Spica

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Friday, November 5th 2004, 11:22am

In memorian

Nachlese
Der Eintrag erfolgte bereits am 17.10.04 und wird nun wiederholt damit er nicht in Vergessenheit gerät. Punkt 1 ist bereits von der reinen Möglichkeit durch die Bestätigung in der Realität zur wirklichkeit geworden. Nun kommt Punkt 2-3 und 4 ins Spiel.

..............Ich stelle also hier eines von mehreren Szenarien vor das meines Erachtens mehr Wahrscheinlichkeit besitzt . Vielleicht hat ein anderer Leser ein anderes parat.
1: 02.11.2004 - Bush gewinnt die Wahl trotz schlechter Konstellationen
2: 09.11.2004 - Der Dow gibt aufgrund schlechter Stimmung und mieser
Zahlen weiter nach. Die FED ( 23.12.1913 )gerät dabei mächtig
unter Druck.
3: 10.11.2004 - Die Unsicherheit der Anleger verstärkt durch eine US-Dollar
( 02.04.1792 ) Schwäche steigt.
4: 11.11.2004 - Der Startschuß für eine neue Rallye auf dem Goldmarkt
ist unüberhörbar.. 3-2-1....meins
5: 02.12.2004 - Gewinnmitnahmen von Goldspekulanten stoppen vorerst
den Aufwärtstrend. Eine neues Widerstandslinie wurde
erreicht. ( VK-Signal für Spekulanten ) Put
6: 03.12.2004 - Die FED wird aktiv und greift mit Nachdruck in das
Marktgeschehen ein.
7: 10.12.2004 - Der US-Dollar erholt sich etwas.
8: 20.12.2004 - Steigende Eurokurse gegenüber den Dollar lassen den
Goldpreis zum Jahresende erneut anziehen. Call.

Querverweis: Was ist Zeit,- oder wie man Zeit noch anderes sehenkann, so man will.
So findet man bei Rivarol den Gedanken, dass die Zeit nicht dahinfließe, sondern unbeweglich ruhe: ein ehernes Ufer, an dem wir vorüberziehn. Demnach verändert uns weniger die Zeit als dieses unser Vorüberziehn und unsere Bewegtheit in ihr. Man könnte Schilder an ihren Ufern anbringen, etwa "Klippen" oder "Achtung Stromschnellen".
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Spica

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92

Saturday, November 6th 2004, 11:28am

Idee und Wirklichkeit

Am 06.05.2004 - also vor 5 Monaten stellte ich folgende aussicht ins Forum:
Die Idee:
Ein Kredit für des schwachen Königs Kriegskasse - zahlbar am 01.Oktober 2004. Nun hat sich dieser zeitraum ja schon überlebt und die Zeitschrift die Welt berichtet uns heute dazu folgendes:

Die Wirklichkeit:
Samstag, 6. November 2004 Berlin, 11:05 Uhr DIE WELT.de

USA stoßen bei 7,384 Billionen Dollar an die Schuldengrenze
Schatzministerium warnt vor nie dagewesenem Zahlungsausfall - Regierung will nächste Woche 51 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt einsammeln

New York - Die US-Regierung wird nächste Woche Anleihen im Volumen von 51 Mrd. Dollar auf den Markt bringen, um die Staatsausgaben im vierten Quartal zu finanzieren. Die Emission ist die letzte Finanzierungsmöglichkeit, wenn der US-Kongreß nicht die gesetzliche Grenze für die Schuldenaufnahme anhebt, teilte das Schatzministerium mit.

Die USA haben bereits im Oktober die zulässige Grenze von 7,384 Billionen Dollar für die Schuldenaufnahme erreicht. Wenn das Limit nicht bis zum 18. November angehoben wird, löst das einen bisher noch nicht da gewesenen Zahlungsausfall aus, warnten Vertreter des Schatzministeriums.

Am Montag wird das Schatzministerium dreijährige Anleihen im Volumen von 22 Mrd. Dollar begeben, am Dienstag folgen 15 Mrd. Dollar an fünfjährigen Papieren und am Mittwoch zehnjährige Anleihen im Volumen von 14 Mrd. Dollar. Diese Auktionen werden nach Angaben des Ministeriums wie geplant über die Bühne gehen. Weitere Emissionen, wie beispielsweise eine für den 16. November angesetzte Auktion von vierwöchigen Schatzwechseln, dürften von der Schuldengrenze betroffen sein.

"Bis zu diesem Zeitpunkt muß das Schuldenlimit angehoben sein", erklärte Timothy Bitsberger, stellvertretender Staatssekretär für Finanzmärkte im Schatzministerium. "Am 18. werden wir alle Instrumente ausgenutzt haben, die uns zur Verfügung stehen", um unter dem Limit zu bleiben, fügte er hinzu: "Wir fordern den Kongreß auf, dies so schnell wie möglich durchzubringen, damit dem Steuerzahler keine Kosten entstehen." Am 15. November tritt der Kongreß erneut zusammen, dann dürfte die Forderung des Schatzministeriums nach einer Anhebung der Schuldengrenze auf der Tagesordnung stehen.

Der Senat hat bereits im Juni 2002 und im Mai 2003 die Verschuldungsgrenze um insgesamt 1,4 Billionen Dollar angehoben. Beide Male haben die Demokraten die Abstimmung verzögert und die Debatte zu einer Abrechnung mit der Haushaltspolitik von Präsident George W. Bush genutzt.

Mit 51 Mrd. Dollar entspricht die Schuldenaufnahme den Erwartungen der Volkswirte. Im dritten Quartal hatten die USA ebenfalls 51 Mrd. Dollar am Kapitalmarkt aufgenommen. Seit dem 15. Oktober zahlt das Schatzministerium keine Beiträge in ein staatliches Pensionsprogramm mehr ein, außerdem ist die Emission von Anleihen der Bundesstaaten und Kommunen ausgesetzt, um unter der Grenze zu bleiben.

Am Montag teilte das Schatzministerium mit, daß es von Oktober bis Dezember insgesamt 100 Mrd. Dollar aufnehmen will. Ursprünglich hatte das Ministerium mit einem Kapitalbedarf von 122 Mrd. Dollar gerechnet. Für den Zeitraum Januar bis März erwartet das Ministerium eine Kapitalaufnahme in der Rekordhöhe von 147 Mrd. Dollar.

Volkswirte rechnen daher mit größeren Auktionen von Staatanleihen und Schatzwechseln sowie einer Veränderung bei den angebotenen Laufzeiten. "Irgendwann muß der Staat aufhören, kurzfristige Papiere auszugeben, die gleich wieder fällig werden", fordert Carl Steen, Ökonom bei MFR in New York: "Vielleicht kann er sich mit einer anziehenden Konjunktur und hohen Einnahmen bis ins zweite Quartal retten, aber das erscheint nicht gerade als ein praktischer Weg."

Das US-Haushaltsdefizit ist im Haushaltsjahr zum 30. September auf ein Rekordhoch bei 412,6 Mrd. Dollar geklettert. Der Krieg im Irak und die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen haben dazu beigetragen, daß die USA das dritte Jahr in Folge ein Defizit verzeichnen. Als Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ausgedrückt, liegt das Defizit bei 3,74 Prozent, das ist der höchste Wert seit dem Haushaltsjahr 1993.

Den Rekord markiert bisher das Haushaltsjahr 1983, als der Fehlbetrag 5,88 Prozent vom BIP ausmachte. Bloomberg

Astrokommentar hierzu:
Mich erstaunt immer wieder die Genauigkeit, nachdem die Alle nach einem offenbar vorgegebenen Muster ihr Konzert spielen. Das allerdings bedeutet nicht das wir alle resp. die Handlungen der Akteure dieses Spiels vor-bestimmt wären, sondern das sie einfach nur dumm sind, weil sie bereits im vorfeld der Ereignisse ihre ´Freiheit´ an der Gaderobe abgegeben haben.- damit sie im spiel sind und bleiben. Wer aber wie die Mitspieler des Theaterstücks die Freiheit verloren hat, hat keine andere Wahl mehr als der Notwendigkeit des Bühnenablaufs zu folgen. Wären wir frei - würde die Astrologie nicht mehr stimmen und käme an eine Aussagegrenze. So weit ich hörte werden auch die Staatskredite wie der Josephspfennig mit 5% verzinst. Wir warten also alle schon sehr gespannt auf den Startschuß der Goldrallye am 10./11.11.2004.
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kalle14

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93

Saturday, November 6th 2004, 3:57pm

RE: @ Spica

Spica,

auch ich möchte mich für das Erstellen Deiner erstklassigen Berichte einmal mehr bedanken.

Nach Deiner Sehung,scheint die nächste Woche ja recht vielversprechend zu werden, :D

schönes WE

Kalle
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extrel

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94

Saturday, November 6th 2004, 5:48pm

Also ich fühle mich irgendwie verarscht von den Amis. Wenn ich auch nur halb so verantwortungslos wie die haushalten würde, könnte ich in wenigen Wochen Zahlungsunfähigkeit anmelden.

Zu dem Bild mit dem Josephspfennig: da sieht man mal wieder, was Zinsen so anstellen können. Auch wenn es vielen schwerfällt: stellt euch mal eine Finazwet ohne Zinsen, aber mit Gebühren für Geld vor. Nur mal vostellen und durchspielen. Ich finde, die Idee hat was.

Zum Goldpreis kann ich mich nur wiederholen: was nutzt uns ein hoher Goldpreis in Dollar? Nix. Außerdem übersehen viele, die sich bei einem rasant steigenden Goldpreis schon gedanklich in ihrem Goldbad suhlen, dass es schlimer Ereignisse bedarf, damit der Goldpreis in dreistellige Dollarregionen vorstößt. Und diese schlimmen Ereignisse werden die meisten nicht wirklich wollen, weil sie dann selbst negativ betroffen wären und ihnen ihr bisschen Gold gar nix nützt. Dazu habe ich gestern einen guten Kommentar von Richard Appel auf www.321gold.com gelesen, "Be Careful for What You Wish". Lest selbst unter
http://www.321gold.com/editorials/appel/appel110504.html

Grüße

extrel (der sich aber trotzdem über einen steigenden Goldpreis freut)
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Spica

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95

Sunday, November 7th 2004, 1:31am

Operation gelungen - Patient tot.

Natürlich, es ist immer schlimm, wenn der Patient so arg ver-krebst ist, dass nur noch eine Totaloperation hilft das Krebsgeschwür das auf der Lunge liegt zu entfernen. Offensichtlich parkte es am verkehrten Platz. Aber allemal scheint es notwendig und besser zu sein, damit die restliche Welt - der Organismus wieder frei atmen kann, als unter einer krebsigen ( Dollar) Diktatur zu leiden. Subjektive Betroffenheit hilft hier nicht weiter., wenn es um die Klärung einer objektiven Lage geht. - Deshalb weg mit dem Ding und neu beginnen. Man brauch halt ein wenig anarchisches Blut und Mut zum Neuen. Die Welt des Menschen wird andere, neue Maße finden, da bin ich mir ganz gewiss.
Ist schon interessant, das es für die Krankeit Krebs und das Tierkreis Krebs nur ein und dasselbe Wort gibt. So fällt der US-Nationalfeiertag - 04.07. - in den Krebs genauso wie der Geburtstag von GWB. Dem Krebs mit Stichtag 21.06. wird nachgesagt, dass er sich rückwärts fort bewege, was damit zusammenhängt, das mit dem 21.06. zur Sonnwende die Sonne scheinbar rückwärts läuft, wobei die Tage wieder kürzer werden.
Ich wurde einmal gefragt ob ich ein Organ kenne das nicht vom Krebs zerfressen werden kann. Die Antwort ist ja. Das Herz. Ein Organ, das in der Astrologie seit alters her der Sonne und den Löwen zugeordnet wird. Das aber wiederum steht für das Königtum, den König und im Bereich der Metalle für das Gold. Ergo kann Gold keinen Krebs kriegen. Schön ist hier auch die Analogie, das gold nicht zerfressen werden kann und nich an Schwund leitet. Übrigends gibt es Gold auch in homöophatischen Dosen und wirkt wie die Antroposophen sagen als Heilmittel gegen jenes. Also auch ein Mittel gegen die absurde Furcht..
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extrel

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96

Sunday, November 7th 2004, 12:29pm

RE: Operation gelungen - Patient tot.

Quoted

Original von Spica
Natürlich, es ist immer schlimm, wenn der Patient so arg ver-krebst ist, dass nur noch eine Totaloperation hilft das Krebsgeschwür das auf der Lunge liegt zu entfernen. Offensichtlich parkte es am verkehrten Platz. Aber allemal scheint es notwendig und besser zu sein, damit die restliche Welt - der Organismus wieder frei atmen kann, als unter einer krebsigen ( Dollar) Diktatur zu leiden. Subjektive Betroffenheit hilft hier nicht weiter., wenn es um die Klärung einer objektiven Lage geht. - Deshalb weg mit dem Ding und neu beginnen. Man brauch halt ein wenig anarchisches Blut und Mut zum Neuen. Die Welt des Menschen wird andere, neue Maße finden, da bin ich mir ganz gewiss...


Das dumme ist nur, dass zur Entfernung des Krebsgeschwürs Dollar nur derjenige entscheidend beitragen kann, der das Geschwür geschaffen hat und es nährt. Somit steht der Organismus vor der Frage, sich entweder jetzt gleich zu töten, um auf dem Rest, der als Humus dient, etwas Neues wachsen zu lassen, oder ob dem Krebs noch gewährt wird, den Körper weiter zu bewuchern, solange es eben geht. Die kurzfristige Denkweise, die unserer Gesellschaft eigen ist - nebenbei bemerkt, wird diese Denkweise von der Demokratie gefördert -, diese Denkweise also läßt mich vermuten, dass zweiteres der Fall sein wird. Es werden sich also weiter Tochtergeschwulste bilden dürfen, solange halt das Gehin noch ausrecichend versorgt ist. Es hilft also nicht, nur den Krebs zu bekämpfen, in diesem Fall ist es wichtig, den Kopf abzuschlagen.
Dass es anarchisches Blut und Mut braucht, sehe ich auch so, aber wir werden so eingelullt von TV und Konsumsucht, dass uns jeglicher Kampfeswille genommen wurde. Brot und Spiele haben schon immer ihre Dienste für die herrschende Klasse verrichtet.

Grüße

extrel
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Spica

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97

Sunday, November 7th 2004, 1:29pm

Diagnose: Gesunder Patient.

Lachen soll helfen, wie man so hört.
Ich sehe das alles nicht so tragisch, vielleicht auch deshalb weil ich mein Leben eher als Abenteuer sehe, wobei ich die Gefahr und die Möglichkeit des Untergangs fast täglich brauche. Sie genieße und atme. Was wäre ich ohne sie - sie ist mein Leitstern. Deshalb kann ich mich auch nicht in solche Begriffe wie das ´MAN´ oder das ´WIR´ einfinden. Und TV. Wenn ich nicht will das ich besappert werde, schalte ich halt das Gerät das Fern-seher genannt wird mich aber in wirklichkeit zum Fern-seher macht, einfach nicht ein. So einfach ist das.
Auch das mit der aufgezwungenen Demokratie für die ein jeder sein muß, die jeder verherrlichen soll verhält es sich ähnlich. Lass sie doch ihr Theaterstück ´Demokratie´ zu Ende spielen. Ich bin Zuschauer und applaudiere den Akteuren für ihre Bemühungen aufrichtig zu. Für dieses Schauspiel und Unterhaltung zahle ich gerne ein paar Mark. Laut Darwin sind es sowieso nur Affen die sich mühen wie die Bienen oder die Ameisen einen Staat zu organisieren, den sie mit darwinistischen Lehren begründen und aufrechterhalten. Am Olymp allerdings herrscht Heiterkeit und herzhaftes Gelächter:
Zitat Ernst Jünger: Die Versuchung tritt an jeden heran - und er wird um so besser fahren, je eher er den Weg als aussichtslos erkennt. Jeder steht am Scheidewege, doch kaum je einer als Herakles. Hier führt die Bahn zur ökonomischen Welt mit Amt und Aufgabe, mit Pflicht und Nutzen, und dort zur Welt der Spiele mit ihrer Pracht und Schönheit, mit Schrecken und Gefahr. Der Zwiespalt reicht tief in die Natur hinab. Selbst Darwin hat ihn erkannt. Sein Kosmos ließe sich aufteilen: hier Mars und Merkur, dort Aphrodite und Apollon - hier macht und Nutzen, dort Schönheit und Gesang. ( Autor und Autorschaft Klett-cotta)
In ökonomischer Hinsicht habt ihr - die goldseitenfans - das Problem doch prima durchschautt, das die da mit den Edelmetallen haben. Aber Gold allein macht eben auch nicht glücklich. Da gehört neben dem Silber auch noch ein edelmetallenes Bewußtsein dazu. Sozusagen eine goldene, innere Haltung. Sie muß auch erworben kann aber nicht gekauft werden. Es ist nicht so sehr die Stärke eines Anderen der ihm Macht über einenDritten gibt, sondern dessen eigene Schwäche. Umgekehrt aber ist es doch genauso. Wo das Gold ist - da ist die Macht ( F.Lips ) Aber eben nicht nur als Metall, sondern auch als Haltung im Malstrom des Edgar Allen Poe.
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Alavas

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Monday, November 8th 2004, 11:52pm

Finanzbericht von Merriman zum 08.11

Hallo,

hier wieder der Bericht von Merriman, in Deutsch, bei Astrodata.


Finanzbericht für die Woche vom 8. November 2004

Angst verkauft sich gut. Die Angst gewann. Und wenn die Angst gewinnt, steigen die Preise der Edelmetalle, und andere Märkte verhalten sich sehr unberechenbar und zeigen eine hohe Volatilität.

...weiter...

Grüsse aus Aachen
ALVS
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Wednesday, November 10th 2004, 10:30pm

Zum Finanzbericht von Merriman

Die Angst hat die Wahl gewonnen?
Wie kann eine Angst eine Wahl gewinnen, frage ich mich, sie stand nicht mal auf der Wählerliste.
Auch hat sich die Angst nicht gut selbst verkauft, sondern G.W Bush. Und nicht, weil die Angst an die Regierung kam steigen die Preise der Edelmetalle sondern weil es Bush ist mit seiner inflationären Ausgaben- und agressiven Außenpolitik.

Was soll das- heißt der amerikanische Präsident nun Angst oder wie, nein, er heißt G.W.Bush! Man wählte ihn, weil man sich von ihm mehr Nutzen als von Kerry versprach, because we are gods own country.
Und wenn es es Kerry geworden wäre, hätte wohl auch die Angst gewonnen, wegen dem Saturn im Krebs. So ein Schwachsinn. Das ist das leidige an der kaugummiartigen Astrosprache, dieses stete - ja klar, mußte ja so sein, weil........ Immer diese im Nachhinein gefundenen astrologischen Begründungen. "Die Angst hat gewonnen".
Stellen sie sich so einen Satz mal vor der Wahl vor: Kommt ein Klient zum Astrologen und fragt ihn nach seiner Einschätzung. Sagt ihm der: "Ja, wissen Sie, - ganz klar - da gewinnt in Amerika die Angst die Wahl." Was soll er davon halten. Es kann beides sein. Die Angst vor Terrorismus oder die Angst vor Bush. Nein. Bush gewann die Wahl weil sein Schiff gegen einen Eisberg fahren wird, wie einst die Titanic, auf dessen Schiff ein Kapitän wie Bush das Sagen hatte, und trotz Eisbergmeldungen beschleunigen ließ. Man weiß ja was geschah, als es hieß: Das Schiff sinkt, rette sich wer kann. Dann stellte man fest das viel zu wenig Rettungsboote für soviele Passagiere mitgenommen wurden. Also ab ins eiskalte Wasser.

Ähnliches kann man sich gut denken, wenn Asien keine amerikanischen Staatsanleihen mehr aufkauft. Dann heißt es........rette sich wer kann. Ich persönlich habe immer mehr den Eindruck das in der Astrologie der dumme das Sagen gewonnen hat. auch dummheit verkauft sich gut, besser noch als Angst.( lat. angina für Enge.)
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silversurfer

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100

Thursday, November 11th 2004, 6:27am

11.11.

Hallo SPICA,

sorry wenn ich DIch schon wieder belästige!!
Du sagtest irgemd etwas vom 11.11.
Was ist an dem heutigen Tag so interessant?

Grüssle,
Silversurfer
Surf the wave!
Silversurfer
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Spica

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Thursday, November 11th 2004, 9:07am

11.11.- 3-2-1- meins.

@silversurfer
Ein Tag wie jeder andere.
Die Sonne geht auf, man macht seine Geschäfte und ist froh, wenn man am Abend feststellen darf, dass man noch eine weitere Runde im Ring überlebt und der Staatsmoloch einen noch nicht ganz legal ausgeraubt hat.
Was aber an diesen Tag, das Besondere ist, erkennst Du vielleicht daran, wenn du dir das von mir am 17.10.04 eingstellte Szenario ins Gedächtnis rufst.
Aftereventparty:
1: 02.11.2004 - Bush gewinnt die Wahl trotz schlechter Konstellationen -
eingetroffen.
2: 09.11.2004 - Der Dow gibt aufgrund schlechter Stimmung und mieser
Zahlen weiter nach. Die FED ( 23.12.1913 )gerät dabei mächtig
unter Druck.- falsche Schlußfolgerung.? Nein, die Fed mußte
wie ich erst vorhin laß die Leitzinsen auf 2% anheben. also
schöner gehts nicht.----> eingetroffen.
3: 10.11.2004 - Die Unsicherheit der Anleger verstärkt durch eine US-Dollar
( 02.04.1792 ) Schwäche steigt.----> eingetroffen
4: 11.11.2004 - Der Startschuß für eine neue Rallye auf dem Goldmarkt
ist unüberhörbar.. 3-2-1....meins

Dazu die folgende `zufällige´ Auswahl tatsächlicher Nach-richten in chronologischer Folge:

10.11.04 Euro erreicht Rekordhoch von 1,30 Dollar
www.faz.net
10.11.04 Goldpreis steigt an, Ölpreise gehen zurück www.finanznachrichten.de
10.11.04 Dollar-Verfall nagt an der Performance von Fonds www.faz.net
10.11.04 Hochzinsanleihen droht der Absturz www.welt.de
09.11.04 Gold bricht aus ! www.wallstreet-online.de
09.11.04 Edelmetalle: Heller Glanz www.handelszeitung.ch
09.11.04 Gold- und Ölpreis rückläufig de.biz.yahoo.com
09.11.04 Der Kakao-Preis läuft, von Unruhen getrieben, nach oben www.faz.net
09.11.04 Gold profitiert von Wiederwahl Bushs www.welt.de
09.11.04 Greenback steht vor kritischer Marke www.welt.de

08.11.04 Goldpreis marschiert Richtung 440 Dollar www.handelsblatt.com
08.11.04 Die US-Währung bleibt tendenziell schwach www.azonline.ch
08.11.04 Gold- und Ölpreis steigt weiter www.finanzen.net
08.11.04 Goldpreis greift neue Höchststände an www.ftd.de

Im Vergleich zum 17.10.04 als dieses Szenario ins Forum eingestellt wurde und niemand wußte wo´s lang geht, stand Gold bei 415.- und hat bis heute immerhin schon die 437.- gesehen, hält sich wacker über der magischen Widerstandslinie von 430.- . Das sind in 23 Tagen 22.- Dollar, also pro Tag fast ein Dollar. Was will man mehr?
Und wo stand der Dollarkurs zum 17.10.04?

Also auch hier: Im Westen nichts Neues - ein Tag wie jeder andere.
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Alphöttä

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Thursday, November 11th 2004, 6:23pm

RE: 11.11.- 3-2-1- meins.

@ Spica und Extrel (tread vom 6.11.04)

ich hab mal was von einem Dollarsplitting gelesen, das diskutiert worden sein soll in den USA. Habt Ihr davon gehört ? An Extrel: Da wäre der Goldbesitzer dann sicher auf der besseren Seite (ist er ja sowieso).
An Spica: Könnte da das Dollarhoroskop nicht einen Hinweis geben ? Spica, Du hast ja die "Zwillinge" betont bei Bush + Bush und bei den WTC Türmen. Der Dollar wäre ja dann auch zweigeteilt. Oder ist das abstrus ?

Gruss (seit langem) von der Alp
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Spica

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Friday, November 12th 2004, 12:31pm

US-Dollar Illusionen

@alpöhi - Des Kaisers neue Kleider

Ehrlich gesagt versteh ich diese Frage nicht. Außerdem soll das Dollarhoroskop einen AC von ~21° Schütze besitzen was einen MC von ~14° Waage entspräche. Wenn die Uhrzeitangabe richtig ist, was sehr schwer nachprüfbar ist, und der Tag stimmt: 02.April 1792 in Philadelphia, so scheint mir die Konstellation von Jupiter/Neptun auf 28° Waage in 10 - von der Aussage, wie vom Inhalt die interessanteste zu sein. Sie kann stehen für:
-das scheinbare Glück und den glücklichen Traum von Millionen Fremden
Aussiedlern wie Emigranten
-all die Glücksritter (im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ) im Kleide
der/des Spekulanten.
- Glück durch Spekulation
- einer großen Illusion sowie ! eines großen Betrugs.
- und/oder wirtschaftlicher (Ju ) Schwäche .
- Wachstum und Glaube

Wie aber soll man sich solches denken und es wie zuordnen?
Nun wird eben dieser Inhalt von Zeit zu Zeit aktiviert - ähnlich wie Schneewittchen und erwacht aus dem latenten Zustand. Wendet man nun die astrologische Kenntnis an, das die Konstellation Jupiter/Neptun in der Waage steht, das prinzipiell als das 7.te Haus betrachtet wird ( lat.21.09. entpricht dem September dem 7.ten Monat und nicht den 9.ten ) das wiederum für das Begegnende, dem Anderen wie auch Fremden steht, persönlich für den Partner, politisch für das Ausland - geldtechnisch für Andere, fremde Länder und deren Währungen, so liegt also im Dollarhoroskop ein Inhalt vor, der besagt, das dieses Ding für andere eine Art Täuschung wie Illusion darstellt und zwar eine das große Glück betreffend. In Wirklichkeit aber ist es ein Scheinwert der durch die Schwäche wie Unkenntnis seines Gegenübers erst seinen Wert erhält. Dabei ist dieser Inhalt auch Kennzeichen einer aufgeblähten ( JU) Geldmenge (Nept) die aus dem Nichts geschaffen wurde. Der Green-back.
Wie sagte Schopenhauer: " Geld ist wie Meerwasser. ( Neptun ) Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man." Das trifft offenstichtlich für den US-Dollar zu, der sich zum scheinbaren Maßstab aufgeschwungen hat, aber seit dem 15.08.1971 ohne Goldumtauschpflicht zur großen Illusion für Viele geworden ist, statt sich in Luft aufzulösen. Was hat er seit diesem Zeitpunkt an Substanz verloren? Und wieviel diese wertlosen Zeugs liegt als Währungsreserven und Geldforderungen in den Kellern anderer/fremder Zentralbanken?

An ihm, dem Dollar, mißt man also das Gut der Anderen ( Waage ) deren Werte z.B. das Öl, welches bekanntlich nicht die USA , aber im großen Stil die Anderen - wie die Araber besitzen und erklärt ihn seltsamerweise zum Wertmaßstabe ( Haus 10 ) Man könnte also auch schreiben statt Dollar - Jupiter/Neptun- Araber - Öl- der große Bluff- die heimliche Großmacht oder die Angst (Nept) vor wirtschaftlicher Schwäche und Unsicherheit, wie es letztes Jahr 2003 voll zum Tragen kam als Jupiter-180-Neptun gegeben war.. Ist es nicht der ungedeckte Dollar seit 1971 mit dem die auslandändischen Investoren angelockt und die Welt betrogen wird? Dabei hat das Ausland ( Waage ) offensichtlich Angst (Nept ) vor dieser scheinbar potenten Großmacht.
Der Dollar ist und bleibt: Das große Ver-sprechen für Andere. Ob der Partner dieses Versprechen hält, ist, wie man in Beziehungen ja häufig beobachten kann, kaum anzunehmen, die Ent-täuschung eher die Regel. Die Ent-täuschung setzt allerdings eine Täuschung voraus die 1971 wiederum unter dem Zeitinhalt Jupiter/Neptun in 27° Skorpion gegeben wurde.
Der Dollar ist für die USA also ein Mittel zum Zwecke des Ausgleichs ( Waage ) für all die anderen Länder wie Japan oder China der Glaube an ein Lieferversprechen. Mir scheint, das die Ehe nicht hält was sie verspricht und wie immer in der Ernüchterung enden wird. Die Last respektive Entwertung der Werte - sprich Inflation, tragen in dieser Beziehung der Geldwesen ja offensichtlich auch die Anderen.
So bleiben die Rohstoffe naturgemäß der Feind des Künstlichen und Wertlosen, wie das besagte Kind in der Erzählung, des Kaisers neue Kleider. Aber was nützt einem das Wissen, das der Kaiser nackt ist wenn alle welt an seine Kleider glaubt??

Wie das bei allen Zauberkünstlern ala Copperfield der Fall ist. Man weiß das er mit Illusionen arbeitet -aber mit guten Illusionen.. Man mag einfach nicht glauben, das das Auge derart getäuscht werden kann und zahlt Eintritt.
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Monday, November 15th 2004, 12:14pm

Realität; was ist das?

Aus der FTD vom 15.11.2004
Edelmetalle: Gold lauert auf Euro-Rekord für Angriff auf 440-Dollar-Marke
Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach

Rekordpreise innerhalb einer insgesamt vergleichsweise engen Handelsspanne haben in der vergangenen Woche den Handel mit Gold geprägt. An dem insgesamt positiven Umfeld dürfte sich in den nächsten Tagen wenig ändern.....das wußten die Leser dieses Forums schon wesentlich früher.

4: 11.11.2004 - Der Startschuß für eine neue Rallye auf dem Goldmarkt
ist unüberhörbar.. 3-2-1....meins ---> vom 17.10.04

Ja, ja; - die Herrn Realisten. Immer ein wenig zu spät, hinken sie wie der nette Quasimodo den Erscheinungen hinterher und bestätigen nur das bereits Eingetroffene, sind aber in einer Welt der übereinstimmenden Meinung der festen Überzeugung, dies sei die einzig wahre Form der Wahrnehmung. Insofern heißen die "Informationen" ja auch Nach-richten weil sie nach-gereicht werden. In der Astrologie müßte man da von Vor-richten, besser wohl von vor-berichten sprechen.
Mein Dank an den Leser, für den 2.ten cäsarischen Überlebensdaumen.

Nachtrag:
Goldrallye gibt Experten Rätsel auf
Preis des Edelmetalls steigt auf höchsten Stand seit 1988 - Profis warnen bereits vor Spekulationsblase



Berlin - Die quasi magische Anziehungskraft des Goldes hat den Menschen immer schon Rätsel aufgegeben. So auch bei der jüngsten Rallye des Rohstoffs, in deren Zuge der Goldpreis gestern vormittag mit knapp 440 Dollar pro Feinunze den höchsten Stand seit 16 Jahren markierte. Auffällig dabei: Alle fundamentalen Faktoren, die in früheren Jahren den Anstoß zu einer Goldhausse gaben, sind diesmal nicht auszumachen. "Wir sind derzeit weder mit starken Inflationstendenzen noch mit gravierenden geopolitischen Risiken konfrontiert", sagt Roger Nightingale, Stratege bei Sarasin Investors in London.
3-2-1-.....meins.
Astrologische Zeitanalysen und Terminplanung
Landschaften der Zeit: spica

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Alavas

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Monday, November 15th 2004, 10:36pm

Finanzbericht von Merriman

Hier wieder der Finanzbericht...

Finanzbericht für die Woche vom 15. November 2004

Die Börsen führten letzte Woche weltweit eine Rallye aus und manche erreichten neue Mehrmonats- oder sogar Mehrjahreshochs. Ähnliches spielte sich bei den Währungen und bei den Edelmetallen ab; mit dem Euro, der gegen den Dollar ein neues Allzeithoch erreichte und Gold, welches ein neues 16-Jahreshoch bildete.

...weiter...

Grüsse aus Aachen
ALVS
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