: Ehrlich währt am längsten!
Ich sehe es auch so wie meisten Schreiberlinge hier: als Langfristanlage und Hobby.


ist ein Konjunktiv: wenn ich über die vergangenheit nachdenke
bei Sulzer war, als ich einstieg, die Aktie völlig am Boden, die anleger hatten kapituliert, da gab es nie etwas, was mich nervös machte,
bei ericsson war, als ich einstieg ein massaker, in "dagens nyheter" stand, dass sich in schweden Familienväter umgebracht haben, die
ihre gesamte vorsorge auf ericsson aktien gebaut hatten, die volatilität war hoch, da konnte man kaum den richtigen Kurs finden, war aber alles im cent berreich, ich hatte aber insiderinfos, dass ericsson technologisch so weit vorne ist, dass sie sich berappeln werden, außerdem gab es eine implizite staatsgarantie; da bin ich trotz der hohen vola nie nervös geworden.
nervös war ich mal bei tele atlas; der buchwert war bei 7 euro, meine position hatte ich über 6 monate bei 5 euro aufgebaut und während des goldkriegs sind die auf 2 euro gefallen. da habe ich mehrere tage überlegt, alles wieder überprüft und dann nachgekauft. (verkauft hatte ich bei ca. 17 euro)
viele reden wohl über gold so, weil sie im plus sind.
aber das enviroment für gold ist immer noch auf hausse eingestellt,
Rothschild hat eine Goldhandelsplattform gekauft: sowas macht man nur, wenn die hausse noch jahrelang läuft,
bei dem letzten all time high gab es zwar euphorie, aber es fehlte die lächerliche Hysterie, die den Gipfel einer Hausse kennzeichnet.
von daher: ich würde bei annäherung an die 200 tageslinie ein drittel meiner goldposition mit Puts absichern
und bei weiter fallenden Preisen nachdenken und recherchieren.

ich rede nicht über gold so, weil ich im Plus bin, sondern weil es eine gute Anlageklasse ist, die von der Zerstörung und Infragestellung der bisher vermeintlich sichersten Anlageklasse (Schulden) profitiert.
ich werde immmer Gold als absicherung behalten, aber falls sich in der Szenerie (Notenbanker, Höhe der Zinsen, Geld Drucken) erkennbar was ändert, würde ich Gold gegenüber dem jetzigen Stand untergewichten.
aber es ist keine Änderung erkennbar.

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tut.anch.amun

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Sunday, August 1st 2010, 12:17am

Die große Frage, die niemand beantworten kann, ist die, ob es nochmal eine so starke Deflation geben wird, dass gold nochmal richtig unter die räder kommt.
auch wenn der euro steigen wird: er wird nie wieder absurde überbewertungen im bereich von 1,50-1,60 dollar bekommen - ohne dass gold von der dollarschwäche profitiert.
Wie immer gut geschrieben, aber wenn ich die Wörter "nie wieder" im Zusammenhang mit Börse lese, dann muss ich immer schmunzeln. Wer kennt schon die Zukunft, du sicher auch nicht, auch wenn du sehr gut argumentierst ;)

Warum soll sich 2008 bis 2010 nicht wiederholen ?


ist ein richtiger einwand: es gibt immer die imponderablien, die dinge mit denen einfach nicht zu rechnen ist,
z,B. kann es sein, dass der euro auf 1,90 steigt und Gold einfach nicht vom schwachen Dollar profitieren kann,
weil der Goldhandel an den wichtigsten Börsenplaetzen der Welt ausgesetzt wurde.

von daher muss es heißen: in dem Börsenkosmos, in dem wir uns gerade bewegen, ist es kaum vorstellbar,
dass der euro eine überbewertung zum dollar nochmal aufbaut, ohne dass Gold, Öl und andere übliche weak dollar hedges gleichzeitig steigen.

Mhm :hae:

nach einigem Überlegen bezweifle ich das es eine "starke Deflation" überhaupt gegeben hat, allenfalls waren lediglich ansatzweise gefährliche deflationäre Tendenzen erkennbar die dann unmittelbar, Entschuldigung für den nun folgenden Ausdruck, mit Geld nur noch zugeschissen wurden und die Risiken wurden zeitlich nach hinten verschoben. Ist vom Grundsatz nach genau die gleiche Handhabung wie bereits schon seit etlichen Jahren zuvor, jegliche Rezessionstendenzen wurden und werden sogar auch noch heute mit Geld bzw. Kredit verhindert, eine Marktbereinigung findet so nicht statt, man schlittert genaugenommen nur von einer Krisensituation mit verschärfender Tendenz in die nächste. Es mündete ab Mitte 2007 in der Finanzkrise, gefolgt von der realwirtschaftlichen Krise, gefolgt von der Staatsfinanzierungskrise und mittlerweile hängen auch die Zentralbanken hier mit drinnen. Schulden und gleichermaßen auch Guthaben vergrößern sich, sowohl in den USA als auch gleichermaßen in Europa. Beide Währungen kränkeln und pendeln je nach Betrachtungsweise, staatlicher Einwirkungen/Gegenmaßnahmen als auch in der Gewichtung und Bewertung der öffentlichen Meinung unterschiedlich stark in einer Art Jo-jo-Effekt zueinander. Könnte man sogar auch als Währungskrieg zwischen $ und € bezeichnen.

Hatte es die Tage auch mal im Gold threat erwähnt, am ähnlichsten trifft allerdings bei beiden Währungen die Bezeichnung Disinflation zu, was man nun ab ca. über einem Jahr betrachten kann, es ist lediglich ein fragiles und gefährliches entlanghangeln an einem Zustand zwischen Inflation und Deflation, leider man kann es nicht unendlich praktizieren ohne sich zu entscheiden. Aufgrund der Ausweitung der Geldschulden und -forderungen gehe ich eher davon aus, das man später den inflationären Weg einschlagen muss um nicht vor einem sofortigen Zusammenbruch zu stehen welches dann in der Tat Deflation und auch Währungsreformen bedeuten würde.

Ach so, zur Eigangsfrage zurück: Gold in $ hat vom Alltimehigh gerademal ca. 8 % verloren [smilie_happy]. So what? Hier sollte man sich eher einmal die Frage stellen, was oder warum lässt Gold seit gut 10 Jahren steigen? Was soll das und wieso ist das so? Ganz sicher nicht weil der Ansatz: Gold ist Geld benutzt wird. Dieses ist m.A. nach falsch, Gold ist kein Geld, sondern ein seit Jahrtausenden begehrtes wertvolles Gut das allenfalls in Geldeinheiten weltweit bewertet wird. Der Umkehrschluss hieraus ist dann, das wenn die Geldeinheiten für Gold steigen es Probleme mit dem Geld gibt, oder anders gesagt, es vermindert seinen Wert, aktuell sogar beschleunigt ab ca. 2005. Es bietet sich daher an regelmäßig Geld in Gold zu tauschen und einen Durchschnittswert damit zu bilden, dieser folgt i.d.R. jeder geldlichen Entwicklung.

Wünsche

...einen goldigen Tag

Tut
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*Edelweiss*

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Sunday, August 1st 2010, 1:27am

Hallo tut, welchen Grund hat es, daß seit ca. 2005 der Preis rapide angestiegen ist?
eine, im Vergleich derart angestiegene Inflation hat es nicht gegeben, Verschuldet waren die europäischen
Staaten auch vor 2005 in erheblichem Umfang. Ist der Grund möglicherweise Angst oder Spekulation?

bei einer angenommenen, durchschnittlichen Inflationsrate bei uns von ca. 7% (offiziell 2%) seit 1970
wäre folgende Berechnung:
1,07 Exponent 40 (für Jahre) = Faktor 14,97
Goldpreis 1970 $36 Kurs 1970 $/DM 1:3,25 in Euro 1:1,66
Faktor x Goldpreis $ x Wechselkurs
14,97 x 36 x 1,66 = 894,60 Euro wäre für mich die Obergrenze, ein fairer Preis aus Sicht eines Infla-hedges

übrigens müsste für einen vom "Meister" Sinclair prognostizierten Preis von 6000 innerhalb 5 Jahren, die
Inflationsrate in den USA in Zukunft bei jährlich 25 % liegen.
Der Wechselkurs $/€ berücksichtigt nicht nur die unterschiedliche Entwicklung beider Wirtschaftsbereiche,
sondern auch die unterschiedlichen Inflationsraten.
demzufolge muss der Goldpreis bei uns nicht die gleiche Entwicklung erfahren, wie in den USA.


das erklärt aber nicht den Anstieg seit 2005, vermutlich doch beides: Spekulation + Angst
momentan lässt zwar die Angst der Menschen ein wenig nach, das kann sich aber wieder ändern
Spekulanten könnten sehr schnell den Markt verlassen, wenn sie merken dass die Leute wieder bereit sind
ein größeres Risiko einzugehen.

Auch die Minen könnten auf diesen Gedanken kommen und sich den momentanen Preis sichern.
Das de-hedging hat im letzen Quartal stark abgenommen! Was würde passieren, wenn nur der Teil
der Minen die über 700$/oz produzieren, ihre zukünftige Produktion von 1 Jahr mit 12Monats-Future
im Markt platzieren und sich so den momentan hohen Spotpreis sichern?
Es könnte eine Kettenreaktion ausgelöst werden, die dazu führt, dass auch
Minen die unterhalb 700$ produzieren zum hedging gezwungen wären.

Gewinnmitnahmen bei den Gold und Silber ETF`s sind schon zu beobachten (Netto-Abflüsse)
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graxx

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Sunday, August 1st 2010, 1:47am

"Eine kurze, goldene Sommerliebe" von Don Alphonso

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O. Jemineh

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99

Sunday, August 1st 2010, 3:42am

Und der sächsische Dialekt klingt allemal schöner als z. B. die Schwaben, oder willst a´Bembel.

Du bist mehr so a Rucksackbayer von 45, ge?
ut aliquid fiat.
Gott segne die Scharfzocker!
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tut.anch.amun

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Sunday, August 1st 2010, 10:53am

Hallo tut, welchen Grund hat es, daß seit ca. 2005 der Preis rapide angestiegen ist?
eine, im Vergleich derart angestiegene Inflation hat es nicht gegeben, Verschuldet waren die europäischen
Staaten auch vor 2005 in erheblichem Umfang. Ist der Grund möglicherweise Angst oder Spekulation?
Eine gute Frage! Nur kann ich diese nicht wirklich umfassend beantworten, doch ansatzweise kann man versuchen dem nachzugehen, z.B. hier, wo als Ansatz der Zins betrachtet wird und das Ergebnis grafisch nahegebracht wird.

Quoted

Die Lösung ist so banal wie einfach. Gold wird immer dann gekauft wenn die reale Rendite durch Festgeldanalgen unter Null fällt. D.h. dass eine Anlage Minus Inflationsrate negativ wird. http://www.goldseitenblog.com/marco_freu…t-gold-wirklich
Etwas Abseits hiervon deuten auch threads hier im Forum, wie z.B. der GEC aus Mitte 2006 bereits darauf hin, das vermehrt auffällig wurde, das etwas im Gesamtgefüge Wirtschaft nicht mehr richtig passt und sich recht gefährliche Tendenzen herausstellten. Natürlich kommen hier dann auch Ängste und vermehrt Spekulationen zum tragen. Wie schnell man nebenbei locker über 30% verdienen konnte zeigt der thread 1.000 € für die Unze Gold. Zur Frage warum Gold steigt hat auch mal Bonner seine Gedanken letztes Jahr geäussert.

Quoted


Zum einen hat der Bullenmarkt bei Gold ganz offensichtlich die Presse erreicht. Wie könnte es auch anders sein?

Gold, oder die Menschen, die mit Gold spekulieren, blicken vermutlich weiter nach vorn. Wenn Gold schon jetzt da steht, wo es sein sollte, warum sollte man dann mehr bezahlen? Man muss davon ausgehen, dass die Papierwährungen einbrechen... und man davon weniger kaufen kann. Mit anderen Worten, rechnet man damit, dass der Wert der Papierwährungen einbricht.
http://www.investor-verlag.de/gold-und-d…il-2/107052422/

Ja, die Verschuldung gab es auch bereits vor 2005, doch mittlerweile hat diese ganz andere Qualitäten entwickelt. So wurde z.B. im September 08 die Schuldenuhr in den USA zu klein, es fehlte eine Stelle um die 10 Billonen anzeigen zu können. Nicht mal 2 Jahre später steht hier nun schon eine 13 vorn. Ähnlich auch in Deutschland, 2002 standen wir noch bei 1,25 Billionen, Ende März 2010 bereits bei 1,8. Die Verschuldung nimmt rapide zu. Für Liebhaber eines fast globalen Zählwerks des Grauens diesen link, also keine Panik vor grossen Zahlen, vielen Zahlen und erschreckenden Ausmaßen.

Wünsche

...einen goldigen Tag

Tut
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pumpingiron

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101

Sunday, August 1st 2010, 10:58am

@Tut

Danke für den Link :thumbsup: Ist schon ein Unterschied die Zahlen zu hören und wirklich mal zu sehen :wacko: :wacko: :wacko: Wer da noch an seiner Anlage zweifelt ist selber schuld :hae: :hae: :hae:
"Auro loquente omnis oratio inanis est."- Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt.
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stechus kaktus

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102

Sunday, August 1st 2010, 5:52pm

Abstoßen würde ich so oder so nicht, ich bin nicht so der stopkurs-Typ, man verkauft einfach wenn es im Plus ist wenn man will/muss, dann muss man eben länger warten, diese Eigendynamik ist schon bei Aktienmärkten lustig, alle stellen sie beim Kauf schon ein dass es bei -10% verkauft werden soll und wundern sich dann dass gerade diese Absicherung alles runter zieht wenn es mal schlechte Nachrichten gibt. Und Gold wird schon nicht konkurs gehen, es wird immer etwas wert sein, wenn auch im schlimmsten Fall Jahre weniger als es mal gekostet hat.

Trotzdem ist die Frage so absurd nicht, der Goldpreis hat sich die letzten Jahre schneller entwickelt als die Inflation, nicht völlig von der Hand zu weisen dass es da zu Korrekturen kommen kann, die sitzt man aber aus, denn man hat ja hoffentlich nur das rein investiert was man die nächsten Jahre nicht braucht und Gold nicht mit Tagesgeld verwechselt.

This post has been edited 1 times, last edit by "stechus kaktus" (Aug 1st 2010, 5:55pm)

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