Spica

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Thursday, September 22nd 2005, 11:52am

RE: Rita oder Aphrodite?

HURRIKAN "RITA"

Sieben US-Ölraffinerien geschlossen

Der Hurrikan "Rita" wird die Ölindustrie erheblich beschädigen: Sieben US-amerikanische Ölraffinerien im Gebiet des Wirbelsturms wurden bereits geschlossen. Auch Mexiko bereitet sich darauf vor, Erdölanlagen stillzulegen.

Ölplattform: "Wir können uns keine Benzinengpässe mehr leisten"
Houston - In zwei weiteren Raffinerien wurde die Produktion gedrosselt, damit sind zwölf Prozent der US-amerikanischen Kapazitäten bereits betroffen. Weitere fünf Prozent der Anlagen befinden sich noch wegen des Hurrikans "Katrina" außer Betrieb. Entlang der texanischen Küste haben sich rund ein Viertel der US-Raffinerien angesiedelt.

In der Region wird nicht nur mit Überschwemmungen gerechnet, sondern auch mit Stromausfällen - die sich noch schlimmer auf die Ölindustrie auswirken. Erfahrungen mit vergangenen Stürmen hätten gezeigt, dass mit Stromunterbrechungen bis zu zwei Wochen gerechnet werden müsste, warnte der Versorger CenterPoint Utility Wann die Produktion in den geschlossenen Raffinerien wieder aufgenommen werden kann, ist noch ungewiss.

Damit spitzt sich die ohnehin angespannte Lage beim Nachschub für Öl weiter zu. Es bestehe das Risiko, dass weitere Raffinerien beeinträchtigt würden, sagte Guy Caruso, Leiter der Energy Information. Der Ausfall zahlreicher Raffinerien nach dem Hurrikan "Katrina" vor rund drei Wochen hatte bereits zu einem deutlichen Anziehen der Ölpreise geführt. Die Internationale Energieagentur (IEA) gab daraufhin 60 Millionen Barrel Rohöl (je rund 159 Liter) aus den Reserven mehrerer Industrieländer zum Verkauf frei. "Wir können uns keine weitere Unterbrechung der Benzinproduktion mehr erlauben", warnte Energy Information-Chef Caruso.

Neben den USA stellt sich auch Mexiko darauf ein, eventuell Erdölanlagen stillegen zu müssen. Der staatliche Konzern Petroleos Mexicanos (Pemex) ordnete am Mittwoch die Räumung zweier Bohrtürme im Golf von Mexiko an.

An den internationalen Märkten wird unterdessen aufgrund des Hurrikans damit gerechnet, dass der Ölpreis weiter anzieht. Gestern hatte er zwischenzeitlich die 68 Dollar Marke überschritten.

Spica dazu:
Solange dieser Präsident im Amt bleibt erhält Amerika scheinbar keine Ruhe. Doch muß man ohne Häme bedenken, dass der Großteil der US-Bürger von denen viele nun wieder auf der der Flucht sind, diesen Präsidenten wollten. Das Ausmaß der Zerstörung läßt und ließ sich aus seine Inhalten - Herrscher von 10 - Mars - in zwei unschwer schlußfolgern. "Zerstöre die Werte und Bestände". Ja, wenn dieser Mann doch nur Privatmann geblieben wäre, tja dann, dann könnte er nur seine eigenen Bestände oder die seiner Familie verbrennen, aber so........
Leider leben wir in einer Zeit, der der Instinkt für derlei Zusammenhänge völlig fehlt. Aber es ist schon sonderbar, finden sie nicht. Denn all diese sonderbaren Ereignisse haben etwas mit dem Charisma dieses Staatenführers zu tun, der das internationale Recht mit Füßen tritt und den Erdball wie seinen Vorgarten in hochgekrempelten Ärmeln betritt. Nach dem Motto: Packens wirs an. Man kann also auch ohne Astrologie sagen: Da braut sich geschichtlich was einmaliges zusammen.
Offensichtlich ist er genau der Richtige für den Job. Als Berufstip wäre sicherlich "Abbruchunternehmer" die bessere Wahl gewesen.
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Silberwolf

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587

Thursday, September 22nd 2005, 12:06pm

RE: Rita oder Aphrodite?

Quoted

Spica dazu:
Solange dieser Präsident im Amt bleibt erhält Amerika scheinbar keine Ruhe. Doch muß man ohne Häme bedenken, dass der Großteil der US-Bürger von denen viele nun wieder auf der der Flucht sind, diesen Präsidenten wollten. Das Ausmaß der Zerstörung läßt und ließ sich aus seine Inhalten - Herrscher von 10 - Mars - in zwei unschwer schlußfolgern. "Zerstöre die Werte und Bestände". Ja, wenn dieser Mann doch nur Privatmann geblieben wäre, tja dann, dann könnte er nur seine eigenen Bestände oder die seiner Familie verbrennen, aber so........
Leider leben wir in einer Zeit, der der Instinkt für derlei Zusammenhänge völlig fehlt. Aber es ist schon sonderbar, finden sie nicht. Denn all diese sonderbaren Ereignisse haben etwas mit dem Charisma dieses Staatenführers zu tun, der das internationale Recht mit Füßen tritt und den Erdball wie seinen Vorgarten in hochgekrempelten Ärmeln betritt. Nach dem Motto: Packens wirs an. Man kann also auch ohne Astrologie sagen: Da braut sich geschichtlich was einmaliges zusammen.
Offensichtlich ist er genau der Richtige für den Job. Als Berufstip wäre sicherlich "Abbruchunternehmer" die bessere Wahl gewesen.


oder die Strafe Gottes für IRAK ....
sehr drastig formuliert drifft aber genau den Kern.
nur schade das dies immer die "kleinen" in der Mehrzahl ausbaden müssen.

silberwolf
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Spica

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Friday, September 23rd 2005, 10:04am

Aphrodite steigt aus dem Meere - aber wo?

Inhalt und Form

Ölindustrie
Texanische Raffinerien schließen wegen Hurrikan „Rita” ( FAZ.net )

22. September 2005 Angesichts des auf die texanische Küste zustrebenden Wirbelsturms „Rita” haben zahlreiche Mineralölkonzerne mit der Schließung großer Raffinerien in der Region Houston begonnen.

Parallel dazu werden rund 40.000 Mitarbeiter von den Ölplattformen im Golf von Mexiko evakuiert. Auch die in dieser Region stark vertretenen Chemieunternehmen, darunter Tochtergesellschaften der deutschen Konzerne Bayer und BASF, leiteten die Schließung von Fabriken und die Evakuierung von Mitarbeitern ein. Der Bundestaat Texas besitzt die größte Konzentration von Raffinerien in den Vereinigten Staaten und ist für 26 Prozent der gesamten Kapazität des Landes verantwortlich.

Wegen der im vergangenen Monat durch den Hurrikan „Katrina” in den Bundesstaaten Louisiana und Mississippi verursachten Zerstörungen sind bereits 5 Prozent der amerikanischen Raffineriekapazitäten lahmgelegt. „Das wird das Angebot zu einem Zeitpunkt verringern, an dem wir keine weitere Kürzung brauchen”, kommentierte Roger Diwan, Fachmann für Ölmärkte bei der Beratungsgesellschaft PFC Energy, die Auswirkungen von „Rita”. Nach Ansicht von Diwan wird es vier bis fünf Tage dauern, bis die Raffinerien wieder einsatzbereit seien, selbst wenn „Rita” keine Schäden verursachen sollte.

Experte: Marktreaktion ist „Hysterie”
Meteorologen rechnen damit, daß „Rita” möglicherweise schon am Freitag die Küstenregion erreichen wird. „Rita” ist der bisher drittstärkste aktenkundige Wirbelsturm im Atlantik. „An die potentiellen Folgen darf man gar nicht denken”, sagte Paul Horsnell, der die Energie-Analyse bei der Bank Barclays in London leitet. „Es gibt dort solch eine Konzentration von Raffinerien und Chemiefabriken in einer relativ kleinen Region, daß etwas mit einer derartigen Intensität extrem unangenehm werden kann”, sagte Horsnell.

Der Ölpreis steigt
Am Terminmarkt reagierte der November-Kontrakt für ein Barrel (159 Liter) Rohöl mit einem Kursanstieg auf knapp 68 Dollar. Als „Katrina” die amerikanische Golfküste heimgesucht hatte, war der Rohölpreis zeitweise auf ein Rekordhoch von fast 71 Dollar gestiegen. Einzelne Analysten warnten aber vor Übertreibungen. Analyst Tom Kloza vom Informationsdienst Oil Price Information Service wies darauf hin, daß viele der gefährdeten Raffinerien in der Region Houston über dem Meeresspiegel liegen und in der Vergangenheit Wirbelstürmen getrotzt haben. Er hält die Marktreaktion für „Hysterie”, solange der Wirbelsturm nicht direkt auf die Raffinerien treffen sollte.

........


Die Konkurrenten BP und Marathon Oil schließen zwei Raffinerien in Texas City, das in Küstennähe liegt. Die ebenfalls in der Nähe von Houston liegende große Raffinerie von ExxonMobil in Baytown war am späten Mittwoch noch in Betrieb. Der weltgrößte Ölkonzern wollte am Donnerstag eine Entscheidung über den Standort Baytown sowie zwei weitere Raffinerien im texanischen Beaumont und Baton Rouge (Louisiana) treffen.

Auch BASF schließt Fabrik
Nach Angaben der Bundesbehörde US Minerals Management Service haben die Auswirkungen von „Katrina” und „Rita” im Golf von Mexiko die reguläre Produktion von 1,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag um 73 Prozent reduziert. Seit Ende August haben die Wirbelstürme die Produktion um 27 Millionen Barrel Rohöl gekürzt. Das entspricht 5 Prozent der Jahresproduktion. Die Produktion von Erdgas lag nach Angaben der Behörde bis zum Mittwoch um 47 Prozent unter den Normalwerten.

Die Chemiehersteller Dow Chemical und Lyondell Chemical haben mehrere Fabriken geschlossen. Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer schließt vorübergehend seine Produktionstätte in Baytown. Jeder der etwa 1100 Mitarbeiter, die nicht unbedingt vor Ort benötigt werden, sei freigestellt worden, teilte ein Unternehmenssprecher mit.

Die Fabrik wird von der Tochtergesellschaft Bayer Material Science betrieben. Die Fabrik sei gegen Sturmschäden und Produktionsausfälle versichert. Auch der deutsche Chemieriese BASF hat mitgeteilt, daß sein texanischer Standort in Freeport zeitweilig stillgelegt werde.

Auswirkungen.
Der Wirbelsturm „Rita” hat auch Einfluß auf die Benzinpreise in Deutschland. Am Donnerstag nachmittag erhöhte Total die Tankstellenpreise für Benzin und Diesel um 3 Cent je Liter. Diesem Anstoß, so hieß es im Markt, dürften sich alle anderen Mineralölkonzerne anschließen. Sie reagieren damit auf die deutlich gestiegenen Beschaffungspreise.

Am Freitag vergangener Woche kostete eine Tonne Benzin in Rotterdam 609 Dollar. Bis zur Mitte dieser Woche stieg der Preis auf knapp unter 700 Dollar. An den Zapfsäulen gab der Preis für einen Liter Normalbenzin vom 16. September bis zum 19. September dennoch
um 2 Cent auf 1,30 Euro nach. Ein Sprecher von Exxon-Mobil (Esso) begründete dies mit dem intensiven Wettbewerb.

Bis zum Mittwoch ist der Benzinpreis infolge der Marktentwicklung jedoch auf 1,32 Euro gestiegen. Für einen Liter Super und Diesel waren im Durchschnitt 1,34 und 1,14 Euro zu bezahlen. Über diese Preisrunde hinaus rechnen Fachleute in den kommenden Tagen mit weiteren Erhöhungen. Deren Höhe hängt vom Ausmaß der Schäden ab, die „Rita” verursacht.

Spica dazu:
„Ohne Beispiel in der jüngeren Zeitrechnung”
Dennoch hat die Mineralölbranche noch nie eine derart verheerende Wirbelsturmsaison erlebt wie in diesem Jahr. Das Potential zweier großer Hurrikane in dieser Stärke ist „ohne Beispiel in der jüngeren Zeitrechnung”, sagte Chefmeteorologe Troy Frame vom Wetterdienst Alert Weather Services, der auf Vorhersagen für die Mineralölbranche spezialisiert ist.

Spezialisten für Vorhersagen? Also da muß man sich glatt fragen, auf was für Methoden diese Spezialisten ihre Aussagen beziehen. Schwer zu glauben, dass sie in eine Glaskugel schauen um in der Zukunft zu lesen. Viel eher handelt es sich doch bei diesen Vorhersagen um statistische Wahrscheinlichkeiten der Gegenwart auf die unfertige Zu-kunft projeziert. Wieviel den Bossen der Mineralölbranchen wohl eine fundierte, astrologische Ausarebitung wert wäre? Was zahlte J.P. Morgan seinen persönlichen Astrologen? Man weiss es nicht. Ich jedenfalls würde den Preis an den Gewinn koppeln, den sie daraus ziehen.
Das der Preis für´s Benzin bei uns in Dtl. deshalb schon wider steigt ist schon beachtlich.

Nachtrag: aus dem Handelsblatt vom 23.09.05
„Rita“ ist schon der 17. Wirbelsturm der diesjährigen Hurrikan-Saison. Seit 1851 gab es nur in drei Jahren mehr tropische Stürme - der Rekord liegt bei 21 im Jahre 1933. Zu Ende geht die Hurrikan-Saison allerdings erst Ende November.
Fällt euch was auf? 1933? .... 1933 - 1969 - 2006 ....
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kalle14

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589

Sunday, September 25th 2005, 9:04pm

Bin auf ein paar sehr gute Bilder gestossen,in einem anderen Forum,die ich euch nicht vorenthalten möchte

Tornado im Anmarsch!!! Seht selbst.

http://www.hpbock.ch/Forum.htm

lohnt sich ;)

Grüsse

Kalle
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Spica

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590

Tuesday, September 27th 2005, 10:48am

Was amerikanische Spatzen von den kaputten Dächern pfeifen

LaRouche im Dialog mit dem amerikaniaschen Senat: ( www.bueso.de )

auszüge....

LaRouche: An [das sog. Gesetz von] Angebot und Nachfrage glauben nur kleine Kinder. Das gibt es nicht. Was hier geschieht, ist im wesentlichen Diebstahl. Die Diebe sind die Freunde von George Shultz, dem Mann, der die Regierung Bush geschaffen hat. Er hat George Junior gemacht. Es wird berichtet, er habe ihn zu sich eingeladen und zu ihm gesagt: "Ich glaube, Sie haben das Zeug zum Präsidenten."...

Wir wissen, daß der Ölpreis manipuliert ist. Wäre ich nur zwei oder drei Tage lang Präsident der Vereinigten Staaten, dann würde ich mich mit den Regierungen treffen - den Regierungen der Ölförderländer, der deutschen und anderen Regierungen. Und ich garantiere Ihnen, wir hätten über Nacht ein Abkommen über Preisobergrenzen für das Erdöl! Denn das Erdöl ist da, und wir, d.h. dieses Konsortium von Regierungen, entscheiden darüber. Es ist genug Angebot da, und wenn wir entschlossen sind, daß zu einem fairen Preis geliefert wird, dann wird auch zu einem fairen Preis geliefert. Das ist eine politische Frage. Keine wirtschaftliche. Die Auswirkungen sind wirtschaftlich, aber die Entscheidung ist politisch. Diese Leute sind Diebe! Und der Präsident und der Vizepräsident der USA sind ihre Komplizen. Die Carlyle-Gruppe füllt sich die Taschen..."

Freeman: Eine weitere Frage aus dem Senat: "Mr. LaRouche, es kommen jetzt sehr hohe Kosten auf uns zu. Allen voran die Kosten des Krieges im Irak. Das kostet Geld, und wir müssen das berücksichtigen. Dazu kommen nun die Kosten für die Folgen des Hurrikans Katrina. Außerdem gab es diese Woche noch den Bankrott von Delta Airlines und Northwest Airlines, was uns vor ganz neue Probleme stellt. Es geht um die Renten für die Mitarbeiter dieser beiden Unternehmen. Tatsache ist, daß die Betriebsrentenkassen der beiden Unternehmen völlig unterfinanziert sind. Einige meinen, jetzt solle die (staatliche Garantiestelle für Betriebsrenten) PBGC einspringen, aber die sollte nie ein "Sparschwein als letzter Rettung" sein und hat jetzt auch selbst viel zuwenig Mittel. Das sind die Probleme, vor denen wir stehen. Es ist keine Frage, was richtig ist. Wir haben Männer und Frauen im Irak, die müssen bezahlt werden. Wir können sie dort nicht ohne das Notwendige sitzenlassen. Genauso ist es mit den Folgen von Katrina. Was wir da tun müssen, ist klar. Und was die Firmenbankrotte betrifft, ist klar, daß diese Renten gezahlt werden müssen, denn die Mitarbeiter haben sie sich verdient. Wir wissen also, was richtig ist. Aber was mir nicht klar ist, ist, wie um alles in der Welt wir das alles schaffen sollen. Woher soll das Geld kommen, da das Defizit sowieso schon viel höher ist, als uns lieb ist?"

LaRouche: Da müssen wir ein bißchen bei Franklin D. Roosevelt abgucken. Man kann an diese Dinge nicht Fall für Fall herangehen, das ist die Schwierigkeit. Denn wenn man denkt, man hat ein Problem gelöst, fressen einen die anderen auf. Man muß folgendes tun:
Offiziell feststellen, daß das jetzige Bankensystem der USA und der Welt hoffnungslos bankrott ist. Das ist Tatsache. Man muß nicht erst darauf warten, das ist jetzt schon der Zustand! Praktisch jede größere Bank in den USA ist faktisch bankrott. Geben Sie mir die Bücher, und ich beweise es Ihnen. Sie brauchen auch nicht unbedingt mich zu nehmen. [Präsident Clintons Finanzminister] Bob Rubin wird es Ihnen auch beweisen, wenn Sie ihm die Befugnisse dafür geben. Er weiß es. Andere Ökonomen in Amerika wissen es. Dies System ist völlig bankrott.

Nur ein Beispiel: die Immobilienblase! Die Blase der Hypothekenkredite kann jederzeit das ganze Finanzsystem der USA zum Einsturz bringen. Man sollte also nicht fragen: "Wann kommt der Bankrott? Kommt er?" Er ist längst da! Er wird nur mit gefälschten Bilanzen vertuscht... Wer sich auskennt, wird da nicht lange herumdiskutieren, es ist Tatsache. Wenn Sie Bob Rubin kennen, wird er es Ihnen vielleicht bestätigen. Er ist ein sehr vorsichtiger Mensch, aber er weiß ziemlich gut Bescheid... Wir müssen folgendes tun: Wir erklären alle Finanzderivate für null und nichtig, weil sie nicht mehr sind als Wetten von Zockern. Das sind keine Investitionen in Produktion, sondern nur Wetten. Wir machen die Zocker arbeitslos: "Macht eure Wettschulden unter euch aus. Wir haben nichts damit zu tun." Wir stellen alles unter Konkursverwaltung: den IWF, die Federal Reserve. Das ganze Bankwesen muß unter staatliche Konkursverwaltung gestellt werden...

Die Hauptschwierigkeit ist dann, daß wir dahin kommen müssen, mehr zu produzieren, als wir Kosten haben, d.h., wir müssen die produktive Beschäftigung soweit steigern, daß wir keine roten Zahlen mehr schreiben. Wenn man schwarze Zahlen schreibt, kann man mit vielem durchkommen und mit vielem fertigwerden - vor allem als Regierung. Aber wenn man rote Zahlen schreibt, bricht früher oder später alles zusammen... Weil wir nicht über genügend ausgebildete Arbeitskräfte für Industrie und Landwirtschaft verfügen, müssen wir es ähnlich anfangen wie Roosevelt mit CCC, WPA [Arbeitsbeschaffungsprogramme für den Infrastrukturaufbau] usw. Wir müssen für die Menschen, die nicht produktiv ausgebildet sind, Beschäftigungen finden, die an sich produktiv sind, wo sie eine produktive Rolle in der Gesellschaft spielen können. So bringen wir die Wirtschaft zum Wachsen. Der Bereich, wo die Regierung das auf sinnvolle Weise tun kann, ist die Grundinfrastruktur der Wirtschaft... Wenn der Kongreß eine klare Perspektive hat, können wir Programme für öffentliche Arbeiten bzw. Investitionen in die grundlegende wirtschaftliche Infrastruktur schaffen... Was die Fluglinien betrifft: Die müssen wir unter Gläubigerschutz stellen. Wir entscheiden, daß die Fluggesellschaften die Renten bezahlen werden, und wir stellen sicher, daß das geschieht. Und wenn wir den Ölpreis senken können, haben wir eine gute Chance...

Spica dazu:
Die Frage ist offensichtlich nicht ob - sondern wann. Das wann aber wurde hier in diesen threat von mir schon definiert. Es ist also nur noch eine Frage, wann dieses Ge-heimnis in die öffentlichkeit dringt und dort bewußt ahrgenommen wird. Wenn es heißt: Rette sich wer kann. Noch sind genügend Rettungsboote vorhanden.
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Silberwolf

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Tuesday, September 27th 2005, 11:06am

RE: Was amerikanische Spatzen von den kaputten Dächern pfeifen

Quoted

Spica dazu:
Die Frage ist offensichtlich nicht ob - sondern wann. Das wann aber wurde hier in diesen threat von mir schon definiert. Es ist also nur noch eine Frage, wann dieses Ge-heimnis in die öffentlichkeit dringt und dort bewußt ahrgenommen wird. Wenn es heißt: Rette sich wer kann. Noch sind genügend Rettungsboote vorhanden.


Hallo Spica
kannst deine Einschätzung nochmal aktuell kurz darlegen
.

Meinst du schon den Übergang des Jahres 2006 zu 2007 ?

na dann also verstärkt Sachwerte (Edelmetalle usw. ) erwerben ehe Fiat Money in die Knie geht und die Papiernoten zum Papierwert tendieren..

Silberwolf
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kalle14

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Tuesday, September 27th 2005, 12:34pm

RE: Was amerikanische Spatzen von den kaputten Dächern pfeifen

Silberwolf,

Zeit ist relativ ?(


Zum Posting von Spica,passt sehr gut dieser Artikel

BUSH ruft Bevölkerung zu Autoverzicht auf :D


http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/…be.htm?id=19664


" Gottes Mühlen mahlen langsam" :D

Grüsse

Kalle

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kalle14

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593

Tuesday, September 27th 2005, 10:49pm

RE: Was amerikanische Spatzen von den kaputten Dächern pfeifen

Bush ruft zum Autoverzicht :D

ob sein Mechaniker mit dem Drucken nicht mehr nach kommt :D


sorry Spica,war wie ein Zwang 8)
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goldbaum

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Wednesday, September 28th 2005, 7:30am

Wirtschaftsamageddon schon im Oktober?

Au au Kameraden, das soll ja ganz schön heikel werden!

http://www.wallstreet-online.de/ws/news/…a8b2ad0f8c8a903

Ob Grünspan das wirklich gesagt hat?

?(
Goldbaum, der Mann mit dem Goldhelm!
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Silberwolf

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Wednesday, September 28th 2005, 8:06am

RE: Was amerikanische Spatzen von den kaputten Dächern pfeifen

Hallo Kalle

super aktuelles Bild

silberwolf
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Spica

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Wednesday, September 28th 2005, 9:40am

Textbausteine der Zeit

@silberwolf
Meine Einschätzung der Gesamtlage findest du auf meiner homepage. Dieser Text steht seit Oktober 2003 unverändert drinnen. Ihn findest du auch auf der 1.ten Seite dieses threats wieder, damals von bognair hier reingestellt.

http://www.spicaastro.de/5456/16859.html

2006 - Achtung Klippen!
Das Jahr 2006 ist unseres Erachtens ein in der Zeitgeschichte herausragendes Jahr. In ihm kommen gleichzeitig mehrere Rhythmen und Zyklen zum Tragen. Da wir wissen was Kassandra geschah, werden wir uns hüten dieses Jahr als schlecht oder gar negativ zu beschreiben, denn in ihm liegt gleichzeitig die Befreiung aus einer langjährigen Knechtschaft ( Wege zur Knechtschaft )

Im Übergang des Jahres 2006 zu 2007 endet eine Periode in der Zeitgeschichte, die mit dem März 1918 ihren Anfang nahm. ( siehe hierzu spicaSchriften ) Bedenkt man, was zu jener Zeit seinen Anfang nahm, so kommt man unweigerlich zum Wirtschafts- und Finanzsystem unserer Zeit, das nach dem 1.ten Weltkrieg 1918 mit der Loslösung vom Goldstandart etabliert wurde und im Verlaufe der Zeit: 1933; 1944; 1971; und 1993 auf diesen Gebiet mannigfaltige Veränderungen erfuhr.

Wir stehen also nicht vor einem Weltuntergang wie manche allzuschnell prognostizieren würden, sondern vor weltgeschichtlichen Umformungen auf dem internationalen Kapitalmarkt mit seiner immens hohen Überschuldung, dem möglichen Platzen der größten Kreditblase der bisherigen Zeiten, durch Aufschuldung und Neuverschuldung, durch Zins und Zinseszins. Hier nun die astronomischen Ereignisse:

* Pluto//mit Neptun Deklination im July 2006 wie 1918
* Pluto auf 26° Schütze im Galaktischen Zentrum, wie 1760
* Beginn eines neuen 36 jährigen KF-Zyklus der Sonne (n. Th.Landscheidt) wie 1934 und 1970 nun 2006
* CM der Masseschwerpunkt wandert mit Jupiter in den Skorpion Jippii juhu für die FED Juhu rufen dann auch die Japaner
* Uranos steht nach 84 Jahren wie 1923 wieder in den Fischen, zyklische Wiederkehr: Gut morgen Deutschland.


* Zudem sind folgende mundane Aspekte gegeben:
* 27.01.2006 Jupiter-90-Neptun
* 17.03.2006 Jupiter-90-Neptun, Finsternis am 29.03.2006
* 22.06.2006 Jupiter-90-Saturn
* 31.08.2006 Saturn-180-Neptun
* 24.09.2006 Jupiter-90-Neptun
* 25.10.2006 Jupiter-90-Saturn

Um mögliche Aussagen und Tendenzen über die Zukunft machen zu wollen, lohnt ein Blick in die Vergangenheit.

Vom NOCH zum NICHT MEHR.
Die entscheidende Phase der Wirtschaft- und Finanzgeschichte behandelte der englische Finanzjournalist Walter Bagehot ( 1826-1877 ). So beschreibt der Erfinder der Treasury Bills in seinem Werk das Wichtigste: den entscheidenden Umschlag aus der Liquidität in die Illiquidität. Das NOCH zum NICHT MEHR. eben konnte noch gezahlt werden, jetzt nicht mehr. Dieser vorgang ist von einer ungeheueren Präzession, weil ein Cent der nicht mehr gezahlt werden kann genügt, um eine Pleite zu definieren. Dieser Vorgang ist zeitlich nicht mehr zu dehnen. Es kommt auf den Punkt: Pay-Day. Bedenkt man dies, im Hinblick auf das Weltfinanzsystem das seit Rich-and-Nix-on keine Deckung mehr aufweist, der US-Dollar als Leitwährung seit 1971 zur reinen Fiatwährung geworden ist, so kann einem schon das Gruseln erreichen. So wollen wir unseren Leseren den Blick von astrologischer Seite auf dieses Problem schärfen.

Wiedereinmal ist eine 180°Grad Opposition zwischen Saturn-Neptun als Kennzeichen der Illiquidität gegeben. Was aber ist astrologische betrachtet, Illiqudität anderes als `Mangel an Flüssigen´? natürlich gibt es wie bei jeder Konstellation mindest zwei Seiten. Die eine Seite ist hier die der Gläubiger, die auf ihren Geldforderungen sitzenbleiben. Die andere Seite der selben Medaille die der Schuldner die sich durch nichtleistung ihrer Schulden zu entziehen suchen. Im höchsten maße verschuldet aber sind die Staaten, vornehmlich die USA deren ungedeckter Dollar in den Tresoren der Zentralbanken als Sicherheiten und Devisen milliardenfach gehalten werden. Betrachtet man die Geschichte des Dollars, der nach dem 1.ten Weltkrieg 1918 zu seinem Höhenflug ansetzte, über roosevelt, der 1933 in des USA den privaten Goldbesitz gesetzlich verbieten ließ - wie übrigens auch sein späterer Gegner Hitler und Mussolini - gelangt man zu 1944, den Grundlagen des Bretton Woods Vertages, über die von Richard Nixons durchgeführte Loslösung des Dollars vom Golddevisenstandart, zum Jahre 2006 und seinen Erscheinungen. Leider. Insofern muten wir eine Entschuldung des Großschuldners USA, entweder durch Abwertung oder gar Entwertung des US-Dollars, sowie eine Orientierungslosigkeit des Weltfinanzsystems. Spekulanten finden hier reichliche Beute. Wenn wir also schon den Blick auf solch ein Szenario richten, muß man fragen, was denn eigentlich unser heutiges Geld ist? Geld, von dem die astrologische Literatur behauptet es sei im 2.ten Haus alias im Tierkreisbild des Stieres zu finden, was wir aus unserer eigenen Forschung durchweg verneinen müssen. Denn schließlich handelt es sich bei dem heutigen Geld nicht mehr um Waren-oder Münzgeld, sondern um Buch-und Kreditgeld ohne realen Gegenwert, ohne Deckung; also um "Betrug".

Modernes Geld sind immer Geldforderungen und damit immer Schulden.

Anm; Leider denken die meisten Astrologen zu wenig über die Veränderungen innerhalb der Welt nach und übertragen, wie man ihren literarischen Schriften entnehmen kann, die Beobachtungen früherer Zeiten auf die veränderten Eigenschaften und Bedingungen der Gegenwart. Anscheinend haben sie bis heute nicht begriffen, das es sich bei dem modernen Geld nicht mehr um Waren- oder Münzgeld handelt, also um keine Sicherheiten, und konkrete Bestände mehr, sondern um reines Buch- und Kreditgeld, das zudem völlig abgehoben vom Realwert staatlich produziertes Falschgeld ist. Eintrag: 20031118)

2006 ist also eine Zeitwende zu dem die Ereignisse der Vorjahre nur das Einleiten des Fanals bilden.

Sind Unruhen oder gar Revolutionen denkbar? Durchaus! Denn schließlich traten auch um 1933 und 1968 tumultartige Zustände auf. Schließlich sind sie immer in folge von Staatsbankrotten aufgetreten, nicht als deren Ursache, sondern als deren Auswirkung. Wir erinnern an den 16.08.1788 als Ludwig der 16.te eine Verfügung bekannt gab. Oder an den Run auf die Bank von England am 19.12.1825, an den November 1923 oder an Argentinien 2002: Hallo leute wacht auf! Das sagenhafte Wirtschaftswachstum ist durchweg kreditfinanziert. Eure Guthaben die festverzinslich irgendwo liegen, sind nur Forderungen. Was aber wenn der Schuldner nicht zahlt?

Ergo: Kauft Sachwerte und haltet Bar(r)es Cash gegen den Chrash.

Spica dazu:
Angesichts der momentanen Lage, Einschätzungen und Stimmungen zur wirtschaftlichen Entwicklung würde ich sagen: "Nicht schlecht Spica. Alle Achtung. Starke Annäherungswerte bislang" und hohe Trefferausbeute in der Beschreibung einer ungeformten Zu-kunft.
Diese Beiträge, wie auch ´Gold - eine astrologische Studie´/ ´Mars - die Zyklen des roten Planeten´, wurden damals mehreren Astroverlagen zum Druck angeboten. Es interessierte Niemand. Muss man sich also nicht wundern, wenn man davon keine Schrift finden wird.
Heute werden meine Texte von Nicht-könnern gelesen und in ihrem Sinne, wenn sich die Lage in etwa so entwickelt einfach umgeschrieben. Auch eine Entwertung, ähnlich der Dollarentwertung. Auch in der Astrologie gibt es dieses Vervielfältigungsverfahren ala Greenspan. Was gehört schon dazu sich Astrologe zu nennen? Ein Computer, ein Drucker, ein Astroprogramm, ein Astrokochbuch.

Aber wie Alphötta richtig bemerkte, steht betreffs der Wahl in Dtl. in keinem Forum dazu was geschrieben. Auch ich konnte darüber nichts finden. Warum wohl? Aber hinterher! Da stellen sie dann fest, das irgendso ein blöder Knoten mit nem anderen eine Winkelfunktion hatte und deshalb es nicht anders kommen konnte als es war.

Was war dann mit dem Jahre 2005, indem wir jetzt drinstecken. Schrieb da auch nur einer was, das annähernd die momentane Ölkrise beschreibt oder von leeren Strassen wegen Benzinnot-mangel? Auch hier Fehlanzeige. Warum schreibe ich das? Nicht um zu zeigen das ich gut bin, sondern um zu zeigen wie schlecht die sind. Sollten ihren Job an den Nagel hängen - nur, dann hätten wir schon wieder mehr Arbeitslose. Diese Gruppe, die mehr als 95% aller Astrologen ausmacht nenne ich - Postastrosophen. Denen zwickt das Karma im Darma irgenwo in ihrem Nirwana. Und die Frage scheint berechtigt. Was hat das alles mit Astrologie zu tun? Nichts. Gottseidank.

Astrologie bietet Orientierung in der Zeit durch die Zeichen der Zeit. - und, shit happends. Das ist normal, oder?

Quoted

....ebenso auf meiner homepage nachzulesen: So zeigt sich schon Heute ( Eintrag 30.05.2003 ) bei der Untersuchung zukünftiger Tendenzen und Entwicklungen, das wir im Übergang der Jahre 2006/07 -wie 1933, 1968 bereits geschehen - auf einen Krisenpunkt zulaufen, der sich aller Voraussicht nach auf dem empfindlichen Sektor der Weltwährungen entladen wird. So, das das alte Spannungsthema ´Gold und Geld` von Neuem erörtert werden muß.


Aus: Spica - Das nächste Jahrhundert. Mutungen. Videoaufzeichnung eines Vortrages 1988
Astrologische Zeitanalysen und Terminplanung
Landschaften der Zeit: spica

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Silberwolf

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Wednesday, September 28th 2005, 10:27am

RE: Textbausteine der Zeit

Hallo Spica

vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Es ist schön wenn man sein Bauchgefühl zur gegenwärtigen Lage durch deine Sichtweise bestätigt bekommt.

nochmals vielen Dank und weiter so, damit hebst du dich von vielen anderen deiner Zunft sehr positiv ab..

silberwolf
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Spica

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Wednesday, September 28th 2005, 12:08pm

Hitlers Erbe ( 06-07° Löwe )

Frontal21 - das Magazin im ZDF

Pressefreiheit in Gefahr

Medienwissenschaftler Weischenberg kritisiert Razzien bei Journalisten

Der Medienwissenschaftler Siegfried Weischenberg warnt vor einer Beschädigung der Pressefreiheit in Deutschland und fordert den Schutz von Informanten. Es gebe zunehmend Versuche, die Pressefreiheit einzuschränken, indem Telefone von Journalisten überwacht und Redaktionsräume durchsucht werden. Der staatliche Druck auf Journalisten und Informanten werde größer. "Die Pressefreiheit stirbt immer ganz langsam," sagte Weischenberg dem ZDF-Magazin Frontal21.
von Steffen Judzikowski und Ulrich Stoll, 27.09.2005

Bruno Schirra steht unter dem Verdacht des Geheimnisverrats.

Jüngster Fall, der Proteste von Journalisten und Politikern auslöste, ist die Durchsuchung der Redaktionsräume des Magazins "Cicero" und der Privatwohnung des Cicero-Autors Bruno Schirra in der vergangenen Woche. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor - auf Initiative von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) - den Vorwurf des Geheimnisverrats gegen Cicero-Chefredakteur Wolfram Weimer und den Journalisten Bruno Schirra erhoben. Deren angebliches Vergehen: In der April-Ausgabe von Cicero erschien ein Artikel über einen Top-Terroristen. Darin wurde auch aus einem geheimen Dossier des Bundeskriminalamtes (BKA) zitiert.


Innenminister Schily verteidigte das Vorgehen der Behörden. Gegen den Verrat von staatlichen Geheimnissen müsse sich der Staat zur Wehr setzen, sagte er in Berlin. Bei den Ermittlungen geht es für das BKA vor allem darum, diejenigen zu finden, die die brisanten Informationen an die Presse gegeben haben.

"Handlanger der Behörden"
Weischenberg zufolge häufen sich gerade solche Fälle von Durchsuchungen, bei denen undichte Stellen in den Behörden, also die Informanten, aufgedeckt werden sollen. "Auf diese Weise werden Journalisten zu Handlangern der Behörden", sagt er. "Und dagegen muss man sich wirklich zur Wehr setzen."

Eine Regelung der Strafprozessordnung, die im Zuge der Terrorbekämpfung nach dem 11. September eingeführt wurde, macht solche Einschränkungen der Pressefreiheit möglich. Demnach dürfen Ermittler in bestimmten Fällen nachvollziehen, mit wem Journalisten telefoniert haben. Dies steht allerdings im Gegensatz zum so genannten Informantenschutz, beziehungsweise dem Zeugnisverweigerungsrecht, das für Journalisten gilt und das den vertraulichen Umgang mit Informationen und Informanten garantiert.


Der Fall Ronny Klein
Eine Beispiel für die Aufdeckung von Telefondaten ist der Fall des Reporters Ronny Klein von der "Dresdner Morgenpost". Klein war bei einer Razzia zugegen, über die er berichten wollte. Die Polizei vermutete, dass ein Staatsanwalt ihm den Termin "gesteckt" hatte. Um den Informanten zu finden, fragten die Ermittler die Verbindungsdaten von Kleins Handy ab. Dabei wurden natürlich auch andere, unbeteiligte Gesprächspartner des Journalisten erkennbar.

Weischenberg hält solche Ermittlungen für verhängnisvoll für das Verhältnis zwischen Journalist und Informant. "Wenn nicht gesichert ist, dass Informanten, die ja oft sehr viel riskieren, anonym bleiben können, dann fällt im Grunde der ganze investigative, kritische Journalismus in sich zusammen."

Gefahr für investigativen Journalismus
Weischenberg zufolge schließen sich die gegenwärtigen gesetzlichen Bestimmungen gegenseitig aus. "Das Zeugnisverweigerungsrecht ist unabdingbar für investigativen Journalismus." Deswegen dürfe es keine Telefonüberwachung von Journalisten geben. "Ich bin sehr dafür, dass die Strafprozessordnung entsprechend verändert wird." Er sei auch für eine öffentliche Diskussion über das Thema. "Denn wenn das Zeugnisverweigerungs-recht in der Praxis nicht in Kraft und in Wirkung ist, dann geht es dem Journalismus schlecht, und ich denke, dann geht es am Ende auch der Demokratie schlecht."

Webversion des Beitrages von Anke Lang

Spica dazu:
Der Angriff des Staates und seines Apperates auf die Presse ist ein untrügliches Zeichen, wie unser aller Freiheit unterwühlt wird. Es sind die verdeckten nun offen zu Tage tretenden Kennzeichen der Diktatur, über die hier im Fernsehen berichtet wird. Ob nun die Freiheit von links oder von rechts oder der Mitte bedroht ist, ist dabei doch sekundär. Der 09.11. ist und bleibt für Dtl. ein bestimmendes Datum und ein bestimmendes, weil ungelöstes Thema.

Freiheit verliert man, wie Lips treffend bemerkte, in kleinen Dosen. Ebenso ergeht es Presse-Freiheit seit dem 11.09.2001. Die Staatshüter zielen im Grunde auf die Aufhebung des Grundgesetzes von 1949 ab, das sich aus der Erfahrung der Deutschen mit einer Diktatur gebildet hatte. Die Würde des Menschen sei unantastbar. ...Meinungsfreiheit.... usw. Der Rechtsstaat hat schon lange Abschied genommen, unmerklich, auf leisen sohlen hat man ihn uns gestohlen. Ja, es riecht seltsam.
Es ist grauenhaft mitansehen zu müssen, wie das selbe Gesocks im Stile ihrer braunen Vorväter, im Namen der Freiheit die Freiheit durch juristische Tricks zerstören.
Berlin als Hauptstadt war und ist ein schlechts Omen gewesen, denn Orte tragen gewisse Inhalte mit sich herum. Berlin erinnert mich immer an RSHA, das tat Bonn nie.
Betrachtet man das Horoskop der Sendung, so sieht man das sich Mond/Saturn bei ~ 06° im Löwe trafen. Hitlers MC berührend und damit Hitlers Erbe ansprechend.

http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/…872,2379722,00/

Im Bildanhang das Mahnmal in Berlin. Nicht uns sollte es mahnen, sondern die Politiker wie Schily an die Vergangenheit seiner Vorgänger erinnern.
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Spica

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Thursday, September 29th 2005, 11:09am

Wir kommen nie zu Gedanken....

Nach Hurricane Lücke von 115 Millionen Barrel

Sorge um Benzinknappheit treibt US-Ölpreis an

Die wachsende Sorge vor einer Benzinknappheit in den USA hat den US-Ölpreis im Laufe des Tages wieder über die Marke von 66 Dollar je Barrel getrieben.

HB NEW YORK. So kostete ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI zwischenzeitlich 66,45 US-Dollar und damit 1,38 Dollar mehr als bei Handelsschluss am Vortag. Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent kletterte in London um 97 Cent auf 63,94 Dollar.

„Die Märkte beginnen allmählich zu realisieren, dass die Wirbelstürme in den USA heftige Raffinerie-Ausfälle verursacht haben“, sagte Rohstoffexpertin Sandra Ebner von der DekaBank. Die Versorgung mit Benzin werde vor diesem Hintergrund „ein riesiges Problem“. Die Ausfälle an Benzin, Heizöl und anderen Raffinerieprodukten summierten sich bis zum Jahresende auf bis zu 135 Millionen Barrel. Dem stünden nur etwa 20 Millionen Barrel aus der strategischen Reserve gegenüber. „Bei einer konservativen Schätzung klafft hier eine Lücke von 115 Millionen Barrel“, sagte Ebner. Dies spiegele sich im kontinuierlichen Anstieg der Benzinpreise.

Auch Barclays Capital-Experte Kevin Norrish verweist auf die von „Rita“ verursachten Schäden an den Raffinerien. Die zunächst aufgekommene Erleichterung verkehre sich in ihr Gegenteil. Am Markt wachse die Sorge, dass in den kommenden Wochen angesichts der Raffinerieausfälle die Möglichkeit einer ernsten Knappheit an Benzin und Heizöl entstehen könnte. Aus Sicht von Ebner sind leicht zu verarbeitende Rohölsorten angesichts der Knappheit an Raffineriekapazitäten in den USA derzeit besonders gefragt. Vor diesem Hintergrund lege der Preis dieser Sorten überproportional zu.

Die wöchentlichen Rohöllagerbestandsdaten aus den USA seien unterdessen durch die Wirbelstürme so stark verzerrt, dass deren Entwicklung einem puren Glücksspiel gleiche, sagte Ebner. Die US-Rohölvorräte sind nach Angaben des US-Energieministeriums vom Mittwoch in der abgelaufenen Woche erneut deutlich gesunken. Die Bestände gingen um 2,4 Millionen Barrel auf 305,7 Millionen Barrel zurück. Gleichzeitig sanken die Lagerbestände an Destillaten (Heizöl und Diesel) um 500 000 Barrel auf 133,6 Millionen Barrel, während die Benzinvorräte um 4,4 Millionen Barrel auf 199,8 Millionen Barrel kletterten.

HANDELSBLATT, Mittwoch, 28. September 2005, 19:09 Uhr

Spica dazu:
Es dauert halt doch immer einen gewissen Zeitraum, bis bestimmte Fakten ins Bewußtsein dringen. Anders formuliert; bis gewisse Planetenpositionen das Freizeichen dazu geben und das AHA auslösen. Uns hier im Forum trifft diese Nachricht vom Benzinmangel keinesfalls überraschend. Die Nachricht gehört zu einem Puzzle und wurde bereits Anfang des Jahres geortet.

Sie geht einher mit dem Wendepunkt - sprich der rückläufigen Phase des Marses - zum 02.10.05 im Abschnitt Stier. Mars berührt hier im 90°Kreis ebenso die Bereiche 23° Stier-Löwe-Skorpion und Wassermann, also die als fix bezeichneten Felder, die vor allem das Kennzeichen der Sammlung, Lagerung und Speicherung tragen. Im großen und ganzen also auf die Lagerbestände wichtiger Stoffe hinwiesen.

Mars im Stier - man könnte es auch formulieren als ´verbrannte Erde´ oder: leere Hallen und Regale. Ob nun diese Leerung durch Sturm, Krieg, Feuer, Verbrauch oder zerstörung durch Wasser eintritt betrachte ich ebenso als zweitrangig. Das Ergebnis zählt.

Seltsam indes das kein Astrologe etwas über das Prinzip Mars im Stier berichtet. Denn Stier, das sind ganz allgemein gesagt nicht nur die konkreten Reviere in deren Tiefen die Bodenschätze lagern, sondern auch was man so in der überkommenen Astrologie zu lesen kriegt: Das Geld. Wie kann man sich das denken. `Verbranntes Geld?` Richtig, als inflationäre Schübe die die Preise in die Höhe treiben.

Stier, das sind aber auch Reviere, die durch Rechtsgrenzen gleich Zäunen oder von Meeren umgrenzt sind, in deren Gebieten Ordnungen herrschen, die hier nun durch den Durchlauf des Marses ein gewisses Mass an Unruhe und Chaos erleben. Freilich werden dabei auch die Rechtsgrenzen in Mitleidenschaft gezogen. Die Rückgabe des Gazastreifens durch Israel an die Palistineser scheint mir ein genialer Coup gewesen zu sein.

Lebten wir noch im Zeitalter des Münzgeldes so würden hier Engpässe auftreten. Gefahr in diesem Sinne droht den realen Werten von der Seite des Grund- und Bodens respektive von der Bewertung und Einschätzung der Immobilienpreise.

Daher finde ich es gerade sehr interessant, das uns in anderer als der astrologischen Sprache ( Mars in Stier: R ) mitgeteilt wird, das die Lagerbestände stark geschrumpft sein sollen und aufgrund des Mangels die Preise steigen. Schön also, dass man weiss was die Quantenphysik unter dem Begriff `Holon` versteht. Wissen sie es auch?


......sie kommen zu uns. ( M. Heidegger ) nein, nicht die Marsmännchen - die Gedanken.
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Edel Man

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Thursday, September 29th 2005, 12:12pm

RE: Wir kommen nie zu Gedanken....

@Spica

Greife die Gedanken auf:

"Die Gedanken kommen wieder,
die Überzeugungen pflanzen sich fort;
die Zustände gehen unwiderbringlich fort."

GOETHE Maximen und Reflexionen

Lese immer gerne Deine interessanten Beiträge.

Grüsse
"Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft."
Jesse Livermore

"Mit Ausnahme der Periode des Goldstandards haben so gut wie alle Regierungen der Geschichte ihre exklusive Macht, Geld in Umlauf zu bringen, dazu benutzt, um das Volk zu betrügen und auszurauben."
Friedrich August von Hayek
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