Das Jahr 2006 im Überblick bei Astrologie Heute. Nachzulesen unter:
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Allgemeine Themen:
Im Jahr 2006 ist mit einiger Bewegung zu rechnen, und die nächste Phase des sich seit einigen Jahren abzeichnenden Wertewandels beginnt. Wichtige Weichen für die Zukunft werden gestellt. Langsam wird deutlich, wohin die Reise geht. Entscheidungen stehen an, und es zeichnet sich ab, welche Strategien den Entwicklungen und Erkenntnissen der letzten Dekade in der Realität gerecht werden und Bestand haben. Vor allem aber wird nun sichtbar, was aus den Visionen der Jahre 1989 und 2000 geworden ist, welche Ideale in der konkreten Wirklichkeit Bestand haben und umgesetzt werden können.
Im Vordergrund stehen dabei Fragen in bezug auf das Zusammenspiel zwischen Teil und Ganzheit, die Gewichtung von individuellen und gemeinschaftlichen Interessen sowie die Wirkung eines Einzelnen auf das Ganze und jener des Ganzen auf das Individuum. Die Themen Verantwortlichkeit und Zuständigkeit, Rechte und Pflichten, gegenseitige Abhängigkeiten und die sich daraus ergebenden Konsequenzen dürften in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle spielen. Die bereits stark betonten Begriffe Eigenverantwortung und Selbständigkeit dürften dabei an Gewicht gewinnen, während gleichzeitig auch die Gegenpole Solidarität, Zugehörigkeit und gegenseitige Unterstützung mehr Bedeutung erlangen. Immer wieder werden auch Sinn und Zweck, Nutzen und Schaden von Grenzen jeder Art im Fokus stehen. In diesem Spannungsfeld bewegen sich Menschen, Staaten und Organisationen.
In einer reifen und entwicklungsorientierten Umgebung können dabei neue Lösungen im Sinne einer Synthese dieser Pole gefunden werden, in denen jeder die Verantwortung für sich selbst übernimmt und einen Beitrag für das Ganze im Rahmen seiner Fähigkeiten leistet. Klare Grenzen erlauben dann, die wirklichen Berührungspunkte und Gemeinsamkeiten zu finden, um dadurch Beziehungen und Gemeinschaften zu schaffen, in welchen jeder das Eigene zum Ausdruck bringen kann. Alltäglicher und auffälliger werden wohl Tendenzen sein, sich in narzisstischer Nabelschau und Selbstdarstellung zu üben, die eigenen Interessen über jene des Ganzen zu stellen und dadurch zu versuchen, mit unterschiedlichsten Mitteln Vorteile zu erringen. Oder im Gegenteil die Neigung, sich als Opfer der Umstände, der rücksichtslosen Anderen zu sehen und sich entsprechend zu verhalten – die Verantwortung also der Gemeinschaft, dem Partner, dem Staat zu überlassen und wie ein Kind dort Schutz und Sicherheit zu erwarten. Hilflosigkeit, Unterwürfigkeit, die Bewunderung von Menschen, die es zu etwas gebracht haben, gehören ebenso zu dieser zweiten Form wie Neid gegenüber denen, die es 'besser' haben, was einen selbstverständlichen Anspruch an diese beinhaltet, ihr 'Glück' zu teilen. Im letzteren Fall kann sich daraus auch die Haltung ergeben, 'mir steht gleich viel zu, wie anderen', und davon abgeleitet das Gefühl, es sei rechtens, ihnen etwas wegzunehmen.
Der Kontrast zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen und dem sich daraus ergebenden Anspruch auf die Wahrheit, das richtige Verhalten, wird ein weiteres Thema des kommenden Jahres sein. Dabei dürfte es immer wieder zu ideologischen Konflikten zwischen den Vertretern verschiedener Richtungen kommen – wobei, wie bereits in den vergangenen Jahren, fundamentalistische und traditionalistische Haltungen eine nicht unwichtige Rolle spielen. Generell werden diese paradoxerweise in dieser Zeit der Neuorientierung, in der es darum geht, ein neues Weltbild und die dazugehörigen Werte zu finden, neben progressiven Tendenzen, die Neigung, sich auf Traditionen zu besinnen und der Versuch 'die alten Zeiten' und ihre Bräuche wiederzubeleben, eine ebenso starke Bedeutung haben. Letztere versprechen in einer Zeit des Wertewandels und der sich daraus ergebenden Verunsicherung einen sicheren Hort. Andererseits könnten durchaus ganz neue Ansätze und Strukturen deutlich werden, und es ist denkbar, dass auch in Glaubensfragen und Kulturgemeinschaften sich Formen zeigen, die zu neuen Archetypen werden können.
Die Standortbestimmung dieses Jahres bildet die Basis, den Ausgangspunkt für die Entwicklungen der kommenden 6 Jahre. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass den Ereignissen, Erfahrungen und Erkenntnissen in den ersten beiden Monaten des Jahres eine wichtige Funktion zukommt. Je nach Entscheidungen dieser Zeit, können die Entwicklungen der folgenden Monate einen anderen Verlauf nehmen. Im besten Fall setzt ein starker Entwicklungstrend ein, wobei neue Erkenntnisse und Modelle getestet werden. Im negativen Szenario sind eine grundsätzliche Verunsicherung und vermehrte Richtungskämpfe denkbar.
Schlüsselthemen und Worte in 2006
Grenzen des Wachstums
Nachhaltiges Wachstum
Grenzen und Gefahren der modernen Technologie
Verbindung von Technologie und Spiritualität
Verbindung von Geist und Seele
Rechte und Pflichten des Individuums in einer Gemeinschaft
Aufgaben im Umgang mit Schwachen und Aussenseitern
Möglichkeiten und Grenzen in der Sexualität
Geld und Geist
Ausschweifungen und Einschränkungen im Umgang mit Genussmitteln
Egoismus versus Altruismus
Grenzenlosigkeit und Grenzauflösung
Überwachung und Kontrolle
Traditioneller Glaube und neue Ideologien, neue Wege
Neudefinition von Recht
Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen:
Vor allem in diesen Bereichen ist 2006 mit teilweise erheblichen Veränderungen zu rechnen. Die Unterschiede in Rechtsfragen, kulturelle und religiöse Differenzen oder andere Werthaltungen können immer wieder Anlass zu Konflikten geben. Dabei kann es zu einer Verschiebung der Machtverhältnisse kommen. Bisher als stabil geltende Systeme können sich als brüchig erweisen, bisher unterschätzte Kräfte an Bedeutung gewinnen. Es ist auch ein grundlegender Wertewandel zu erwarten. Dieser kann sich ganz konkret in der Finanz- und Wirtschaftswelt äussern. Auch hier sind gegenläufige Trends auszumachen: Einerseits eine Flucht in die Tradition, eine Rückkehr zu alten Werten sowie die Tendenz, alles abzusichern, mit der Gefahr, eine gesunde Entwicklung zu blockieren. Parallel dazu gibt es Versuche, möglichst viel für sich selbst herauszuholen, verbunden mit einer grossen Risikobereitschaft in Erwartung von Gewinn – ohne Rücksicht auf mögliche Verluste. In beiden Szenarien sind dementsprechend Zusammenbrüche denkbar. Andererseits dürfte die Anerkennung der gegenseitigen Abhängigkeiten sowohl innerhalb von Firmen und Staaten wie auch grenzüberschreitend zu neuen Formen der Zusammenarbeit führen. Die Betonung von Nachhaltigkeit kann Wachstumsimpulse bringen. In Bereichen, in denen die Bereitschaft besteht, gegensätzliche Positionen zu respektieren anstatt zu bekämpfen, ist Potenzial für zukunftsträchtige und Erfolg versprechende Modelle vorhanden.
Es ist anzunehmen, dass in diesem Jahr weitere Konsequenzen des Zusammenbruchs des Kommunismus, symbolisiert durch den Fall der Mauer (1989) deutlich werden. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte tritt der im Gefolge dieses Ereignisses ablaufende Prozess in politischer und gesellschaftlicher Hinsicht international in eine neue Phase. Nun beginnt die Zeit, in der Bilanz gezogen wird, wo es unübersehbar wird, welche Folgen die massive Veränderung des Gleichgewichts und die parallel laufende Veränderung der sozialen Entwicklungen haben. Es ist durchaus denkbar, dass die seit damals noch aufrecht erhaltenen, auf den alten Bildern und Vorstellungen basierenden Strukturen sich auflösen, unhaltbar werden oder endgültig zusammenbrechen. Gleichzeitig können auch die ersten Früchte geerntet werden, nämlich überall da, wo aus dem Zusammenbruch des Alten gelernt und neue Modelle gesucht wurden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei alle Staaten des ehemaligen Ostblocks, ebenso die auf sozialistischem Gedankengut aufgebauten Strukturen und Organisationen.
Gleichzeitig sind im Bereich der kapitalistischen, gewinn- und wachstumsorientierten Länder und Systeme Krisen zu erwarten. Dies gilt insbesondere überall da, wo mit Erwartungen auf zukünftiges Wachstum operiert wurde, ohne die zur Verfügung stehende Substanz und die vorhandenen Grenzen zu berücksichtigen. Aus der stattfindenden Bereinigung werden diejenigen Unternehmen, Organisationen und Strukturen erfolgreich hervorgehen, die in ihrer Haltung realistisch blieben, die vorhandenen Ressourcen nachhaltig nutzten und sich auf das beschränkten, was an Kompetenz und Substanz verfügbar war. Es mag auch sein, dass Krisen ein Umdenken in Gang setzen, was letztlich in einen konstruktiven Ansatz und eine verantwortungsvollere Haltung mündet. Hier sind vor allem jene Staaten und Firmen betroffen, die bereits in den Jahren 1989, 1999 und 2000 im Rampenlicht standen oder in dieser Zeit neu entstanden (neue Verfassung).
Individuelle Erfahrungen: Auch auf der individuellen Ebene gilt es in diesem Jahr, Bilanz zu ziehen. Einerseits wird die individuelle Entwicklung der letzten 5 (beziehungsweise 17) Jahre auf den Prüfstand gestellt. Es wird deutlich, was aus Visionen und Hoffnungen geworden ist. Die Grenzen des Machbaren zeigen sich ebenso wie die Früchte der geleisteten Arbeit (real und psychisch). Weiter gilt es, ein Gleichgewicht zu finden zwischen den materiellen Notwendigkeiten und Werten einerseits sowie den geistigen oder seelischen Bedürfnissen und Werten andererseits. In diesem Jahr brauchen beide oder alle drei Aspekte Aufmerksamkeit. Wenn ein Pol vernachlässigt wird, dürfte dies sehr schnell unangenehme Folgen haben. Daneben stellt sich in diesem Jahr auch immer wieder die Frage nach den Grenzen der eigenen individuellen Ansprüche und Bedürfnisse. Es gilt herauszufinden, wo es legitim und notwendig ist, für sich selbst einzustehen und wo es nötig ist, das Wohl des Ganzen, z.B. der Beziehung, Familie oder Firma miteinzubeziehen und sich als Teil eines Systems zu sehen. Besonders betroffen sind diesbezüglich all jene, die in den Zeichen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann geboren sind.
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Spica dazu:
Was soll man zu solchen Texten sagen? Auf der einen Seite
weiss der Verfasser, welch schwierige Konstellation sich in diesem Jahr 2006 bildet und dass sich diese Figur über das gesamte Jahr 2007 ausdehnen wird. Er weiss auch, dass es sich hierbei im Politischen um eine kommunistisch-sozialistische Konstellation handelt, aber er sagt nicht, dass sie die Idee des kommunistischen Manifests in sich trägt, die lautet:
Eigentum ist Diebstahl. Genau aber mit dieser Idee werden wir uns ab 2006 herumschlagen müssen. Man kann also die Eigentümer nur vorwarnen.
Der vielsagende aber undurchsichtige Text gibt auch erst beim mehrmaligen Lesen zu erkennen, dass der Verfasser Eigensinn, wie Eigenart des Einzelnen nicht über oder gleich einer Gruppe stellt, sondern sie dem Ganzen - dem Technischen Kollektiv - jovial, großzuügig unterzuordnen sucht. Es ist also eine Astrologiebetrachtung, die letztendlich besagt:
Eigensinn ist Diebstahl. Hier waltet also das WIR. ( Nach der Idee: Wir fühlen uns schlecht ) Eigenart ist demnach Egoismus. Ja wie nennt man denn soetwas? Ich nenne sowas, die Kommunistische Leseart der Astrologie. Denn diese Konstellation wirkt sich ja auch in diesen Bereich schleichend aus und tarnt sich in diesem Bereich als "falscher Masstab" .
Auf der anderen Seite wirkt dieses Phänomen gerade auch auf der wirtschaftlichen Ebene, gleichso wie im Individuellen und so fordert der Verfasser auch die Unselbständigen auf mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, sagt aber nicht, wie diese Eigenverantwortung auszusehen hat. Wozu ich nur sagen kann: Bitte nicht! Bitte liebe Unselbständige, bleibt unselbständig und bezahlt endlich mal den Preis eurer sozialistischen Phantasien und Träume.
Diese Konstellation die hier so positivistisch ausformuliert ist um seine altruistischen Leser nicht zu erschrecken berührt das eigentliche Thema aber nur am Rande. Es ist, bildlich gesprochen, der Gang Orpheus in die Unterwelt.
Bekanntlich handelt diese Geschichte davon das Orpheus der große Sänger mit seiner Lyra seine Geliebte aus dem Hades herausholen wollte. Er steigt also hinab und jammert dem Hades derart die Ohren voll, das er die Alte mit dem Jammerer unter einer Bedingung wieder ziehen läßt. Er soll sich nicht umblicken. Hades wird sich wahrscheinlich gedacht haben. Lieber dem Typ die Alte zurückgeben als diesen wunderschönen Gesang weiter ertragen zu müssen.
So geht es mir wenn ich diesen "Gesangstext" lese und komme mir vor wie der gefesselte Odysseus, der den Gesang der Sirenen lauscht. Er sagt nichts aus über das Wesentliche dieser Saturn/Neptun Opposition. Wenn einer also wissen will, wie sich diese Konstellation in der Zeit niedergeschlagen hat, so sollte er einfach mal nachlesen was 1936 - 1971 - geschehen ist und nun 2006/2007 in ähnlicher aber nicht gleicher Form wiederkehrt. Das ganze ist kein Wertewandel, wie uns der Verfasser weiss zu machen sucht, sondern ein Werteverlust und der Beginn einer galoppierender Inflation. ( 1936 Mefowechselexperiment ) 1971 Dollarloslösungsexperiment vom Gold. Ein groß angelegter Versuch der Kollektive und seiner zentralistischen Banken das IIndividuum zu betrügen. In diesem Sinne hilft diese Form der Astrologie mit das Wesentliche zu verschleiern.
Auch findet sich auf der Seite von Astrologie heute der Jahresvorausblick von M.Merriman, der rät - man höre und staune - nach einer Bodenbildung günstig in den Aktienmarkt einzusteigen. Ich würde und werde es jedenfalls nicht tun. Höchstens ein paar Optionen aufs Öl riskieren und auf die Probleme des US-Dollars spekulieren.