Friday, July 30th 2010, 1:13pm
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Quoted
Standard & Poor's stufte die Bonitätsnote der Iberer für langfristige Staatsanleihen vom Bestwert "AAA" auf "AA+" herunter.
Die Herabstufung Spaniens nährt die Sorge, dass sich die Zinsdifferenzen in der Euro-Zone weiter vergrößern. Dies würde die Währungsgemeinschaft erheblich belasten - bis hin zur Gefahr, dass finanzschwache Staaten aus dem Verbund ausscheiden.
Wenn sich der Anstieg bei den Zinsunterschieden nicht wieder umkehre, würden sich die Finanzierungskosten "für einige Staaten in den kommenden Jahren spürbar erhöhen", hieß es in dem Bericht. Brüssel nannte in diesem Zusammenhang die Euro-Mitglieder Irland und Spanien sowie Großbritannien, Lettland und Rumänien, die nicht zur Währungsunion gehören.
"Auf den Märkten ist ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone derzeit das heiße Thema", sagte Aurelio Maccario, Chefvolkswirt für den Euro-Raum bei Unicredit. Aktuell sei solch ein Szenario jedoch "höchst unwahrscheinlich". Die Austrittskosten seien deutlich höher im Vergleich zu den Vorteilen einer Mitgliedschaft im Währungsraum.
Viele Ökonomen sorgt jedoch, dass die Staaten im Euro-Raum in ernsthafte Schwierigkeiten kommen, neue Anleihen auszugeben. Einen Staatsbankrott im Euro-Raum schließt die Mehrzahl der Experten derzeit zwar noch aus.
Gehe ein Staat pleite, drohe ein Dominoeffekt im restlichen Euro-Raum, sagte Analyst Ralf Preusser von der Deutschen Bank.
Laut Maastricht-Vertrag gilt für diesen Fall eine Klausel, der zufolge die anderen Euro-Länder nicht beispringen müssten. Die meisten Politiker bezweifeln jedoch, dass diese Klausel im Ernstfall angewendet würde. "Wir müssten uns dann etwas einfallen lassen", heißt es im Finanzministerium eines Euro-Staats.
http://www.ftd.de/politik/europa/:Niedri…uro/462897.html
Es scheint fast so, daß nun nach den Banken und der Realwirtschaft die Krise auf die Staaten und damit auch auf die Währung übergreift.
Quoted
S&P erklärte bereits am 13. Januar, eine Herabstufung der Bonität könnte für Neu Seeland, Irland, Spanien, Portugal und Griechenland anstehen.
Wörtlich weist S&P darauf hin, dass die Risiken für Staatsanleihen steigen würden. Der Grund sei die sich vertiefende Finanzkrise, welche sich seit September verschärft hätte.
http://www.mmnews.de/index.php/200901192…kt-Spanien.html
ich frage mich: gab es jemas sowas wie den Euro schon mal früher?
Dabei meine ich, dass mehrere Länder eine identische Währung haben.
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) Date of registration: Oct 1st 2008
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Als die Weltmacht in die Finanzkrise rutschte
von Maximilian Pisacane
Wie sich die Bilder gleichen: Vor zwei Jahrtausenden wurde Rom, das Zentrum der antiken Welt, von einer schweren Finanzkrise erschüttert, die an den Immobilienmärkten ihren Ausgang nahm.
http://www.handelsblatt.com/technologie/…utschte;2097777
This post has been edited 2 times, last edit by "EN.KI" (Jan 21st 2009, 1:37am)
Eine weitere Fessel an den Euro, die den Ausstieg noch schwerer macht. Wenn erst mal gemeinsame Schulden aufgenenommen sind, muss man sich auf einen Schlag freikaufen, wenn man da aussteigen will, wozu wohl kaum ein Staat in der Lage sein wird. Schulden machen abhaengig - Schulden versklaven !Dazu einiges auf dieser Seite:
http://www.weissgarnix.de/?p=941
Interessant finde ich auch auch die anhängenden Leserreaktionen.
LG Nordstern
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Stimmt, das würde ja "die Idee" in Frage stellen.Der Staatsbankrott der PIGS ist wohl jetzt unausweichlich, früher oder später...
Den Alternativen, einem Ausscheiden einzelner Bankrottstaaten aus der Eurozone oder einem Staatsbankrott im Euroraum wird man sich wohl bis zur letzten Minute zu verweigern wissen.
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