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wef

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76

Tuesday, April 25th 2006, 12:20am

Don't count your money until the game is over

@mesodor39:

Du wiederholst dieses Motto ständig. Es ist natürlich völliger Blödsinn !

Das Spiel ist erst vorbei, wenn Du in die Kiste steigst. Bis dahin wirst Du Geld anlegen müssen (außer Du hast keines mehr, dann erübrigt sich das Zählen).

Wenn Du nicht zwischendurch zählst, wirst Du nie was lernen. Genau danach sieht es mir bei Dir aus !

Dagobert

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77

Tuesday, April 25th 2006, 1:03am

RE: Don't count your money until the game is over

Quoted

Original von wef
@mesodor39:

Das Spiel ist erst vorbei, wenn Du in die Kiste steigst. Bis dahin wirst Du Geld anlegen müssen (außer Du hast keines mehr, dann erübrigt sich das Zählen).



Da fällt mir doch glatt das Märchen von "Hans im Glück" ein, der hat seinen Goldklumpen letztendlich gegen eine "blöde Gans" eingetauscht. Ob das mal nicht ein verklausulierter Aufruf zur Heirat ist? :D

P.S.: Laut Aussage des Märchens soll er ja glücklich geworden sein.
Freund schöner Frauen und edler Metalle.

mesodor39

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78

Tuesday, April 25th 2006, 7:50am

RE: Schätzfrage

Quoted

Original von LuckyFriday
@ alle,

Wieviel EM (der Einfachheit halber mal Goldunzen) pro Nase dürften im Krisenfall (fiat-Zusammenbruch) diese Nase in eine bessere Zukunft geleiten (mal abgesehen von der Frage, ob Gold dazu wirklich geeignet sei, oder ob man doch besser Ackerland und Gerätschaften oder wenigstens Hühner oder Hasen auf der Terasse halten sollte)?

Als ganz grobe Schätzung habe ich mal irgendwo gelesen, dass eine Unze eine Familie (4 Personen) etwa einen Monat lang versorgen können sollen müsste.

Kommentare?

Gruss,
Lucky


vor ca. 170 Jahren hat ein Lehrer in England ca. 60 Soverigns im Jahr bekommen, womit wir bei etwa einer Unze Gold je Monat wären.

Im Fall einer währungsbedingten Weltwirtschaftskrise dürfte der Wert des Goldes vielleicht auch noch deutlich höher liegen, zumal statistisch betrachtet etwa nur 20 g Gold je Erdenbürger übverhaupt existent sein dürften. Die deutschen Goldreserven, (ohne Abzug von Ausleihungen) machen etwa 40 g je Bundesbürger aus.

Es kann aber auch ganz anders kommen, wenn die Produktion in der Landwirtschaft extrem einbricht oder es Probleme beim Transport gibt, wofür einiges sprechen würde.....

Klar wären Nahrungsmittel in der Krise nicht schlecht. Jedoch: wer hat geeignete und entsprechende Vorräte? Alles was in Kühlschränken und -truhen ist, kann man bei einem längeren Stromausfall schon mal vergessen....

@wef: Das "Spiel" kann auch schon dann vorbei sein, wenn Fiat-Money-Gläubige mit Bündeln wertlosen oder geringwertigen Geldes Edelmetall und Sachwerte kaufen wollen, aber nichts oder kaum noch was dafür bekommen. Und genau so dürfte es - statistisch betrachtet - etwa 72 von 73 Edelmetallbesitzern ergehen (egal, wer das nun ist oder nicht), wenn es stimmt, daß die Menge beispielsweise des Papiergoldes die des physischen um das 72-fache übersteigt. Da beißt die maus keinen Faden ab. Die überwiegende Masse (über 98,5 Prozent) beispielsweise der Gold-Anleger wird es im Krisenfall treffen, vorausgesetzt, die Grundannahme ist zutreffend.

Die meisten "Zertifikate-Inhaber" dürften - meiner Einschätzung zu Folge - jedoch erst garnicht in derlei Verlegenheit kommen, weil sich deren Geschäftspartner schon vorher ihr Vermögen über geschickte, als Zertifikate getarnte "Wettzettel" oder "Umverteilungsmechanismen" angeeignet haben. Das genau ist das Schicksal der modernen Spieler.

Im Übrigen glaube ich sehr wohl daran, dazugelernt zu haben. Die Versuchung des schnellen Geldes kenne ich sehr gut und ich bin ihr auch oft erlegen. Mit Aktien verdiente ich 2000 und 2001, zu einer Zeit, als Modewerte schon fielen und später bereits am Boden lagen noch richtig gutes Geld (sehr zur Verwunderung meines Finanzamtes). Öfter mal hab eich in diesem Zeitraum 2000, 5.000 oder auch 10.000 EUR am Tag verdient und realisiert. Auch mit Kredit, wobei ich meine Wertpapiere maximal bis 25 Prozent beliehen habe und ich in der Endphase wegen der sich abzeichnenden höheren Risiken dann garnichts mehr mit Kredit unternommen habe. Geholfen hat es mir allerdings wenig. Am Ende waren 80 Prozent meines Geldvermögens futsch. Easy come - easy go.

Mittlerweile stehe ich "geldzählermäßigmäßig" wieder besser da, als damals, auf dem Höhepunkt meines "Aktien- und Geldvermögens". Auch deswegen, weil ich seit dem keine Geschäfte mehr gemacht habe, deren Auswirkungen die Möglichkeit eines Totalverlustes beispielsweise der Insolvenz eines Schuldners / Anspruchsgegners oder einer juristischen Person beinhalten....

und ich bemüht bin, etwas von dem zu verstehen, was ich tue und dementsprechend zu handeln.

Es ist eine Sache, REAL Geld zu verdienen. Eine andere Sache ist es, Geld bei Wetten und spielbankähnlichen Institutionen verdienen zu wollen.

Genau so, wie es eine Sache ist, in abstrakten Ansprüchen zu sparen ode rin greifbaren, physisch vorhandenen Dingen. Dinge, über die man selbst Verfügungsgewalt besitzt.

Letztendlich aber dürfte es so sein, daß die allermeisten Menschen ihre Erfahrungen selber machen müssen, wobei ich mich selber da nicht ausnehmen will.
Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

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nepton

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79

Tuesday, April 25th 2006, 9:23am

RE: Schätzfrage

-

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mesodor39

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80

Tuesday, April 25th 2006, 12:23pm

RE: Schätzfrage

Quoted

Original von nepton
Hallo,

ich hoffe meine Frage ist nicht ganz unangebracht.

Was meinst du damit, dass es 72 von 73 Edelmetallbesitzern treffen würde? Meinst du damit die 72 EM-Besitzer, die ihre EM nur auf Papier besitzen, oder auch welche, die im physischen Besitz dessen sind?


Es gibt Autoren, die behaupten, daß es 72 mal soviele Goldzertifikate und Goldderivate gibt, wie physisch vorhandenes Gold. Alle Ansprüche auf Gold, die nicht durch hinterlegtes Gold abgesichert sind, werden als "Papiergold" bezeichnet.

Wobei anderen Artikeln zufolge das meiste Gold wohl mittlerweile in Schmuckform überführt wurde und nicht mehr als Barren- oder Zentralbankgold existiert und somit momentan nicht bösenfähig ist.

Das bedeutet, daß von 73 Anlegern, die einen rechtlich begründeten Anspruch auf einen Goldbarren zu haben - statistisch betrachtet - lediglich ein Anleger kommt, der tatsächlich solch ein Teil sein Eigen nennt (!).

Weswegen ein sehr unausgeglichenes Verhältnis zwischen lieferbarem Gold und Lieferansprüchen auf Gold besteht.

Dies wiederum hat viele Emittenten von auf Gold lautenden Leiferansprüchen dazu bewogen, sich - je nach vertraglicher Gestaltung -grundsätzlich oder unter besonders definierten Umständen anstelle einer Goldlieferung das Recht vorzubehalten, den Goldanspruch in Geld statt in Gold befriedigen zu dürfen.

Ganz dreiste Emittenten behalten sich sogar ein Kündigungsrecht einer noch nicht abgerufenen Goldlieferung zum Ausgabekurs des Goldzertifikates vor, d.h. der Investor kann trotz Goldpreisanstieg jederzeit zu seinem deutlich unter Wert liegendem Einstiegskurs (und auch noch zinslos) abgefunden werden, vorausgesetzt daß er nicht vorher (also vor Zugang der Kündigung des Zertifikates durch den Emittenten) auf Auslieferung bestanden hat.

Käme es zu einer Krise und / oder Geldentwertung, dann würden, wiederum rein statistisch betrachtet, schlimmstenfalls mindestens 72 von 73 "Goldbesitzern", die in Wirklichkeit "nur" Goldbezugsberechtigte sind faktisch leer ausgehen.

Bestenfalls 1/73 aller Goldinvestitionen sind durch physisches Metall unterlegt. Und ein Teil dieses dreiundsiebstigstel ist auf die Menschen konzentriert, die Gold physisch besitzen. Meist sind es Frauen, die sich damit schmücken und Gold garnicht als Wertanlage oder Mittel zur Kapitalaufbewahrung und / oder zur Vermögenssicherung sehen. Ein anderer Teil der Goldmenge dient den Zentralbanken als Währungsreserve und ist somit bis auf weiteres ebenfalls nicht am Markt verfügbar.

Will sagen: derjenige, der auch im Krisenfall erfolgreich sein Gold als Notgroschen oder zur Schnäppchenjagd verwenden will, der muß es schon physisch besitzen. Alle anderen Goldinvestoren können bestenfalls auf Preissteigerungen und Spekulationsgewinne außerhalb einer Währungskrise hoffen.

Und wenn man Gold oder Edelmetall mit vielleicht 5 bis 15 Prozent am Gesamtvermögen - neben anderen Optionen - auch als eine Versicherung für den Krisenfall betrachtet, so stellt sich doch die Frage nach dem Wert einer Versicherung für den Versicherungsnehmer, die im Schadensfall nicht leisten kann (Papiergold).
Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

LuckyFriday

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81

Tuesday, April 25th 2006, 8:13pm

RE: Schätzfrage

Danke für die Antworten; vielleicht kommen ja noch mehr, für die ich mich vorsorglich jetzt schon bedanke!

@ wef

Zu den nützlichen (notwendigen?) Metallvorräten zähle ich neben Altmetall (wenn man es lagern kann), Werkzeugen und EM unbedingt auch "Blei in kleiner Stückelung" resp. die Alternativen wie abgereichertes Uran oder Wolfram, ist egal, was in den Hülsen drin ist, wie hier a.a.O. schon erwähnt. Ein Heizöltank mehr als notwendig wäre zu überlegen (nicht legal für motorische Zwecke verwendbar, aber wer kümmert sich dann schon um die Vorschriften des Steuervogtes). Trockene lagerfähige Lebensmittel, Mineralwasser, Beleuchtungsstoffe u.ä. versteht sich auch von selbst.

Wahrscheinlich wird der Schwerpunkt der Überlebenssicherung im Tauschhandel von nützlichen überlebenswichtigen Dingen und in der Sicherung der Vorräte liegen.

Gruss,
Lucky
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arachnid

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82

Tuesday, April 25th 2006, 9:29pm

das Heizöl saugen sie Dir dann aber aus dem Tank wieder raus, damit die Leos weiterfahren können. Wenn, dann müsstest Du nen unterirdischen, unauffälligen Tank bauen, die Kellerfässer biste ruckzuck los. Dann lieber Aldi-Salatoel, ist ohnehin bald billiger €/L als HEL.
Jede Null verzehnfacht das Problem ( Graf Fito )

schuldenblase

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83

Tuesday, April 25th 2006, 9:37pm

RE: Schätzfrage

@luckyfriday:

Für eine echte Krise (wodurch auch immer hervorgerufen) ist es sicher sinnvoll, eine längere Zeit "autark" leben zu können. D.h. auf den unmittelbaren Bezug von Nahrungsmitteln und Energie von außen nicht angewiesen zu sein.

Wie man das gestaltet, muß jeder entsprechend seiner Lebenssituation selbst entscheiden.

Darüberhinaus sollte man allgemein akzeptierte Tauschmittel in der Hinterhand haben, um sich zusätzliche Lebensmittel oder wichtige Dienstleistungen (Arzt, Zahnarzt, Handwerker, Flugticket...) kaufen zu können.
Da bieten sich Gold sowie Silber in KLEINEN Stückelungen an.

Ich denke, mit 10 Unzen Gold und 300 bis 500 Unzen Silber pro Person kann man die meisten Probleme über einen längeren Zeitraum lösen.

Was die private Bewaffnung anbetrifft: habe ich mir auch schon überlegt.
Für mich kommt nur der legale Waffenerwerb mit WBK in Frage.
Das Problem ist: Ich wette, daß der Staat in einer Krise als eine der ersten Maßnahmen ALLE privaten Schußwaffen einziehen wird. (Spätestens nach den ersten Schießerein). Nicht umsonst haben wir diese ausgefeilte Waffengesetzgebung mit der entsprechenden Kontroll- und Überwachungsbürokratie.
Innerhalb von 72 Stunden bist Du Deine schöne Walther oder Beretta los... - oder sitzt im Knast.
Wahrlich, ich sage Euch: Der Glaube an das Papier- und Digitalgeld wird sich als der größte Irrglaube der neueren Menschheitsgeschichte offenbaren.


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clarius

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84

Tuesday, April 25th 2006, 9:46pm

RE: Schätzfrage

Hallo Lucky-Friday,

Schuldenblase hat das eben sehr schön umschrieben, dem schließe ich mich weitestgehend an.

Quoted


Wieviel EM (der Einfachheit halber mal Goldunzen) pro Nase dürften im Krisenfall (fiat-Zusammenbruch) diese Nase in eine bessere Zukunft geleiten


Schwer zu sagen, aber alles >0 dürfte akzeptiert werden, schätze ich. ;)

Quoted

mal abgesehen von der Frage, ob Gold dazu wirklich geeignet sei, oder ob man doch besser Ackerland und Gerätschaften oder wenigstens Hühner oder Hasen auf der Terasse halten sollte)?


Klar kann man weder Gold noch Silber essen. Aber während des Zusammenbruchs kann man sich durchaus von einigen Unzen trennen, um Familie und Freunde zu ernähren. Und Häuser kaufen etc..pp...

Grüße
Clarius
Banken sind gefährlicher als stehende Armeen. (Thomas Jefferson im Jahre 1809)
Papier gab ich für Gold. :rolleyes:

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tradejunky

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85

Tuesday, April 25th 2006, 9:51pm

@schuldenblase

Lösung: Beruf ausüben,wo die Waffe sogar mitgeführt werden muß ;)

schuldenblase

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86

Tuesday, April 25th 2006, 10:01pm

RE: Schätzfrage

@tradejunky:

Quoted

Lösung: Beruf ausüben,wo die Waffe sogar mitgeführt werden muß


Mal abgesehen davon, daß das für die meisten hier im Forum kaum in Frage kommen dürfte: ein solcher Beruf dürfte in einer derartigen Situation auch nicht gerade ein Vergnügen sein... (ist es ja auch schon z.Zt. nicht)
Wahrlich, ich sage Euch: Der Glaube an das Papier- und Digitalgeld wird sich als der größte Irrglaube der neueren Menschheitsgeschichte offenbaren.


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LuckyFriday

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87

Tuesday, April 25th 2006, 10:28pm

RE: Schätzfrage

@ Schuldenblase und Andere:

Mal was zum Vorbeischauen:
http://www.protell.ch/default_d.htm (habe mit den Leuten zwar nichts zu tun, ich schaute auch einmal vorbei aufgrund eines Hinweises im Web).

Für die Legalität, die unbedingt vorzuziehen ist: In andern europäischen Ländern gibt es doch sicher auch Schützenvereine wie in CH. Hier sind schon Schülerinnen! und Schüler eifrige Mitglieder, kein Witz, also aufgepasst im Schweizerländli! Also ich möchte wirklich nicht einer 2.2 Matchpistole vor der Mündung stehen, wenn abgedrückt wird...
Es gibt auch Bogenschützenvereine und ich möchte nicht auf 200 Meter von einem Pfeil getroffen werden! Nicht zu vergessen die Armbrustschützenvereine (etwas schwer das Ding, kann aber am Fensterrahmen abgestützt werden 8) ). Einem Leo tut das zwar nichts, ich möchte aber gern hinter einem Baum verschwinden...Apfelbaum vielleicht.

Und natürlich gehört auch Landwirtschaftsdünger dazu (für die Kartoffeln). Ja nicht mit dem Heizöl vermischen!! Es müssen auch nicht total ALLE Glasflaschen ins Recycling befördert werden. Hat der russische General M. eigentlich Rotwein gemocht oder nur Bier?

Lucky

PS: Also die Schweizer leisten DOCH einen Beitrag zum Aufbau Europas :D
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tradejunky

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88

Tuesday, April 25th 2006, 10:39pm

@schuldenblase

Bis zu einem gewissen Alter kann jeder seinen Beruf frei wählen und die jüngere Generation sollte sich vielleicht mal Gedanken darüber machen. Geht man von einer richtigen Krise aus, so kann ein solcher Beruf schon von Vorteil sein. Weiterhin sollte der Umgang mit Waffen häufig geübt werden und man muß in seinem Inneren bereits damit abgeschlossen haben, dass in einer erforderlichen und unauswegbaren Situation auch eine andere Person durch deine eigene Hand sterben kann. Und eine solche Situation kann unbestimmt zu jeder zeit eintreffen. was nutzt einem die Waffe, wenn man nur dasteht und zittert. Die Handhabung muß in Fleisch und Blut übergegangen sein, Ausführung wie ein Augenschlag oder sonstiger Reflex. Wenn dem nicht so ist, hat man schlechte Karten, Dein Gegenüber ist in jedem Fall besser vorbereitet (im Fall eines Überfalls zBsp) und Du wirst in dieser Situation überrascht.

Gewisse Notfallpläne sehen mit Sicherheit als Primärziel die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit vor. So muß in dem Zug die Versorgung dieser Einheiten in Form von Lebensmitteln und Impfschutz (Seuchengefahr) abgesichert sein. Und wenn man dann noch in seiner eigenen Region (ländlich) tätig sein kann, ist ja alles im Lot.

Wichtig ist noch die Sicherstellung ausreichender Lebensmittelreserven und fossile Brennstoffe (Holz, Landwirt in der Verwandschaft). Vielleicht kann man sich noch einen Holzvergasergenerator oder Dampfmaschine zur unabhängigen Stromversorgung im Vorfeld bauen ;-)

Gute Anreize bieten auch diverse Survivalbücher,wenn wir das Rad mal zuende spinnen. Gold und Silber kann ich mir nicht als alltaugstaugliche Tauscheinheit vorstellen. Da zählt nur das, wovon oder womit man leben kann. Es dient eher der Wertaufbewahrung. In Zeiten von Hyperinflation kann ich mir maximal noch die Silberzehner als akzeptiertes Tauschmittel vorstellen.

Ansonsten: mehrere kleinere Konten im Ausland halten mit ggf. unterschiedlichen Währungen. Da wir eher zu den besser informierten Kreisen zählen dürften, ist es auch bei Ausbruch einer Krise mit Sicherheit noch möglich, ausreichend Lebensmittel, Batterien etc. zu kaufen.

achja, fast vergessen: Badewanne und alle weiteren Behältnisse bei Ausbruch der Krise noch mit frischem Wasser vollmachen, das ist das Überlebenswichtigste! ;)

Man kann es halten wie man will, derzeit kann man noch mit ausreichender Aufmerksamkeit seine Kohle mit sämtlichen Anlageklassen machen. Warum darauf verzichten? Die Mischung machts. Wann oder ob eine Krise kommt steht in den Sternen, irgendwann müssen wir alle mal sterben, nur bis dahin will ich auch gelebt haben. Und genau das sollte das Ziel eines jeden von uns sein.

schuldenblase

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89

Tuesday, April 25th 2006, 10:41pm

RE: Schätzfrage

@lucky:

Eine Armbrust ist nicht das schlechteste (bisher noch nicht registrierpflichtig).

Hast Du schon mal mit einer geschossen?
Das ist echt der Hammer: der Bolzen hat eine unglaubliche Durchschlagskraft. Wenn du auf ein Auto schießt, flutscht das Ding durrch das Blech der einen Türe rein und genauso auf der anderen Seite wieder raus... Habe mir das mal mit einem Schrott-Auto vorführen lassen.
Meines Wissens nützen auch Schutzwesten nur bedingt.

Und das ganze quasi lautlos - das ist für die potentiellen Gegner das schlimmste: sie wissen gar nicht, wie ihen geschieht und woher der Schuß kam.
Nicht umsonst gehört dieses Gerät auch zur Ausrüstung der Navy-Seals für spezielle Aufträge.

Nachteil: Die Schuß-Kadenz ist recht langsam, das Nachladen dauert...
Wahrlich, ich sage Euch: Der Glaube an das Papier- und Digitalgeld wird sich als der größte Irrglaube der neueren Menschheitsgeschichte offenbaren.


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frost

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90

Wednesday, April 26th 2006, 5:47pm

Hallo zusammen!

Ich bin schon seit ein paar Monaten stiller Mitleser hier, als mich ein bisschen googlen zum Thema Handelsbilanzdefizit der USA und Dollar-Inflation hierher getrieben hat... da ich bis dahin noch ziemlich wenig mit Wirtschaft am Hut hatte und sogar mir aufgefallen ist, dass das nicht ewig so weitergehen kann, mag es ein Indiz dafür sein, dass sich langsam aber sicher eine breitere Schicht anfängt, für das Problem zu interessieren. Ein paar Bekannten hab ich die Seite auch gleich empfohlen 8)

Dass ein Crash kommt, scheint ja nun unausweichlich zu sein, die Fragen lassen sich im Wesentlichen zusammenfassen auf "Wann? Wie schlimm? Und was tun?"

Ich denke, es wird irgendwann nächstes Jahr so sein - mit leichten Vorbeben in den nächsten Monaten - es ist immer wieder nett anzusehen, wie die Moderatoren auf diversen Nachrichtenkanälen krampfhaft versuchen, die USA als das gelobte Land darzustellen... gepaart mit "nächstes Jahr kommt der Aufschwung auch hier" und "gerade jetzt sollten auch SIE in Aktien investieren" :D

Wie schlimm es werden wird, lässt sich glaub ich unmöglich ahnen.. wenn man sich mal ansieht, wie obrigkeitsgläubig die Mehrzahl der Menschen ist, dann würde ich sagen "sehr schlimm"... ich kenne einige Leute, die Kredite über Kredite aufnehmen und dann mit dem Geld auf hochbrisanten Gebieten spekulieren.

Wenn es dann darum geht, was wir tun können, so ist das insgesamt ziemlich wenig: wir können für uns und den kleinen Kreis um uns etwas tun, andere versuchen aufzuklären, aber das ist relativ bescheiden. Seit ich mich mit diesem Thema näher beschäftige, bin ich dazu übergegangen, einen Teil meiner Einkünfte in physisches Silber zu investieren (als Student mit Arbeitsplatz an der Uni nicht viel, aber besser, als nichts) und den Rest möglichst kurzfristig verfügbar zu halten.

Hier im Thread angesprochen wurden noch die Themen "Vorräte" und "Bewaffnung, dazu würd ich gern noch ein bisschen etwas sagen:

Thema Vorräte
Es ist nicht schwer, sich für etwa zwei Wochen ausreichende Vorräte zu halten (das dürfte für die härteste Zeit reichen, lässt sich bei teilweisem Verzicht ja auch strecken): Konservendosen, ein paar Kästen Wasser, Vitamintabletten, Knäckebrot (bzw. Zwieback) - reicht für das Schlimmste... achja, Campingkocher nicht vergessen ;)
Für den Gourmet (:D) bieten sich auch Bundeswehr-EPAs an, die sind allerdings etwas teurer, halten dafür auch eine Ewigkeit.

Thema Waffen
Selbstverteidigung zu beherrschen kann nie schaden und hält darüber hinaus fit - ich habe etwas über 10 Jahre Kampfsporterfahrung, wurde bisher 2x überfallen und konnte mich glücklicherweise beide Male verteidigen.
Der Besitz von Handfeuerwaffen in Deutschland ist sehr erschwert (wenn ich mir anschaue, wie unbeherrscht einige Bekannte von mir sind, ist das auch irgendwie verständlich) - eine Armbrust wie hier angesprochen ist dagegen nicht besonders nützlich, wenn man überfallen wird. Eine Armbrust hat eine deutlich höhere optimale Schußdistanz, als z.B. eine Pistole und ist auf kurze Distanz nicht sehr wertvoll. Wurfmesser sind eine legal erhältliche Möglichkeit, die auch im Nahkampf einsetzbar ist, benötigen allerdings einiges an Training, um effizient eingesetzt werden zu können (man lernt dies in einigen Kampfkünsten, die man eigentlich in jeder Stadt erlernen kann). Ansonsten als ungefährlichere Variante Pfefferspray oder CS-Gas...