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Osama bin Bush

100g Mitglied

  • "Osama bin Bush" started this thread

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1

Sunday, November 12th 2006, 7:07pm

Gepackte Koffer

Ich möchte gerne ein Thema aus einem anderen Beitrag aufgreifen: Im Krisenfall kann (muss aber nicht) ein Auswandern (evtl. nur vorübergehend) die beste Lösung sein. Ich halte eine Vorbereitung für absolut ratsam, also zumindest mal die Koffer packen. Nur was soll/muss in diesen Koffer alles rein?

Quoted

Original von Privatier

Quoted

Original von Yousuf810
Ich bin mir ziemlich sicher, daß etwa 2 -3 % der Bevölkerung auf gepackten Koffern sitzt, und nur auf ein relevantes Ereignis warten. Und flüchten würden zuerst die Leistungsträger, die sich in weiser Voraussicht schon ein Domizil geschaffen haben.

So ist es! Ich gehöre auch dazu. Dieses Problem ist jedoch nichts neues in der Geschichte. Jedem Land geht es so und sie wächseln sich zyklisch ab. D steht bereits ganz vorne an der Warteschlange. Ich weiß heute auch noch nicht wann genau und wohin genau es dann geht, aber ich möchte nicht erst in letzter Sekunde in die Verlegenheit kommen alles erst vorbereiten zu müssen, denn dann ist es zu spät!

Was meint ihr, was zu einem gepsckten Koffer gehört?

- Wissen über Länder, Gesellschaften, politische Besonderheiten
- Fremdsprachen
- verstreute Depots
- Wissen über Aufenthaltbestimmungen, Staatsbürgerschaften, Zweitidentitäten, ...
- ...

Klar, 100%-ige Vorbereitung oder gar Sdchutz gibt es nicht, aber besser vorbereitet als hilflos!

Das sehe ich auch so. Man sollte zumindest eine Ahnung haben, welche Länder überhaupt in Frage kommen, welche Kultur dort herrscht, welche politischen und gesellschaftlichen Besonderheiten es gibt, wie es mit Einreiseerlaubnis, Aufenthaltserlaubnis, Erlangung der Staatsbürgerschaft, Auslieferungsabkommen, … aussieht. Davon sollte man eine Hand voll der best geeignetsten aus verschiedenen Kontinenten und Kulturen in der engeren Vorauswahl haben und über diese besonders gut informiert sein und ggf. bei Urlauben besucht haben oder demnächst besuchen.

Einarbeitung in das Thema PT sollte vor dem Krach erfolgt sein, wie z.B. Maildrops, zweite Identitäten, Ausweisbeschaffung, diskrete Informations- u. Transportwege, …

Englisch sollte man sehr gut können und nach Möglichkeit weitere Fremdsprachen. Zumindest die wichtigsten der Vorauswahlländer in Grundzügen.

Bank-Konten und Wertpapier-Konten in verschiedenen Ländern versteht sich von selbst. Da ich unabhängig von der Währung in der Krise keine für stabil genug halte, rate ich auch zu verschiedenen DGC's (E-Gold und Konkurrenten aus versch. diskreten Ländern).

EM's zu Hause ist klar. Wenn möglich auch etwas EM's in Vorauswahlländern in Schließfächern oder besser versteckt (heute ist der Transport trotz Schwierigkeiten sehr viel einfacher als in der Krise). Eine Notmenge an "transportfähigen" Gold kann nicht schaden (z.B. Granulat zum Schlucken, Gold verarbeitet zu unauffälligeren Gegenständen wie Hantelscheibe, Goldsalze zum Verstecken in Zucker usw.).

Bevor jetzt jemand meint: In der Krise ist es wo anders noch ungemütlicher als in D; ausreisen geht dann gar nicht mehr; am Ende kommt es immer anders als geplant; … Das kann sein, aber vorbereitet zu sein ist wahrscheinlich klüger als hilflos überrascht zu werden.

PS: Ich bin nicht der Typ der sagt, hier ist alles Scheiße und wo anders alles besser, also lass uns auswandern. Aber ich sehe sehr wohl die Gefahr, dass es hier ungemütlich wird und das Auswandern eine sinnvolle Option sein kann.

Marcher

1000g Mitglied

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2

Sunday, November 12th 2006, 7:38pm

Bist du dir den sicher, dass du im Falle einer Krise im deinem gewünschten Drittland willkommen bist? Und es mit der Ausreise aus D und der Einreise ins Fluchtland so einfach klappt?

Im Fluchtland wie willst du da dann vorgehen? Sobald zu auch nur einmal Gold in die Hand nimmst, spricht sich das sehr schnell rum.

Welche Auswirkungen das haben kann darf sich jeder selbst vorstellen. :D

Wenn einer schon jetzt auf gepackten Koffern sitzt in Erwartung "Der Krise", dann würde ich empfehlen doch bereits jetzt auszuwandern und im Drittland eine Existenz aufzubauen.

goldcore

500g Mitglied

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3

Sunday, November 12th 2006, 7:41pm

RE: Gepackte Koffer

Quoted

Original von Osama bin Bush
Einarbeitung in das Thema PT sollte vor dem Krach erfolgt sein, wie z.B. Maildrops, zweite Identitäten, Ausweisbeschaffung, diskrete Informations- u. Transportwege, …

Bank-Konten und Wertpapier-Konten in verschiedenen Ländern versteht sich von selbst. Da ich unabhängig von der Währung in der Krise keine für stabil genug halte, rate ich auch zu verschiedenen DGC's (E-Gold und Konkurrenten aus versch. diskreten Ländern).

Eine Notmenge an "transportfähigen" Gold kann nicht schaden (z.B. Granulat zum Schlucken, Gold verarbeitet zu unauffälligeren Gegenständen wie Hantelscheibe, Goldsalze zum Verstecken in Zucker usw.).

.


Kann es sein, daß du zuviel Zeit und Geld in Jerry Cotton-Hefte gesteckt hast und zuwenig in reale Taten?
So langsam wird das hier zum reinen Hysteriker-Treff. Hoffe nur, daß sich keiner an seinen selbsgebastelten Gold-Granulaten verschluckt.
Wenn du dir dereinst mehre Alias-identitäten samt Ausweisen beschafft haben wirst, sei so freundlich und laß es uns kleine Wichtel hier in Deutschland doch wissen.
Teutonische Hysteriker, die erstaunlichste Sorte von allen, weil völlig angstgetrieben unter dem Deckmantel der Rationalität.
Viel Erfolg beim güldenen Hantelstemmen. Oder wie wäre es mit ein wenig Gold im Surfbrett der Drittfrau an den Traumstränden der "diskreten Länder"?

mit ein wenig besorgten Grüßen

goldcore

Goldei-31,1

250g Mitglied

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4

Sunday, November 12th 2006, 7:47pm

Eine rechtzeitige Vorbereitung auf Unvorhergesehenes ist immer ratsam, tritt das Ereignis erst ein, ist es oftmals zu spät, um vernünftig reagieren zu können.
Heute und jetzt handeln, ist sicher besser als erst groß und lange zu überlegen. Jeder per. Transfer bedingt einen emensen logistischen Aufwand, den sich im Notfall keiner mehr leisten kann.
Man sollte auch bedenken, fällt der Euro oder auch nur ein einzelner Staat in der EU in den Bankrott, ist der Euro auf der ganzen Welt passe´.
Diese Gefahr ist durchaus real, und kann nicht weggelogen werden.
Wenn man heute noch im Ausland, für wenige 10.000.-€ eine schöne Stadtvilla erwerben kann, wird dies nach einem Eurocrash nicht mehr möglich sein. Eigentlich sollte jeder informierte schon jetzt dies erledigt haben, inc. des Transfer einer bestimmten Geldsumme auf ein dem dt. Staat unbekannts Konto, in einem nicht EU Land.
Deutschland " hat " fertig, mit ca. 7.000,- Milliarden Im und Explizierter Verschuldung, versus Sozialversprechen auf Zahlung von Renten, kann die nur in einem zukünftigen Desaster enden.

Privatier

100g Mitglied

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5

Sunday, November 12th 2006, 7:48pm

Quoted

Original von Marcher
Wenn einer schon jetzt auf gepackten Koffern sitzt in Erwartung "Der Krise", dann würde ich empfehlen doch bereits jetzt auszuwandern und im Drittland eine Existenz aufzubauen.

Viele machen es so. Die Wahl der Qual.

@Osama
Alles sehr gute Ideen. Ich befürchte nur, dass um so aufwändiger, anstrengeneer, komplexer die Vorbereitungspläne und - vorsätze werden, um so größer ist die Gefahr dass man zu sich selbst sagt "Ach, es wird schon nicht so schlimm werden. Ach, klappt dann ohnehin nicht. Ach, ...". Alles Entschuldigungen um die kommende Gefahr nicht zu sehen und die Mühe der Vorbereitung nicht auf sich nehmen zu müssen. Etwa so "Jeden Tag Sport machen? Ach, bin noch jung und fit, werde schon nicht so schnell sterben. TV mit Bier ist bequemer."
Besser ein kleiner durchgeführter Plan, als gar keiner. Z.B. mit DGC beginnen. Wer ein Girokonto, aber kein DGC-Konto hat, ist kein Goldbug.
Denkst du schon, oder wählst du noch?

Privatier

100g Mitglied

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6

Sunday, November 12th 2006, 7:55pm

Quoted

Original von Goldei-31,1
Wenn man heute noch im Ausland, für wenige 10.000.-€ eine schöne Stadtvilla erwerben kann

Beispielsweise wo bekommt man eine Dtadtvilla um 10.000€ mit gesicherten Eigentumsrechten, akzeptabler Kriminalität, akzeptabler Korruption, akzeptabler Infrastruktur? Für 100.000€ kein Problem, aber 10.000€? Eine Stadtrandwohnung mit 50m² würden auch schon genügen, aber bitte wo?
Denkst du schon, oder wählst du noch?

Silverfish

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7

Sunday, November 12th 2006, 8:30pm

Wieviel Kapital wird man wohl brauchen,um auswandern zu können,ohne sich auf große Abenteuer einzulassen?

Privatier

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8

Sunday, November 12th 2006, 8:45pm

Quoted

Original von Silverfish
Wieviel Kapital wird man wohl brauchen,um auswandern zu können,ohne sich auf große Abenteuer einzulassen?

Ist die Frage, ob du dort arbeitest oder von Kapital lebst. Es gibt Aussteigertypen, die leben ganz ohne Kapital und ohne Arbeit am Strand von Indien. Das solls aber wahrscheinlich nicht sein. Es gibt viele Möglichkeiten von Buschhütte über Aussteigerclub bis zur Villa mit Buttler. Hängt davoon ab wohin du auswandern willst und mit welchem Lebensstil.
Denkst du schon, oder wählst du noch?

This post has been edited 1 times, last edit by "Privatier" (Nov 12th 2006, 8:47pm)


Goldei-31,1

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9

Sunday, November 12th 2006, 9:16pm

Quoted

Original von Silverfish
Wieviel Kapital wird man wohl brauchen,um auswandern zu können,ohne sich auf große Abenteuer einzulassen?


Grob gerechnet, etwa ca. 5- 10.000,-€, dies ist für die komplette Auswanderung mit Ansiedelung gedacht, je nach Level auch billiger.
Fein gerechnet, mit ca. 150,-€ kann man normal leben, pro Monat, wenn man vor Ort ist und eine Unterkunft hat.
Man darf und kann die Lebenshaltungskosten nicht mit den hiesigen vergleichen, Mieten sind im Schnitt ca. 90% billiger, Wasser, Strom, Müll usw. Gebühren und auch Mwst. gibt es nicht. Es sind aber alle Produkte der westlichen Welt erhältlich, zu markant günstigeren Preisen, inc. Medikamente. Nahrung, speziell Fleisch ist relativ teuer, aber in der Qualität erste Klasse.
Man sollte sich auch nicht um eine abhänige Arbeit bemühen, wer was kann meldet das im Rathaus an, und bekommt eine Lizenz. Egal ob Taxi oder Gemüse oder Kaufhaus - Hotel Mogule, es gibt keine Gewerbeaufsicht, und Steuern werden gezahlt wenn man hat, oder auch nicht. Zur Versicherung, gezahlt wird immer, 10% der Gewinne als Steuer. Wer das nicht macht obwohl er kann, wird des Ortes verwiesen.
Gefragte Berufsgruppen: Elektriker, Monteure, Daten- Programmierer, Vermessungstechniker, Confiserie und 1000 andere Jobs.
Ich habe schon alles versilbert, und reise in Kurze ab.

Adieu

holger73

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10

Sunday, November 12th 2006, 9:20pm

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Original von Silverfish
Wieviel Kapital wird man wohl brauchen,um auswandern zu können,ohne sich auf große Abenteuer einzulassen?


An also ich habe einen Bauernhof mit genügend Grund ( 6000 qm ) um mich alleine Versorgen zu können. Stall für Hühner Schweine etc ist auch vorhanden. Alles bezahlt und somit sofort Bezugsfertig..Mache da atm immer Urlaub.

Was ich dort an Geld brauche ? Null. Wasser kommt aus einem eigenen Brunnen, Abwasser Anschluss ist eine Sickergrube. Okay Stom wird im Moment geliefert, das wird wohl ein Aggregat übernehmen müssen. Also Kosten für Öl.
Holz kann selbst geschlagen werden ansonsten kämen ncoh kosten für Brickets.
Lebensmittel können komplett selbst angebaut werden. Räucherkammer etc ist alles vorhanden und die Techniken habe ich mir auch schon angeeignet.

Also ist der Kapitalbedarf sehr gering. Lebe im Moment auch sehr sparsam obwohl es nicht sein müsste, aber ich sehe es nicht ein 40 tausend Euro für ein Auto auszugeben, wenn ich mit einem für 12 auch zurecht komme.

Also alles eine Frage wie man selbst bereit ist was zu geben. z.B wenn ich sehe dass einer meiner Kunden mich anrufen weil meinetwegen die Glühbirne kaputt geht und dafür eine Rechnung von 60 Euro bezahlen, überlege ich mir wie die wohl überleben wenn sie selbst was machen müssen, weil erschreckender Weise wissen manche tatsächlich nicht die elementarsten Dinge nicht.....

Silverfish

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11

Sunday, November 12th 2006, 9:24pm

Die Frage ist,ob man wirklich so weit auswandern muß(Lateinamerika oder Asien usw).Wie schaut`s denn nörtlich von uns aus?Ich denke,wenn hier die Krise richtig losgeht,herrscht dann wahrscheinlich Chaos und Anarchie.In vielen Gebieten wird man (zumindest eine Zeit lang) sich nicht auf die Strasse wagen können.Ich denke mal,in Norden wird es da wohl etwas ruhiger zugehen.

holger73

100g Mitglied

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12

Sunday, November 12th 2006, 9:27pm

Also bei mir ist es Ungarn .. 8 Kilometer zum nächsten Dorf 15 Kilometer zur nächsten größeren Ansammlung von Häusern...
Rund um das Objekt der nächste Nachbar in rund 1km ... Ich glaube schon dass es da ruhig ist :)

Silverfish

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13

Sunday, November 12th 2006, 9:39pm

Bauernhof hört sich ja nicht schlecht an,aber in krisenzeiten könntest du unerwünschten Besuch bekommen.Da muß man ja Angst um seine Hühner und Kartoffeln haben.

Privatier

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14

Sunday, November 12th 2006, 9:41pm

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Original von Goldei-31,1
Ich habe schon alles versilbert, und reise in Kurze ab.
Adieu

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holger73

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15

Sunday, November 12th 2006, 9:43pm

Musste Dir nur nen Strauss halten :)

Ausserdem sind Gewehre auch gut für solche Sachen.

Aber genau dieses Problem hat man in einer \"dichter\" Besiedelten Region noch mehr falls es raus kommt dass man \"gold oder Silber\" hat..

Und mit so einem Hof passt Du Dich ja der Umwelt an da sind aussen herum nur landwirtschaftliche Betriebe da gibt es sonst nichts. Also gibt es da lohnenswertere Beute und ein bisserl Schwund muss man immer einrechnen.