goldbaum

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Thursday, December 15th 2005, 10:52am

Genau Kaufrausch ... Soylent Green ... das wollte ich dazu noch sagen. Mir fiel leider nur der Titel nicht mehr ein. Der Film ist der absolute Oberhammer und beschreibt die Problematik haargenau! Wusste gar nicht mehr, dass er schon im Jahre 2022 spielt. Da war mein Ansatz mit 2020 doch gar nicht so verkehrt oder?

Das mit dem Einschläfern finde ich voll in Ordnung. Wenn man sieht, wie sich manche Menschen rumquälen müssen. Ich habe das hautnah miterlebt, als meine Mutter an Krebs starb. Ich sage Dir, die ist regelrecht verreckt und hat um die Erlösung gebettelt. Ich konnte ihr aber leider nicht helfen. Das werde ich nie vergessen. Irgendwann kommen wir alle mal in dieses Stadium. Ich denke, dass sich die Einstellung der Bevölkerung dazu in den nächsten Jahren entsprechend ändern wird.

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goldbaum

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737

Thursday, December 15th 2005, 10:59am

Quoted

Original von Oxmen

Nur zu verständlich das er sich die wild gewordenen Cowboys vom Halse halten will


Ach Quatsch, der will doch bloss seine Rubel loswerden. Die müsste er ja sonst verbrennen. Überhaupt ist die Frage, was für Russland eine sinnvolle Währung wäre. Die haben ohnehin nur Rohstoffe. Also wäre der Liter Petroleum als Zahlungsmittel doch naheliegend oder?

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kalle14

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738

Thursday, December 15th 2005, 2:10pm

goldbaum,

kannst Du bitte dein gesülze in anderen Threads kund tun ! Deine Sicht der Dinge,die sich gerade auf dieser Welt vollziehen,möge Dir vorbehalten bleiben.Nur andere Postings ständig zu kommentieren und selbst keine Beiträge liefern,das ist mir zu wenig.Ladet euern Müll bitte wo anders ab.Lern erstmal mit Deinem Dir angeeigneten Wissen umzugehen.

Ich stelle hier nur Info Material zur Verfügung,und kommentiere diese grundsätzlich nicht,da ich grundsätzlich vermeiden will in ein politisches Loch gestossen zu werden!

grüsse

kalle

This post has been edited 1 times, last edit by "kalle14" (Dec 15th 2005, 2:19pm)

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kalle14

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739

Thursday, December 15th 2005, 2:13pm

Interessanter Artikel zu Strafgefangenen Lagern in den USA !!


http://de.indymedia.org/2005/12/134826.shtml


gruss

kalle
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goldbaum

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740

Thursday, December 15th 2005, 5:13pm

Ja Papa, Überschriften lesen ist aber einfach. Du musst sie auch deuten. Dazu bist Du aber anscheinend überhaupt nicht in der Lage. Unter Journalisten macht es vielleicht Eindruck, wenn man eine Frage offen im Raum stehen lässt, aber unter Goldseitenlesern ... :rolleyes:

Beschäftige Dich in Zukunft nur weiter mit Deinem esoterischen Blödsinn. Ich wünsche Dir damit noch viel Erfolg. Und immer fleissig freenet.de lesen, das ist nämlich die Bildzeitung des deutschsprachigen WEB.

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Spica

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Thursday, December 15th 2005, 5:56pm

Wiederholung

@goldbaum
Bitte eröffne einen eigenen threat und fang dort an die Leute zu beleidigen. Denn mit deiner ach so krebshaltigen und wie es anmutet frustrierten Weltsicht darfst du getrost andere belustigen. Ich sagte es schon mal: Ge vatte bleib me vom leib. Nochmal??
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goldbaum

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Thursday, December 15th 2005, 6:36pm

@Spritulla:

Ich habe Dich hier nicht um Deine überflüssige Meinung gebeten. Mit Dir rede ich ohnehin nicht mehr!!!

Was soll ich denn von einem erwachsenen Menschen halten, der den ganzen Tag in die Sterne guckt, hast Du nichts anders zu tun, nicht ausgelastet???

Ja Vatta go go go mal selber ... :P

Oh Herr, lass halten! :rolleyes:

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Spica

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Thursday, December 15th 2005, 9:11pm

Erdraumschrott

@goldbaum
Ja, ja, wir haben alle so unsere Probleme.Hahaha. aber ehrlich gesagt:
Hast du sie noch alle?
@administrator: Bitte den Schrott von Goldbaum löschen. Danke.

Spica dazu:
Anscheinend ist die Vorweihnachtszeit wieder die Zeit der Frustrierten und Jammerer, der Mammasöhnchen und Stänkerer, die dann besonders stark aus ihrer Einsamkeit schreien. Also insofern ist Goldbaum schon bedeutend. Er ist Ausdruck des annonym Heil-losen. Wie ein Krebsgeschwür hängt er am Leben anderer. Also mich wundert seine Familienhistorie nicht weiter. Vielleicht sollte sein Treat lauten: Goldbaums Mammaproblem im spiegel der Börsen - oder so. Ein lustiger Geselle unser Goldbäumchen. Und eine wahnsinninig spannende Lebenshistorie.
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HORSTWALTER

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Thursday, December 15th 2005, 10:16pm

Lernresistenz ist selten gut. Auf Gelb folgt hier dann Rot. So sei es denn, goldbaum verlässt unsere Runde. Seine Beiträge lasse ich aber an ihrer Stelle zur Veranschaulichung stehen.

Gruß und gute Diskussion


HORSTWALTER
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Spica

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745

Sunday, December 18th 2005, 2:03pm

"Dann entsteht ein Flächenbrand"..2006

Mars im Stier.

Rückblick zu einem Eintrag vom 29.09.2005 der den Inhalt sowie den Durchlauf des "Mars im Stier" umriss.

Quoted

Gefahr in diesem Sinne droht den realen Werten von der Seite des Grund- und Bodens respektive von der Bewertung und Einschätzung der Immobilienpreise.


Nunja. Es gibt nichts schöneres als wenn sich Gedanken im Realen bestätigen. Insofern bringe ich hier die neueren Zeitungsberichte über den IMMO Bereich, den ja inzwischen jeder kennt. Bemerkenswert allerdings ist, das mit einer Neubewertung gewisser Immobilien erst Ende Februar 2006 gerchnet wird, und das bis dahin kein Anleger aus dem Fond aussteigen kann.

Ackermann und die Brandstifter vom 19.12.2005

Von Beat Balzli und Christoph Pauly

......Ausgerechnet der Branchenprimus Deutsche Bank hatte angekündigt, einen seiner Immobilienfonds zu schließen. Keiner kam mehr rein. Aber noch wichtiger: Keiner kam mehr raus.

Bis Februar soll das Vermögen des Fonds wertberichtigt werden. Dann erst wird sich zeigen, wie viel die Anleger verlieren. Ein Vorgang, der einmalig ist in der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik.

Immerhin: Die meisten blieben zunächst ruhig, auch wenn allein in hiesigen Immobilienfonds knapp 90 Milliarden Euro stecken. Eine Katastrophe für den deutschen Finanzplatz wurde mit Hilfe der Bankaufseher hinter den Kulissen erst einmal abgewendet. Dafür nahm der Image-GAU für die Deutsche Bank ihren Lauf. Deren Chef Josef Ackermann hatte sich erneut für die Interessen seiner Investmentbank und gegen seine deutschen Kunden entschieden.

Erst ließ er seinen Kundenberatern mitteilen, dass bei dem Investmentfonds grundbesitz-invest eine drastische Abwertung droht. Von Entschädigung war nicht die Rede. Als daraufhin gutinformierte Kunden die Filialen stürmten und ihre Anteile verkaufen wollten, musste die Bank zur Sicherung der Liquidität die Rücknahme einstellen. Über 300.000 Fondskunden, die insgesamt sechs Milliarden Euro eingezahlt hatten, saßen plötzlich auf unverkäuflichen Papieren.

"Empörung über Deutsche Bank" titelte das "Handelsblatt" am Donnerstag. Berliner Politiker forderten das Kreditinstitut zur Schadensbegrenzung auf und riefen nach Gesetzesänderungen. Verbraucherschützer und Anwälte kündigten Tausende Klagen an.

Warnungen hatte es genug gegeben. Jochen Sanio, oberster deutscher Bankaufseher, hatte Ackermann Mitte November in einem persönlichen Gespräch wissen lassen, dass ohne Stützung des Fonds ein Reputationsrisiko für die Bank und ein Systemrisiko für die Immobilienbranche bestehe. Am Donnerstag dann lenkte Ackermann ein. Nun will er wenigstens jene Anleger entschädigen, die in den vergangenen zwei Jahren die Fondsanteile gekauft haben.

Charles Leitner wird das alles nicht verstehen. Er leitet von New York aus das weltweite Immobiliengeschäft des Instituts. Die Amerikaner sind auf schnelle Deals mit Großanlegern spezialisiert. Da gehen die Preise mal hoch, mal runter. Das auf Langfristigkeit ausgerichtete deutsche Geschäft war ihnen immer suspekt.

Die offenen Immobilienfonds hiesiger Prägung werben damit, dass Anleger seit Start des ersten Fonds im Jahr 1959 noch nie Geld mit den "mündelsicheren" Produkten verloren haben. Nach dem Knall der Aktienblase im Jahr 2000 flossen den Banken mit diesem Versprechen Milliardensummen zu, die vor allem in immer neue, immer aufwendigere Bürotürme gesteckt wurden.

Während die Investmentbanker auch bei Immobilien mit den aktuellen, stark schwankenden Marktwerten kalkulieren, glätten in Deutschland staatlich vereidigte Sachverständige die Probleme. Sie ermitteln den langfristig erzielbaren Preis einer Immobilie. Deshalb konnte auch die Deutsche Bank bis vor kurzem mit positiven Renditen werben, obwohl etwa im Rhein-Main-Gebiet die Büromieten innerhalb weniger Jahre um über 30 Prozent fielen.

Kritiker warnten schon vor zwei Jahren (SPIEGEL 9/2004), dass die Diskrepanz zwischen Buch- und tatsächlichen Marktwerten immer größer werde. Der Bundesverband der Investmentfondsgesellschaften (BVI) reagierte auf die Kritik und wählte unter anderem die Londoner Ratingagentur Fitch als unabhängigen Bewerter. Doch nur eine Gesellschaft hatte den Mut, sich deren Bewertung zu stellen.

"Die machen ein Armageddon-Szenario auf", stöhnte Michael Kremer, Geschäftsführer der DB Real Estate, vor einem Jahr. Armageddon gilt gemeinhin als letzte Entscheidungsschlacht biblischen Ausmaßes. Kremer hat seinen letzten Kampf innerhalb der Deutschen Bank verloren. Er gab vergangene Woche seinen Rückzug bekannt.

Stattdessen triumphierten Ackermann und die Brandstifter, seine Investmentbanker. Was es heißt, wenn die mit dem Immobilienvermögen der Privatkunden lukrative Geschäfte auf eigene Rechnung machen, zeigt der Fall Rubicon.

Die australische Investmentgesellschaft kaufte vor kurzem für knapp 350 Millionen Euro 95 Prozent an drei Perlen aus dem Immobilienbesitz des grundbesitz-invest und brachte das Paket vorvergangenen Freitag in Sydney als Rubicon Europe Trust (RET) an die Börse. Den Kaufpreis für die Immobilien erhielt der deutsche Fonds am vergangenen Mittwoch - zufälligerweise einen Tag nach der Schließung.

Die pikanten Details zu dem Deal finden sich im Kleingedruckten des Verkaufsprospekts für die neuen RET-Aktien. Die Investmentbanker der Deutschen Bank haben bei dem Deal gleich mehrmals die Hand aufgehalten - als Manager des Börsengangs, als Verkaufsberater der eigenen Fondsgesellschaft, als Lieferant einer teuren Ausfallfinanzierung, als Kreditgeber und mit der Bereitstellung einer Absicherung für das Währungsrisiko von Rubicon. DB Real Estate will den Deal nicht kommentieren, das sei Sache der Bank.

Da erstaunt es nicht, dass manche Marktbeobachter die Deutsche Bank im Verdacht haben, am Ende große Teile ihres Fonds-Portfolios verkaufen zu wollen und deshalb die Krise inszeniert zu haben. Beim großen Ausverkauf würden die Abwertungsverluste bei den Anlegern hängen bleiben. Die Profite aus den Verkaufsgeschäften der Investmentbanker kämen dagegen der Bank zugute. Zudem kassiert DB Real Estate bei jedem Verkauf eine Provision von einem Prozent des Transaktionswerts - ebenfalls zu Lasten der Anleger.

Die Konkurrenten der Deutschen Bank lösten ihre Fondsprobleme deutlich anlegerfreundlicher. Bei der Difa, der Immobilienfondsgesellschaft der Genossenschaftsbanken, meisterte man dieses Jahr einen Mittelabfluss von über einer Milliarde aus eigener Kraft. Verschiedene Objekte konnten rechtzeitig verkauft werden, ein Rücknahme-Stopp stand nie zur Diskussion. Für den Notfall hatte sich die genossenschaftliche Union-Investment-Gruppe verpflichtet, die Anteile der Anleger zu übernehmen.

Bei der Sparkassenbank Deka gibt es sogar die Zusage des Vorstands, eine Wertentwicklung in Höhe von zwei Prozent unabhängig von den Erträgen des Deka Immobilienfonds zu garantieren. "Wenn nicht der Himmel zusammenbricht, stehen wir zu unseren Liquiditäts- und Wertentwicklungszusagen", sagt Vorstandschef Fritz Oelrich. Insgesamt hat das Spitzeninstitut der Sparkassen dieses Jahr etwa 300 Millionen Euro zugebuttert.

"Das können wir nicht machen, weil wir in den USA börsennotiert sind", kommentiert man in der Deutschen Bank solche Rettungsmaßnahmen gern. "Da müssten wir mit Sammelklagen der Aktionäre rechnen." Kein besonders überzeugendes Argument. Wegen des öffentlichen Aufschreis in Deutschland sank der Börsenwert zwischenzeitlich um 900 Millionen Euro. Das ist deutlich mehr als der notwendige Zuschuss für den Fonds.

Zudem beweist der Allianz-Konzern, dessen Aktien ebenfalls in New York notiert sind, dass es auch anders geht. Anfang 2004 hatte der Münchner Versicherungsgigant bei seiner Tochter Dresdner Bank mit einer krassen Schieflage der Fonds zu kämpfen. Im März legten die Manager des Grundwert-Fonds einen verheerenden Halbjahresbericht vor. Innerhalb von sechs Monaten hatten die Anleger 1,34 Milliarden Euro abgezogen. Der Mutterkonzern musste beinahe über Nacht eine Milliarde frische Kredite in die Bücher des Grundwert-Fonds pumpen. Gleichzeitig wurden noch im März acht Büropaläste und ein Kino mehrheitlich in den Bestand der Allianz Immobilien GmbH verschoben.

Inzwischen besitzt der Grundwert-Fonds im Vergleich zu Anfang 2004 statt 140 nur noch rund die Hälfte der Objekte. 74 überwiegend deutsche Großimmobilien im Wert von über zwei Milliarden Euro wechselten den Eigentümer. Nun stehen sie mehrheitlich in den Büchern von Konzerngesellschaften der Allianz Group.

Alle Marktteilnehmer wissen, dass ein forcierter Verkauf der Immobilien zu einem rasanten Preisverfall führen würde. "Dann entsteht ein Flächenbrand", sagt der Vorstandschef einer Frankfurter Großbank. So langfristig denkt Deutsche-Bank-Chef Ackermann vielleicht nicht mehr.

Am Mittwoch dieser Woche entscheidet der Bundesgerichtshof, ob der Mannesmann-Prozess in Düsseldorf wieder aufgenommen werden muss. Dann könnte Ackermann womöglich noch einmal zu seinem persönlichen Armageddon im Gerichtssaal antreten. Falls er sich das noch mal antut.

Spica dazu:
Ja auch die Grossbankiers halten sich an einen unsichtbaren Zeitplan, indem sie nicht Akteure sondern nur Marionetten sind. Die Beinahe Pleite ist eben nur eine Beinahepleite, das kommt daher, das Saturn und Neptun zwar aufeinander zulaufen aber noch kein exakte Opposition zueinander bilden. Das wird sich ab nächsten Jahr grundlegend ändern. Dann werden die gezogenen Wechsel nicht mehr verlängert werden können und es wird das eintreten was Bagehot beschrieb vom "Noch zum Nichtmehr" Noch ging es 2005 gut - aber 2006 nicht mehr.
Die Neuberwertung indes wird grauenhaft realistisch sein. Also auch hier: Rente ade.
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Spica

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Monday, December 19th 2005, 12:35pm

Die Zeitfläche von 1918 - 2007 geht zu Ende

Deklinationsparallelen 1918 - 2007

1
Wie man im weiteren Verlauf zum Thema der Deklinationen feststellen wird, tragen die Deklinationen der langsamlaufenden Planeten unseres Sonnensystems Bedeutung. Unter dem Begriff Bedeutung verstehe ich Zeiten, Zeitpunkte und Zeiträume die im Unterschied zu unbedeutenden Zeiten in der Geschichte als besonders Wichtige – also bedeutende Ereignisse hervortreten oder hervorgetreten sind.

2
Die Arbeitsweise
Um auf der Erde die exakte Lage eines Ortes bestimmen zu können, verwendet man die Längen und Breitenkreise. Die beiden Großkreise, Längenkreis und Breitenkreis, bilden eine Art Gradnetz, in dem die Linien von Pol zu Pol die Längenlinien sind, die von der Sternwarte in Greenwich aus mit 00° gerechnet nach Westen oder Osten die Erde der Länge nach symbolisch schneiden.
Die ähnliche Unterteilung findet man bei den Breitenkreisen. Wobei der Äquator, wie man auf jeder Weltkarte sehen kann, die Nullinie der Breitenkreise markiert. Man unterscheidet Breitenkreise unterhalb der Nulllinie mit S – oberhalb der Äquatorlinie die Breitenkreis mit N, nördlicher Breite. Diese Äquatorlinie 0° ist für die Arbeit mit den Deklinationen die wichtige.

3
Sonnendeklination und Jahreszeiten.
Wir alle kennen das Phänomen der Jahreszeiten, den Wechsel zwischen Sommer und Winter, den Übergang von Frühling und Herbst. Fragt man einen Astronomen, was die Jahreszeiten bewirkt, so erhält man die Antwort, das die Jahreszeiten mit dem Lauf der Erde um die Sonne zu tun haben. Er wird uns erläutern das es in dieser Umrundung der Erde um die Sonne zu vier markanten Punkten kommt. Dies ist jedoch nicht ganz richtig. Denn die Jahreszeiten werden von der Zuneigung oder der Abneigung der Erdachse zur Sonne bestimmt. Welche Punkte im Jahreskreis von der Erdachsenneigung berührt wird, zeigt eine Graphik.
Zu einem ist es der höchste Stand der Sonne im Sommer um den 21.ten Juni jeden Jahres, zum anderen der tiefste Stand der Sonne im Winter um den 21.ten Dezember jeden Jahres. Astronomisch werden diesen beiden extremsten Punkte der Sonne Solstitien genannt, was besagt, das die Sonne ihren höchsten und tiefsten Punkt überschritten hat, weshalb wir diese Punkte als Sonnwenden bezeichnen.. Was wir wahrnehmen ist nicht nur die Wärme des Sommers oder die Kälte des Winters, aufgrund der Zu- oder Abkehr der Breiten von der zentralen Sonnenlinie, sondern auch die unterschiedliche Länge der Tage. Sie variiert zwischen einem 14 Stundentag im Sommer und einen nur 8 Stundentag im Winter.
Was man weniger wahrnimmt als die beiden Wendepunkte des Lichts, sind die beiden Tage im Jahr, an denen rein mathematisch, wie astronomisch unser Frühling und unser Herbst beginnt. Tage an denen die Nacht und der Tag jeweils exakt 12:00 Stunden lang sind. Wir bezeichnen diese Tage als Frühlings- und Herbstanfang – die Äquanoptiken - die im laufenden Jahr am 21.ten März und am 21.ten September stattfinden. Innerhalb dieses polaren Weitens und Zusammenziehens entfaltet sich das Jahr.
Ausschlaggebend dafür ist nicht die tägliche Drehung der Erde um ihre eigene Achse, die man als Rotation bezeichnet, sondern bildhaft, die Drehung der Erde um die Sonne, die man getrost Revolution nennen kann, wie dies Alfred Wiite bereits vorschlug. Um diesen Gedanken weiter zu führen muß man sagen, das die Längenkreise – auch Meridiane genannt, die von Greenwich ausgehend die Erde der Länge von Nord nach Süd einzeichnen zur Erddrehung – zur Rotation gehören, während die Breitenkreise – oft auch als Breitenparallele bezeichnet, der jährlichen Revolution zuzuordnen sind.




4
Der Äquator – die Nulllinie.
Im Laufe der Geschichte des Menschen, der sich mit der Schau und der Vorberechnung von Sternen wie Planetenbahnen, spielt die Nullinie, der Tag- und Nachtgleiche eine wichtige Rolle.
Der Äquator entpricht dem Breitenkreis 00° Grad. Vom Äquator aus werden also nach Nord und Süd Richtung Pole 90° Linien eingezeichnet. Schauen wir uns den Verlauf der Sonne während eines ganzen Jahres in einer Graphik an, so sehen wir das Auf und Absteigen über diese 00° Äquatorlinie, sowie das zweimalige Überqueren dieser Äquatorlinie. Diesen Vorgang bezeichnet man im allgemeinen als die Deklination. In unserem Fall, die Deklination der Sonne. Die vier Eckdaten stehen wie folgt fest und man hat der Deklination den griechischen Buchstaben DELTA zugeschrieben.

21.03. ~ 21.06.~ 21.09. ~ 21.12. ~ 21.03.
Graphik:


5
Die Erde als Standort der Himmelsbeobachtung
Es ist zwar müßig zu sagen, und man läuft Gefahr, das man durch Wiederholung den Leser langweilt, dennoch soll auch hier festgestellt werden, das wir Menschen unser Zentrum und unser Zuhause auf der Erde haben. Obwohl sich Kopernikus bemühte zu beweisen, das nicht die Erde der Mittelpunkt unseres Sonnensystems sei, sondern die Sonne, erleben wir Menschen tagtäglich das die Sonne auf und untergeht, weil wir unseren Standort auf der Erde und nicht auf der Sonne haben, sonst müßten wir sagen: Die Erde geht auf oder unter. Wir sind also erdbezogene Wesen. Dies ist trotz der mathematischen Richtigkeit des Heliozentrischen Weltbildes eine wichtige Einsicht und zwar deshalb, weil wir geozentrisch die Vorgänge erleben. Auch wenn uns dies die Mathematik als nicht-objektiv sondern als subjektiv verfangen darstellen möchte. Wir erleben es so; das sich die Sonne um uns – um unsere Erde – und nicht wir uns um die Sonne drehen. Der Wechsel der Jahreszeiten mag als subjektiver Beweis genügen. Die Sonne kennt hingegen keine Jahreszeiten.

Dies dürfte vielen Menschen bekannt sein. Der kleine Ausflug in bekanntes Gebiet diente lediglich zur Verständigung des nun folgenden. Der anderen Deklinationen.


6
Die Planeten und ihre Deklinationen
Die eine sichtbare Seite der Deklinationen speziell der Sonne wurde erklärt um den nun folgenden Gedankensprung mitspringen zu können. Denn, neben der Deklination – dem ständigen Auf- und ab der Sonne über und unter die Äquatorlinie, wodurch mittels der Aneinanderreihung der Sonnenstände Tag für Tag eine Welle entsteht, vollführen auch all die anderen Planeten unseres Sonnensystems die gleiche Bewegung durch. Für uns allerdings weniger spürbar als es bei der Sonne der Fall ist. Denn die Planetenläufe, ihr Auf- und Abstieg erzeugt keine spürbaren Jahreszeiten.
Wir wissen, das die Sonne für die gesamte Wellenbewegung ~365 Tage, oder anders ausgedrückt, 365 Erdrotationen dazu benötigt. Eine Wellenbewegung die wir Jahr nennen, genauer gesagt müßten wir vom Sonnenjahr sprechen. Da aber alle anderen Planeten andere, Ihnen eigene Umlaufzeiten um die Sonne haben, möchte ich diese zunächst anführen.


7
Umlaufzeiten der Planeten.


Diese Umlaufzeiten um die Sonne, in Erdrotationen gemessen ( Tage ) sind in der Astrologie für gewisse Aussagen interessant. Berücksichtigt wird an diesen Planetenständen nur deren astronomische Länge, etwa, wenn Saturn, mit einer Umlaufzeit von 29,4 Jahren ( Tagen ) gewisse andere Planetenstände des Radixhoroskopes kreuzt, das man allgemein als Transit versteht. So gehört auch diese fortschreitende Bewegung entlang der Ekliptik zum Phänomen der Länge.
Ein völlig anderes Erscheinungsbild erhält man, wenn man die Umlaufzeit des Saturn mit seinen 29,4 Jahren über den Breitenkreis des Äqautors wandern läßt. Denn dann hat Saturn wie die Sonne auch, insgesamt vier markante Punkte überschritten. Hat eine Art Frühlings – und Herbstpunkt sowie einen Höchst- und einen Tiefststand als Winterwende des Saturns verstanden. Diese Zeiten allerdings fallen nicht mehr mit den oben genannten Terminen der Sonne zusammen. Man könnte nun auch, in Bezug auf diesen Planeten von einen Winter, Sommer, Herbst und Frühling sprechen. Von einem Saturnwinter etwa, oder von einem Saturnsommer, was auch immer man darunter verstehen möchte.
Graphik:


8
Andere Planetenkurven
Um ein getreues Abbild dieses ständigen Wechsels von Hoch zu tief wie umgekehrt zu zeigen, beginnen wir zunächst damit, den uns als langsamst bekannten Planeten Pluto – 1930 entdeckt – in dieses Deklinationsverfahren einzuzeichnen. Mit seinen Umlauf von 247 Jahren wird man nur auf weit entfernte Zeiten auf Räume stoßen, in denen Pluto die Äqautorlinie kreuzte oder am Wendepunkt oben wie unten steht. Für Geschichtsforscher ergäben sich sehr interessante Gesichtspunkte. So erreichte Pluto im Mai 1945 seinen höchsten Stand, bevor es wieder abwärts ging und überquerte die Äquatorlinie 10´1987
Neptun, zum Beispiel, mit einer Umlaufzeit von annähernd 165 Jahren markierte seinen tiefsten Punkt um 1989 und hatte seinen Höchstpunkt im April 1906. Wobei die Übergang des alten Meerherrschers über die Nullinie im November 1943 stattfand.
Aber auch Uranus mit einer Umlaufzeit von 84 Jahren wandelt, von der Erde aus gesehen rauf oder runter. Interessant ist nun, das er in der Zeit von 1900-2000 im Dezember 1904 den Tiefspunkt durchschritt um in diesem kriegreichen Jahrhundert über die Nulllinie am 5´1927 und seinem Hoch im Januar 1950 zuzuschreiten. Um seinen Weg und Abstieg zu folgen, der ihn im August 1969 dem Herbstpunkt und im November 1989 seinen tiefsten Stand einnehmen ließ.. Aber, was sagen uns all diese Daten?

Zunächst wenig. Sie umreißen lediglich Zeiträume, die noch näher zu untersuchen sind.


9
Deklinationsintervalle

Nun kennen wir alle die Vorgehensweise und wissen das neben der Sonne auch alle anderen Himmelkörper deklinieren, allerdings mit unterschiedlichen Laufzeiten und Intervallen. Einzeln betrachtet ergibt sich immer das selbe Bild der Welle, doch dies verändert sich sehr rasch, wenn man nur zwei Deklinationen verschiedener Planeten übereinander legt oder diese beiden in ein Deklinationdiagramm einträgt.

10
Die Zeitfläche Pluto//Neptun
Beginnen wir mit den langsamlaufensten Planeten Pluto und Neptun. Wir sahen bereits ihre enorm langen Umlaufzeiten von 248 und 165 Jahren. Was mich faszinierte war zunächst der Umstand das sich zwei Planetenlinien miteinander kreuzen lassen. In eine Deklinationsdiagramm mit einer Zeitlinie eingetragen, kreuzten sich die Pluto/Neptunlinien von der Erde - und zwar der Breitenparallele aus betrachtet, im Jahr 03´1918. Sie kreuzen sich wieder im Jahre 07´2006. Wir sehen dies auf dem nächsten Diagramm.
Graphik:


Geschichtskundige wissen, das das Jahr 1918 eine Art Wendepunkt in der moderneren Geschichte darstellt. Das Datum umreißt auch das Ende des ersten Weltkriegs ( +/- ) sowie das Ende der europäischen Monarchien.
Nehmen wir nun in diese Graphik den nächsten langsamlaufenden Planeten der Reihe nach auf – etwa den zur Zeit der französischen Revolution 1789 entdeckten Uranos – so ergeben sich weitere Kreuzungspunkte, Übergänge und Schnittstellen. Als erstes sei hier der Juni 1933 genannt, wenn die Bahn des Neptun von Uranus transistiert wird. Wie der Schnittpunkt 1918 ein geschichtlich hochinteressantes Datum, das mit der Weltwirtschaftskrise und der sogenannten Machtübernahme in Deutschland und dem New Deal zusammenfällt. Dann August 1947 wenn Uranus auf der Höhe angelangt die Plutolinie kreuzt und dies nach seinen Höhepunkt im August 1952 absteigend wiederholt. Man sieht, wie sich die Planeten in diesen Zeitraum hoch oben konzentrieren.
Wir schreiten fort und erkennen im August 1969 die Herbsttag- und Nachtgleiche des Uranos. Dem folgt im August 1989 in der Tiefe, die Wende, als Uranus und Neptun sich in der Tiefe trafen. Brach nicht in dieser Zeit der gesamte Osten auf und später dann ein diktatorisches System wie 1945/47 zusammen? Durchbrach in Deutschland nicht der Ruf ´Wir sind das Volk´ die Grenze und fiel nicht die Mauer, so das Ost und West wieder vereint werden konnten, nachdem sie .....getrennt worden waren?

Wir werden noch weitere Kreuzungspunkte finden, wenn man Saturn in diese Graphik mit hinzuzieht, wenn man der Ordnung der Umlaufzeiten folgt. So entstehen Ein- und Austritte, Übergänge, Hoch und Tiefpunkte von unterschiedlicher Bedeutung für die Zeit.

11
Saturndeklinationen


Anders als in der sogenannten Zyklenforschung, in denen es vor lauter Zyklen zu keinen Aussagen kommt, weil es soviele gibt, zeigt sich im Deklinationsverfahren ein geordnetes Muster, das sich von der Gewichtung der Langsamlaufensten bis hin zu den schnelleren Planeten ein- und zuordnen läßt. Vielleicht entsteht so eines Tages eine andere Form der Geschichtsbetrachtung; ein anderes Verständnis für das was Zeit ist, ihre Inhalte und Gewichtungen, ihre Färbung und Qualität. Man könnte die Frage neu stellen: Wann begann und endet eine Zeitepoche? Wann erreichte diese wiederum ihren Höhepunkt? Mit welchen Daten aus der Vergangenheit hängen diese Ereignisse zusammen? Usw.usf.

Deklinationen sind ein interessantes Beobachtungsfeld. Eines, das den Menschen lehren, das er die Dinge von der Erde aus betrachten, kann. Das auch die Erde, neben der Sonne ein eigenes Zentrum besitzt. Das Geozentrisches und das heliozentrisches Weltbild gleichermaßen wie Ost und West neben und miteinander existieren können. Die Ausblendung des Geozentrischen Weltbildes aber in unserer Zeit hat Methode und System, wie auch die Ausblendung der Astrologie im Gesamten. Aber auch dies hat durchaus seine Vorteile.

Saturns Höchsstände – seine Blüte sozusagen erreichte der alte Schnitter und Ringträger in den Jahren 4´1916, mit Pluto, dem Herrn der Unterwelt zusammen im April´1945 den Höchstpunkt, was den Schwerpunkt dieser Zeit ersichtlich werden läßt. Die anderen Hochstände sind dann im 3´1975 fällig und dann 4`2004 oben sein.

An diesen Beispielen soll verdeutlicht werden das, es immer zu Saturnhochständen – seinen Sommersonnwenden zum Ende kriegerischer Auseinandersetzungen kam. Was Saturn, den alten Hüter der Schwelle zu Recht mit dem Wort Schluß und Ende verbindet.
Und? War nicht Amerika jeweils zu folgenden Zeiten in große Kriege verwickelt, als Saturn seine Hochzeit feierte?
06´1916 – 1.ter Weltkrieg
04`1945 – 2.ter Weltkrieg
03´1975 - Vietnam
02`2005? – Irak ...........

Seine Winter- Tiefstände erreicht Saturn zu folgenden Zeiten.
12´1929
11`1959
10´1989

12
Das Gesamtbild

Das Gesamtbild verwirrt, vor allem wenn alle Linien einschließlich der Jupiters noch hinzugezogen werden. Linien die im Gesamtgefüge sehr wichtig scheinen, nicht zuletzt wegen der enormen Masse, die der größte Planet unseres Sonnensystems auf alle anderen Planeten, auf die Erde, wie auch auf die Sonne selbst ausübt. Mit ihm schwingt CM – das Massezentrum unseres Sonnensystems. Ein Kräfteschwerpunkt, der nicht identisch ist mit dem Schwerpunkt der Sonne selbst. Auch, weil Jupiter mit Saturn zusammen, ein rhythmisches Gebilde der großen Konjunktionen und ihrer Wechselwirkungen bildet. So begehen wir hier nicht den Fehler durch noch mehr Planetenlinien das Gesamtbild zu verzerren. Meines Erachtens bilden Pluto-Neptun und Uranos den Zeitrahmen, während Saturn und Jupiter als die Königssterne die Geschehen innerhalb der Zeiträume bestimmt.

Pluto und Neptun geben durch ihre zwei Kreuzungspunkte den Zeitrahmen mit Anfang und Ende, die immer problematische Übergänge sind, an. Uranos tritt hinzu als nächster der Reihe und durchbricht hie und da den Zeitrahmen 1945-1989 wie gesehen. Schließlich füllen Saturn und Jupiter die Zeitstimmung aus. So läßt sich durchaus sagen ob die Stimmungslagen der Menschen Hoch- oder Tieflagen sind, oder ob mit Wendezeiten welcher Art zu rechnen ist.
So erreichte Jupiter wie alle 12 Jahre zuvor, im Jahre 2000 seinen Höchststand, was sich als Bullenmarkt an den Weltbörsen zeigte.
So auch:
1988
1976
1964
1952
1940
1928
1916
Da sich Hoch und Tiefstände des Jupiter alle 6 Jahre wechseln darf man hier durchaus auf die Zyklen der Sonnenfleckenaktivitäten hinweisen, mit denen ein Zusammenhang bestehen.


13
Weitere Schnittpunkte in der Zeit.

Die Ordnung der Zeit gibt sich durch Schnittpunkte zu erkennen, die jeweils, den Charakteren der Planeten und deren Symbolik entsprechen. Insofern zeigt sich eine Hierarchie, ein Muster sowie eine ganz gewisse Zeitqualität. Eine meßbare und eine Schicksalszeit.
Es gibt folgende Kombinationen:

A;Kategorien
1. PLUTO//NEPTUN
2. Wendezeiten Hoch und Tief.
3. Übergänge über die Äquatorlinie
4. Verdoppelungen und Verdreifachungen

B; Kategorien
1. PLUTO//URANOS und NEPTUN//URANOS Markante.
2. PLUTO//SATURN und NEPTUN//SATURN sowie URANOS//SATURN Qualitäten

C; Kategorien
1. Saturn//Jupiter
2. Saturn und Jupiter Hoch- und Tiefstände



14
Zeitqualitäten

PL//NE:1918 1943 1945 1987 2006
NE//UR: 1933 1985 1996
PL//UR: 1947 1950 1952 2002
PL//SA: 1918 1970 1978 1995
NE//SA: 1918 1939 1952 1963 1988 1990
UR//SA: 1923 1943 1945 1968 1989


15
Zeitdreiecke

Aus zwei, noch besser aus drei Linien bilden sich zeitliche Konfigurationen. Sie zeigen Beginn, Wende und Endpunkte eines zusammenhängenden Zeitgeschehens deutlich an.
Als Beispiel diene die Zeitfläche 1918-2006, dann das Dreieck 1918 – 1933 – 1947
Oder das Dreieck: 1933 – 1939 – 1943
Dann: 1996 – 2002 – 2006

In solchen oder ähnlichen Zeitdreiecken müssen inhaltliche Zusammenhänge politischer wirtschaftlicher Art stecken. Zu einem weil Politik das Wirtschaftsgeschehen beeinflußt, dann, weil wirtschaftliche Entwicklungen auf die Politik Druck ausübt. Hier wechseln sich Optimismus und Pessimismus ab um zu einen Dritten Moment vorzustoßen.

16
Fazit: Zeitfläche 1918-2007 geht zu Ende

Die Seltenheit und auch Genauigkeit mit der die beiden Pluto/Neptun Linien eine Art Muster bilden und die im Verlauf der Geschichte zu Wendezeiten und Umbrüchen bestehender Gesellschaftsordnungen führte ( s.o. ) verweist uns darauf, dass in den Jahren 2006/2007 Ereignisse eintreten, die den Rahmen unserer Vorstellungskraft sprengen werden. Mit der Schnittlinie des Pluto/Neptun, die letztmals im Jahr 1918 stattfand und ein anderes Gesellschaftsmodell einleitete, verweist das kommende Jahr auf eine Zeitwende hin, die ich als – den Beginn eines neuen – astronomischen Jahrhunderts bezeichnen möchte. Eine Zeitfläche das wie das letzte nicht von 1900 – 2000, sondern von 03`1918 bis zum 8´2006 reicht geht damit zu Ende. Eine neue Zeitfläche beginnt. Insofern stehen wir an geschichtlich herausragenden Wegmarken.
Und damit taucht erneut die alte Frage nach dem Verhältnis von Papier zu Gold auf.
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kalle14

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747

Monday, December 19th 2005, 5:33pm

RE: Die Zeitfläche von 1918 - 2007 geht zu Ende

Interessant ;)

ich erlaube mir mal,den 600 Jahre Silberchart hier anzuhängen,da dieser auch das Silber / Goldratio einschliesst,denke ich,das dieser Chart,gerade den Zeitraum 1918 - 2006 zu Deinem Posting wiederspiegelt.

http://goldinfo.net/silver600.html


grüsse

Kalle
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Spica

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748

Wednesday, December 21st 2005, 3:57pm

Biografie der Untreue

Josef Ackermann

Biografie
Nachname: Ackermann
Vorname: Josef
Geburtsdatum: 1948-02-07
Geburtsort: Mels (Schweiz).
Sternzeichen: Wassermann 21.01 - 19.02
Der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler stieg durch seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit für eine der größten Schweizer Universalbanken zu deren Vorstandsvorsitzenden auf. 1996 wurde Josef Ackermann in den Vorstand der Deutschen Bank AG in Frankfurt/Main berufen, deren doppeltem Führungsgremium er seit 2002 als mächtigster Mann des Hauses vorsteht...


Josef Ackermann wurde am 7. Februar 1948 in Mels (Schweiz) geboren.

Nach dem Abitur studierte er bis 1973 Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, mit der Fachrichtung Bankwirtschaft, an der Hochschule St. Gallen. An deren Institut für Nationalökonomie war er danach als wissenschaftlicher Assistent tätig. 1977 promovierte er dort in Volkswirtschaft.

Im Anschluss daran nahm er bis 1989 einen Lehrauftrag in Finanzpolitik und Wirtschaftstheorie an der Hochschule St. Gallen wahr. Zugleich begann er ab 1977, für die Schweizerische Kreditanstalt (SKA) in mehreren Führungspositionen in New York, Lausanne und London zu arbeiten.

Im Jahr 1990 stieg er in das Leitungsgremium der Schweizerischen Kreditanstalt auf. Drei Jahre später wurde er zu deren Präsident berufen. Ackermann galt somit als zweite Führungspersönlichkeit innerhalb der Bankengruppe Credit Suisse.

Seit 1996 ist Josef Ackermann als Vorstandsmitglied für die Deutsche Bank AG in Frankfurt/Main tätig. Er zeichnet sich dabei für das Corporate und Investment Banking verantwortlich. Ab 1998 profilierte er sich bei der Übernahme der US-Investmentbank Bankers Trust. Auch im Globalisierungsbereich war er tätig.

Daneben war Ackermann von 1999 bis 2000 Mitglied des Aufsichtsrates der Mannesmann AG. 2000 legte er im Vorstand der Deutschen Bank sein Veto gegen die geplante Fusion mit der Dresdner Bank ein, die daraufhin nicht zustande kam.

Im Mai 2002 stieg Ackermann zum Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank und zum Vorsitzenden ihres Exekutivkomitees auf. Josef Ackermann steht somit beiden Führungsgremien des Bankhauses vor. Die auf ihn konzentrierte Machtfülle stellt einen Bruch gegenüber der bisherigen Führungsstruktur der Deutschen Bank dar.

Für die nächsten Monate und Jahre wird erwartet, dass der neue Chef der Deutschen Bank die Führungsstruktur des Hauses weiter umformen und an das amerikanische Vorbild angleichen wird.

Am 22. September 2003 ließ das Landgericht Düsseldorf die Anklage gegen den Chef der Deutschen Bank in der sogenannten "Mannesmann"-Affäre zu. Bei der Übernahme von "Mannesmann" durch das britische Mobilfunkunternehmen "Vodafone" sollen 2000 mehr als 250 Millionen DM Abfindungen, u.a. auch an die verantwortlichen Manager selbst, geflossen sein.

Als ehemaligem Mitglied des "Mannesmann"-Aufsichtsrates wurde daher Ackermann, zusammen mit dem vormaligen Aufsichtsratsmitglied und IGM-Vorsitzenden Klaus Zwickel sowie dem damaligen "Mannesmann"-Vorstandschef Klaus Esser, Untreue bzw. die Beihilfe zur Untreue in besonders schwerem Fall zur Last gelegt. Alle drei genannten Manager bestritten jedoch ein schuldhaftes Verhalten bei der "Mannesmann"-Übernahme.

Im Juli 2004 wurden Ackermann und die anderen Angeklagten im so genannten "Mannesmann-Prozess" nach 24 Wochen, 37 Verhandlungstagen und 55 Zeugenaussagen zwar im Sinne des Untreuevorwurfs freigesprochen. Allerdings attestierte ihm die Richterin, dass der Deutschbanker mit der Gewährung der Anerkennungsprämie von insgesamt 111 Millionen Mark gegen das Aktienrecht verstoßen habe.

Auch kündigte die zuständige Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am 23. Juli 2004 an, ein Revisionsverfahren gegen Ackermann und die anderen Beteiligten vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe anzustrengen.

Im Februar 2005 geriet Ackermann in die öffentliche Kritik, als er trotz hoher Gewinne einen drastischen Stellenabbau innerhalb der Deutschen Bank ankündigte.

Ende April 2005 konnte die Deutsche Bank vermelden, im vorangegangenen Quartal ihr Renditeziel deutlich übertroffen zu haben. Die SPD forderte daher das größte deutsche Kreditinstitut auf, den angekündigten Stellenabbau wieder zurückzunehmen, wonach die Deutsche Bank bis Ende 2006 weltweit 6.400 Stellen - darunter 1.900 in Deutschland - streichen will.

Im Mai 2005 wurde bekannt, dass sich die Bundesanwaltschaft der Revision der Düsseldorfer Staatsanwälte gegen das "Mannesmann"-Urteil der dortigen Wirtschaftsstrafkammer angeschlossen und eine neue Beweisaufnahme eingeleitet habe.

Ackermann scheiterte im Juni 2005 mit seinen Übernahmeplänen bezüglich der Deutschen Postbank am Widerstand des Post-Chefs Klaus Zumwinkel.

Ende Juli 2005 konnte Ackermann einen Halbjahresgewinn von 2,1 Milliarden Euro für die Deutsche Bank vermelden, die damit ihre Spitzenposition im deutschen Bankgewerbe verteidigen konnte.

Zur Eröffnung der Revisionsverhandlungen Mitte Oktober 2005 bewertete der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Freisprüche im Mannesmann-Prozess als sehr problematisch. Ein endgültiges Revisionsurteil wird für Dezember 2005 erwartet.

Spica dazu:
Mit einer Sonne auf 17,5° im Wassermann und einer Opposition zum Saturn im Radix, gelangt also nächstes Jahr der lfd. Neptun sozusagen als Zeitgeschmack auf diesen Packen hinzu. Es ist der Gang durchs Wasser der auf diesen Herrn wartet. Wen wundert es da, dass die alte Astrologie vom 12. Haus alias Neptun immer vom Krankenhaus oder vom Gefängnis schrieb? Ihm steht also ne größere Reinigung aus seiner Schuld gegenüber anderen bevor.
Doch auch das ist noch nicht alles, denn wie bereits beschrieben fällt im Jahr 2006 die laufende Konkurskonstellation - Neptun/Saturn - auf seine Sonne. Gut also wer an diesen Tagen geboren ist und nicht betrogen hat.
Siehe zeichen der Zeit 2005 - Eichel und co. Man könnte auch sagen: Dieser Mann hat vom Untergang aller profitiert. In diesem weiteren Fall wird nur der Inhalt der zeit sichtbar.
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Goldmund

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Wednesday, December 21st 2005, 5:13pm

del

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Spica

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Thursday, December 22nd 2005, 11:59am

Minuten-Stunden-Tage

Ja, manche Astrologen schon. Manche wiederum nicht. Kommt immer darauf an ob sie mit den vielfältigen Häusersystemen arbeiten oder nicht. Im Übrigen war das keine Charakteranalyse. "Der Wassermann sei so oder so....." "Oder der Ackermann sei so oder so, weil er ein Wassermann ist" Sondern eher ein Hinweis auf einen - seinen Zeitgeschmack, für die nächsten 2-3 Jahre
Neptun und Saturn über Sonne/Saturn/Pluto seines Radix. Da kommt es auf die paar Minütchen hin oder her auch nicht an. Bin sogar der Ansicht, dass ein neuer Vorstand aus seiner näheren Umgebung schon die Türklinke in der Hand hat und deshalb sein Abwehrsystem zusammnenbricht. Im übrigen hätte er ja auch die Möglichkeit gehabt nicht zu betrügen, Charakter hin oder her. Selbstständig zu sein statt Handlanger für korrupte Systeme.
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